When Darkness Falls

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 Betreff des Beitrags: VII Dunkelheit
BeitragVerfasst: 22. Okt 2014 09:37 
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Hüterin
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Dunkelheit

Ein kalter Wind wehte durch die halbleeren Strassen der Stadt Dunlar und trug die salzige Meeresluft mit sich. Selbst im weiten Norden Antarres in der Nähe des großen Walls spührte man den aufkommenden Winter. Die Tage waren düster, was nicht nur daran lag das die kalte Jahreszeit hereinbrach. Weit im Osten konnte man es sehen. Obwohl die Sonne hoch am Himmel stand war dieser dunkel. Purpurne Blitze zuckten über die Ebenen und schlugen manchmal in den von Rissen durchzogenen Boden ein. Noch war diese Szenerie von der Stadt entfernt, doch sie kam näher. Es würde nicht mehr lange dauern und die Stadt würde von dieser Dunkelheit eingenommen werden. Nichts könnte dies im Moment aufhalten.
Eilige Schritte halten auf die pflasterbesetzte Gasse. Nur kurz wurde es still als eine junge Frau stehen blieb. Ihre grünen kürzeren Haare fielen leicht in ihr Gesicht als sie sich umschaute. Eine silberne Kette mit einem verzierten Anhänger hing um den Hals der jungen Frau und betonte das türkise Kleid, welches sie trug. Ein schwarzer Gürtel mit einer grünen Ranken und Blütenverzierung war um ihre Hüfte gebunden.
Die Schritte halten wieder durch die Gasse als die junge Frau ihren Weg fortsetzte. Nur wenige Meter weiter und die Frau blieb wieder stehen. Nun hörte sie das was sie erhofft hatte. Ein leises Schluchzen war zu vernehmen. Die Frau schaute zu der verschlossenen Tür, welche sich neben ihr befand. Ohne weiter zu Überlegen griff sie nach der Klinke und drückte diese runter. Kaum war die Tür offen betrat die Grünhaarige das Gebäude. Überall lagen Sachen verstreut herum. Die Stühle waren umgeworfen und die Schränke waren alle offen. Die Bewohner hatten alles liegen lassen und nur das nötigste zusammengesucht. Die junge Frau schaute zu der Treppe, welche vom Flur aus nach oben führte. Das Schluchzen kam von dort oben. Die junge Frau eilte schnellen Schrittes hinauf und betrat das kleine Zimmer welches direkt am Ende der Stufen war. Auch hier lag alles wüst durcheinander. Komm Kleines wir müssen hier weg., sagte die Frau sanft und lief zu dem Mädchen. Dieses stand an einer Kommode neben dem Bett und krammte in dieser herum. Aber ich kann doch nicht ohne meinen Hasi gehen, jammerte das Mädchen. Er wird sich doch sonst ganz einsam fühlen. Er hat sich bestimmt hier versteckt. Die junge Frau seufzte und kniete sich neben das Kind. Kurz schaute sie sich im Zimmer um. Die Stadt wurde geräumt und soviele Leute wie möglich brachten sich gerade in Sicherheit. Das hieß auch das Mädchen musste schnell wieder zu ihren Eltern zurück. War sie doch einfach weggerannt. Die Grünhaarige war ihr daraufhin sofort gefolgt. Der Blick der Frau blieb auf dem großen Kleiderschrank haften. An der äussersten Ecke unter diesem konnte sie etwas weißes Fell erkennen. Sofort stand die junge Frau auf und lief zu dem Schrank. Kurz bückte sie sich und als sie wieder hochkam hielt sie einen kleinen weißen Hasen in der Hand. Da bist du ja, lächelte das Mädchen und sprang auf. Gleich drauf lief sie zu der Frau und nahm ihr den Hasen ab. Vielen Dank Hüterin, sagte das Mädchen. Schon gut, lächelte die Frau und griff nach der freien Hand des Mädchens. Nun lass uns aber schnell zu den anderen zurückgehen. Sie machen sich sicher schon Sorgen.
Gerade als die Frau mit dem Kind die Treppe runterlaufen wollte polterte es in der unteren Etage. Das Mädchen sah ängstlich zu der Hüterin als mehrere Stimmen laut wurden. Das ist ja super, lachte ein Mann. Die Leute lassen hier wirklich alles liegen. Das ist ja das reinste Paradies. Die junge Frau schluckte als sie dies hörte. Anscheinend nutzten Plünderer es aus das die Leute vor der drohenden Dunkelheit flohen. Sie bedienten sich am Hab und Gut der Leute. Ich hab Angst, jammerte das Mädchen leise. Die Hüterin sah zu dem Kind und legte etwas den Kopf schief. Das brauchst du nicht. Ich bin doch bei dir, sagte sie sanft. Die Frau schaute kurz zurück zu dem Zimmer und dann wieder zur Treppe. Sie fragte sich was sie nun machen sollte. Runter konnte sie nun schlecht mit dem Kind. Wusste sie ja nicht ob die Männer bewaffnet waren. Doch irgendetwas musste sie machen. Nur was?

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 Betreff des Beitrags: Re: VII Dunkelheit
BeitragVerfasst: 27. Dez 2014 23:35 
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Schattenlord
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Siehst du wie sie rennen. So Klein und hilflos. Wimmernd und bettelnd. So flehen sie zu ihren Licht doch es wird ihnen nicht helfen können. Du weißt es doch genau. Warum bist du dann hier.? Sinnlos du Narr. Erlöse sie einfach von ihren Qualen. Das ist es was du tun solltest. Schenke ihnen ewige Finsternis. Die Stimme hallte scharf und schneidend in seinen Kopf. Der junge Mann schüttelte sich. Dann griff er sich mit der linken an die Stirn. Kurz strich er sich auch ein paar der schwarzen Haarsträhnen aus dem Gesicht. Er saß auf einen schwarzen Pferd dessen Fell im Schein der Sonne glänzte. Die Roten Augen des Tieres beäugten das geschehen. Der Mann trug fast völlig in schwarz gehaltene Kleidung. Ein Ärmellosen Oberteil aus Leder mit einen Reißverschluss und ein paar Schnallen an der Brust. An der rechten Schulter saß ein Schulterschutz aus einen härteren Leder das mit einen Gurt um den Oberkörper festgehalten wurde. Von der Hüfte ab fiel ein schwarzer Stoff an der rechten Seite herunter bis zu den Knöcheln. Dazu trug er noch eine schwarze Hose ebenfalls mit dunkelbraunen Gurten versehen und ein paar Solide gleichfarbige Lederstiefel. Ein paar Gürtel um die Hüfte wovon einige seitlich herunter hingen vervollständigten das Bild. Besonders auffällig war jedoch seine Rechte. Auch hier trug er etwas Leder. Eine Art Stulpe die sich noch über den Ellenbogen hochzog und ein kleines Stück noch den Oberarm bedeckte. An diesen Oberseite waren aus einen besonderen Rüstmaterial gefertigte Platten angebracht die mit Gurten wiederum gehalten wurden. Es waren zwei eine am Oberarm und eine am Unterarm. Diese verlief noch bis zum Handrücken. Die Hand selbst steckte in einen schwarzen Ledernen Handschuh der an den Fingern Braun wurde und dann in eiserne aus den gleichen Material wie die Platten gefertigte Klauen verlief. Am linken Oberarm befand sich ein Zeichen aus zwei gewundenen Linien und eine weitere leicht quer durch. Seine Linke steckte in einen einfachen Fingerlosen Handschuh, so konnte man sehen das seine Fingernägel schwarz waren. Der Mann schüttelte kurz den Kopf. Dann nahm er die Hand runter. Die Rehbraunen Augen blickten nun ebenfalls zu der Menge die an ihm vorbeimarschierte. Sein Kinn wurde von einen kleinen Bärtchen geziert das fast von den Lippen schmal nach unten übers Kinn verlief. Am linken Ohr trug er einen schlichten silbernen Ohrring.
Auf dem Rücken befand sich ein großes Langschwert. Der Griff bestand aus einer Verzierung die sechs schlangen abbildeten, welche sich um einen dämonische Gestalt wanden. Ein dämonischer Schädel bildetet den Abschluss. Die Klinge steckte noch in ihrer Schutzhülle. Das Pferd wieherte. Es schnappte mit den Vorderlauf im sandigen Boden. Der junge Mann lies seinen Blick schweifen. Er suchte jemand bestimmten doch er konnte sie nirgends sehen. Langsam fragte er sich doch wo sie war. So war es doch seine Aufgabe sie zu schützen. Denn einst hatte er ihr dies geschworen. Als Wächter der Hüterin.

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 Betreff des Beitrags: Re: VII Dunkelheit
BeitragVerfasst: 27. Dez 2014 23:35 
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Hüterin
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Die junge Frau stand still da und hoffte das die Männer wieder gehen würden ohne nach oben in die erste Etage zu schaun. Mit ihrem linken Arm drückte sie das Mädchen sanft hinter sich. Dieses schaute schräg an ihr vorbei zu der Treppe. Den weißen Hase hielt sie fest in ihrem Armen. Die Hüterin seufzte leise als sie einen Schatten am Ende der Stufen auftauchen sah. Vorsichtig machte sie einige Schritte zurück. Das Mädchen wurde leicht an die Wand gedrückt. Die junge Frau konnte nur zusehen wie ein Mann mit kurzen braunen Haaren die Treppe hinauf kam. Kaum erblickte er die Frau zeichnete sich ein breites Grinsen ab. Was haben wir den hier?, meinte der in braunen Ledersachen gekleidete Mann. Die Augen der Hüterin wanderten zu dem Kurzschwert, welches er in der rechten Hand hielt.
Der Plünderer kam noch näher an die junge Frau, so das das Mädchen einen lauten Schluchzer von sich gab. Kurz legte der Mann seinen Kopf schief. Solltet ihr zwei Hübschen nicht schon längst hier verschwunden sein?, fragte der Mann. Wir haben nur etwas vergessen, antwortete die Hüterin. Hör zu, ihr konnt alles hier haben, nur lasst mich mit dem Kind einfach gehen. Wir werden euch nicht aufhalten. Der Mann betrachtete die junge Frau von oben nach unten. Ist das so? Die junge Frau spannte sich innerlich an. Nun gut. Ihr könnt gehen. Nur zu, meinte der Mann und machte den Weg frei. Die Hüterin sah kurz den Plünderer an, dann zog sie das Kind neben sich und lief nach einem weiteren Blick auf den Mann die Stufen runter. Sie hörte die Stufen hinter sich knarksen als der Mann folgte. Unten angekommen sah die junge Frau zwei weitere Männer. Diese waren gerade dabei die Schränke durchzusuchen. Als die Hüterin mit dem Kind auftauchten sahen die Beiden auf. Lasst sie gehen, meinte der Braunhaarige nur. Der Hüterin war das ganze nicht geheuer. Sie zog das Kind vor sich und schob es Richtung Tür.
Kaum war sie an den beiden Männern vorbei packte der eine die Hüterin am Arm und zerrte sie zur Seite. Der Andere packte das Kind und zog ihren rechten Arm nach oben. Links hielt sie nochimmer den Hasen. Der Mann betrachtete den Reif am Handgelenk des Mädchens. Was ist das denn hübsches?, fragte er grinsend während das Mädchen weinte. Lasst doch das Kind in Ruhe, rief die Hüterin auf und sah den Mann, welcher sie am Arm festhielt an. Der Braunhaarige riss die Frau nun einfach zur Seite und stieß sie gegen die Wand. Seinen linken Unterarm drückte er gegen ihre Kehle, während er sie an die Wand drückte. Wie wärs wenn du mir lieber gibst was du besitzt? Der Mann sah an der Hüterin runter. Obwohl du nicht viel dabei haben dürftest. Die Frau sah auf die rechte Hand welche der Plünderer nun erhob. Die Klinge hielt er nochimmer in dieser. Die junge Frau schaute kurz zu dem Kind. Der Mann hielt sie nochimmer fest am Arm, während der andere nun auch zu diesem ging. Wenn nicht was geschah könnte dies hier böse enden, das wusste die Hüterin. Plünderer waren nie zimperlich wenn es darum ging Zeugen aus dem Weg zu schaffen. Die blauen Augen der Frau wanderten wieder zu dem Mann vor sich. Wahn, rief die junge Frau in Gedanken auf, während der kalte Stahl der Klinge langsam zu ihrer Wange wanderte.

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 Betreff des Beitrags: Re: VII Dunkelheit
BeitragVerfasst: 27. Dez 2014 23:35 
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Schattenlord
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Die Augen des schwarzhaarigen Mannes weiteten sich als er in Gedanken die Stimme der Hüterin hörte. Sofort sprang er von seinen Pferd. Es gab empörte Ausrufe als er die Leute einfach zur Seite stieß und sich einen Weg durch die Menge bahnte. Die Rechte packte den Griff seines Schwertes. Schnell brachte er den Rest der Strecke bis zu dem Haus hinter sich in welchen er sie spüren konnte. Als Wächter war er dazu in der Lage. Und die Hüterin konnte ihn jederzeit zu sich rufen. Auch über weitere Distanzen hinweg. Wahn riss sein Schwert aus der Schutzhülle. Schwarzer Stahl glänzte im Sonnenlicht. Dann stürmte er in das Haus. Als er die drei Männer erblickte ging er auf den Mann in der Nähe los. Die Klinge traf ihn mit der Flachseite an der Hüfte so dass der Mann keuchte und das Kind los ließ. Wahn fuhr herum als er eine Bewegung aus den Augenwinkeln sah und schleuderte den nächsten mit einen kraftvollen Hieb seiner Rechten von sich, bevor dieser ihm den Dolch in den Rücken rammen konnte. Der Mann schlitterte etwas über den Boden. Nun hob er seine Hand. Plötzlich begann der Griff der Klinge die der Mann hielt welcher die Hüterin bedrohte, zu glühen. Erschrocken lies der Plünderer sie los. Wahn sprang nach vorne. Packte sich von dem Tisch ein Messer welches dort lag, presste den Mann gegen die Wand und rammte ihn das Messer durch den Leder seines Oberteils, knapp neben dem Hals. Gleichzeitig trieb er das Messer tief in die Wand. Macht das ihr hier weg kommt knurrte der junge Mann nun.

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 Betreff des Beitrags: Re: VII Dunkelheit
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Der braunhaarige Mann musste schwer schlucken. Kaum hatte der Wächter ihn losgelassen riss er sich einfach los und stürmte mit den beiden anderen Männern aus dem Haus. Das dabei sein Oberteil zeriss da der Dolch darin gesteckt hatte war ihm anscheinend egal. Die grünhaarige Frau schaute kurz zu der Klinge in der Wand. Ein größerer Lederfetzen hing an ihr runter.
Das Mädchen richtete sich auf und schaute Wahn mit großen Augen an. Das war aber toll, meinte sie und hielt ihren Hasen fest. Sie haben sie so schnell fertig gemacht. Wenn ich das Mama erzähl. Vielen Dank. Die Hüterin sah zu dem Mädchen und musste schmunzeln. Dann schaute sie ihren Wächter an.

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 Betreff des Beitrags: Re: VII Dunkelheit
BeitragVerfasst: 27. Dez 2014 23:35 
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Na dann solltest du jetzt aber auch mal zu deiner Mama gehen. Sie vermisst dich sicher schon sagte der junge Mann und schob sein Schwert zurück in die Schutzhülle. Dann wandte er sich an die Hüterin. Und wir sollten es auch tun Sailin. Dieser Schatten kommt immer näher. Ein wiehern war zu vernehmen. Wahn warf einen Blick aus der Haustür. Dort stand nun Shaitan unmittelbar davor, sein Pferd. Na los meinte er schließlich.

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 Betreff des Beitrags: Re: VII Dunkelheit
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Die Hüterin nickte und lief an dem jungen Mann vorbei. Bei dem Mädchen angekommen nahm sie deren Hand und führte diese aus dem Haus raus. Etwas weiter die Strasse runter rief plötzlich jemand auf. Mama, reagierte das Kind und drehte sich zu Sailin. Vielen Dank, meinte sie und lächelte etwas. Während Wahn auf Shaitan stieg hockte sich die Hüterin hin. Keine Ursache. Pass schön auf dich und deinen Hasen auf. Nicht das ihr nochmal getrennt werdet. Und bleib schön bei deiner Mama. Das Mädchen nickte und lief dann die Strasse runter.
Sailin richtete sich wieder auf und schaute zu wie das Kind bei ihrer Mutter ankam. Erst dann drehte sie sich zu Shaitan und Wahn um. Dieser half ihr auf den Rücken des Pferdes. Danke Wahn, sagte die Hüterin kaum das sie hinter ihm sass. Und ich hät das sicher auch allein da drinnen geschafft, aber ich dachte mir du hast sicher Langeweile, grinste sie.

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 Betreff des Beitrags: Re: VII Dunkelheit
BeitragVerfasst: 27. Dez 2014 23:36 
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Na wenn das so ist gab Wahn zu verstehen und trieb sein Pferd an. Sie bahnte sich wieder einen Weg durch die Menge diesmal aber langsam und wartend bis der Weg frei gemacht wurde. Die Flüchtlinge ließen das schwarze Pferd vorbei. Viele nahmen auch etwas Abstand von ihm und den Reitern. Der Hengst trug ein dunkles Reitgeschirr auf dessen Brustteil sich das Zeichen der schwarzen Legion befand. Die Armee aus der Stadt Midian und der schwarzen Feste. Viele fürchteten sie, da die meisten von dämonischen Blut waren. Niemand wollte sich mit einen Krieger der Legion anlegen. Schließlich gelangten sie an den Dorfausgang. Wahn lies Shaitan in einen schnelleren Lauf verfallen. Die Hüterin hielt sich an ihm fest. Sand wirbelte auf während das Pferd über den sandigen Boden preschte. Sie ritten in Richtung Osten.

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 Betreff des Beitrags: Re: VII Dunkelheit
BeitragVerfasst: 27. Dez 2014 23:36 
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Hüterin
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Nach einem längeren Ritt durch die sterbenden Sande immer weiter Richtung Osten ragte eine Stadt vor dem Hengst empor. Die schwarzen Mauern verliefen viele Meter zu beiden Seiten. Überall an der Mauer und auch dahinter konnte man schwarze Türme in Richtung Himmel ragen sehen. Diese Türme waren die Hauptverteidigung der Stadt Midian. Durch besondere Magie angetrieben hielten sie Feinde und Angreifer fern. Die junge Frau schaute auf als das Pferd das Tor durchschritt. Langsam lief Shaitan durch die doch sehr belebten Strassen der eigendlichen Stadt. Zwischen den vielen Wohnhäusern waren mehrere Geschäfte eröffnet wurden. Ein Tempel stand mitten auf dem zentralen Platz der Stadt. Dieser war der Seele der Dunkelheit geweiht. Nicht weit entfernt von diesem Gebäude befand sich ein Hospital. Während der Hengst sich langsam zur großen Feste bewegte, welche im hinteren teil der Stadt emporragte, gingen die Bewohner ihren täglichen Geschäften nach. Sailin sah den Schmied, welcher immer für den Waffennachschub sorgte. Eine Frau mit langen roten Haaren stand bei diesem und verbeugte sich kurz als sie Wahn und Sailin erblickte. Die Frau trug eine schwarze Hose und ein dazupassendes Oberteil. Ihren weißen Mantel, welchen sie sonst immer trug, hatte die Frau zur Seite gelegt. Sailin lächelte und winkte ihr kurz zu. Lilith kann es auch nicht sein lassen mit dem verbeugen, meinte die Hüterin. Während Shaitan weiterlief erblickte Sailin einen weiteren Laden. Dieser war erst vor kurzem eröffnet wurden. Odessa, welche mittlerweile eine gute Freundin geworden war, hatte ihr Geschäft eingerichtet. Die weißhaarige Frau mit den purpurnen Haaren bot dort Sachen für die dunklen Künste an. Wann immer jemandem etwas mit Magie schief gelaufen war oder sonst irgendwie in dieser Richtung Hilfe brauchte, dort bekam er sie. Sailin wendete ihren Blick wieder nach vorne als Shaitan ein zweites Tor durchquerte. Dieses führte in die große schwarze Festung. Auch hier war alles dunkel gehalten. Ganz im Sinne der schwarzen Legion.
Kaum hatte Shaitan auf dem großen Hof gehalten stieg Sailin von dessen Rücken. Die junge Frau schaute zu dem großen Tor durch welches sie gerade geritten waren. Hier gab es sie noch nicht. Die Anzeichen das die Schatten und Finsternis über das Land herfielen. Doch wie lange würde es noch dauern bis sie auch hier in Midian wären? Sailin sah zu Wahn, welcher aus dem Sattel stieg. Es ist wirklich schlimm. Das hatte ich eigentlich nicht gedacht zu sehen wenn wir in das Dorf kommen. Egal wo die Leute hinfliehen wirklich sicher werden sie dort auch nicht sein. Ich fass es nicht das diese Plünderer das auch noch ausnutzen. Was bringt ihnen das denn?

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 Betreff des Beitrags: Re: VII Dunkelheit
BeitragVerfasst: 27. Dez 2014 23:36 
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Schattenlord
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Wahn zuckte mit den Schultern. Kapier ich auch nicht so ganz, aber manche Leute werden dieses Laster nicht los. Sie wollen wohl lieber reich sterben. Wahn richtete die Zügel seines Pferdes und wickelte sie etwas um den Sattelknauf. Dann klopfte er Shaitan auf den Hals. Sie werden damit nicht glücklich werden meinte er schließlich und wandte sich in Richtung der Festung. Gier mein Kind. Es ist die Gier welche sie treibt. Jene welche tief in unseren Herzen liegt. Wieder hielt sich Wahn den Kopf. Dann schüttelte er sich kurz und lief weiter. Sie betraten den großen Vorraum. Schon nach kurzer Zeit kam ihnen jemand entgegen . Ein Mann mit schulterlangen schwarzen fast Glatten Haar. Nur ein Paar Haare standen hab. Sein Kinn zierte ebenfalls ein Bart der aber nicht bis ganz runter verlief. Der Mann trug ein braunes Hemd und darunter ein graues T Shirt. Seine Hose war schwarz. An seinen Hals befanden sich drei schräg verlaufende Narben. Grüßt euch ihr beiden sagte er. Grüß dich Diablo meinte Wahn und lief weiter. Der Mann folgte ihnen auf dichten Fuß. Und wie war es im Dorf? Daraufhin schüttelte Wahn den Kopf. Frag besser nicht. Diese Schatten breiten sich zu schnell aus. Viel zu schnell. Wirklich gute Nachrichten werden wir wohl kaum mehr erhalten. Die Flüchtlinge werden immer weiter zurückgedrängt. Wer weiß. Sicher stehen die nächsten Bald vor den Mauern und bitten um Einlass. Diablo sah den Mann der sein Bruder war forschend an. Du scheinst darüber nicht begeistert zu sein. Mal abgesehen das es immer mehr Flüchtlinge gibt. Wahn blieb kurz stehen. Er sah Diablo kurz an Schwieg aber erst. Nach einer Weile seufzte er. Wir sind hier leicht überlaufen. Die Stadt mag groß sein aber wir können doch nicht jeden der Kommt aufnehmen. Wer weiß zu was das führt. So allmählich verliere ich den Überblick. In seinen Kopf vernahm er ein schneidendes dunkles Lachen. Dann töte sie und löse deine Probleme. Plötzlich schoss Wahns Arm zur Seite aus und schlug gegen die Wand neben sich. Diablo sah etwas erschrocken zu der Stelle wo Wahns Flache Hand nun ruhte. Damit hatte er einfach nicht gerechnet. Alles in Ordnung? fragte er. Wahn schüttelte wieder Mal den Kopf. Nichts ist in Ordnung sprach er scharf und ging weiter. Kurz zuckte Diablo mit den Schultern. Etwas hilflos blickte er zu Sailin. Dann setzten auch sie ihren Weg fort.

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 Betreff des Beitrags: Re: VII Dunkelheit
BeitragVerfasst: 27. Dez 2014 23:37 
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Hüterin
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Sailin folgte Wahn zusammen mit Diablo. Ihr Blick blieb dabei auf ihrem Wächter haften. Er verhielt sich in letzter Zeit öfters so komisch. Die junge Frau hoffte das es nur daran lag weil die Situation mit der Zeit immer schlimmer wurde.
Nach einigen Metern durchschritten die drei eine große Tür. Wie auch der Gang vorher war hier alles in schwarz gehalten. Dämonische Statuen standen am Rand des Saals. Sie stellten Wesen in dämonischen Rüstungen dar, dieser welche vor langer Zeit einmal Schatten gewesen waren. Diese in Kutten gehüllten Dämonen hielten rote Kugeln in ihren Klauen. Diese spendeten etwas Licht. Überall waren noch Fackeln verteilt. Dieser erhellten den Saal zusätzlich. Ein langer dunkelroter Läufer führte durch den ganzen Saal bis nach hinten zu einem Podest. Einige Stufen führten zu diesem hoch. Auf dem Podest stand ein aus stein geschlagener Thron. Auch hier waren diese Verzierungen angebracht. Ein paar Zacken standen an der Seite ab, während dämonische Drachen sich um die Beine des Throns schlangen. In ihren Mäulern lagen ebenfalls rote Kugel. Ein blutroter Überzog lag auf dem Thron. Sechs Schlangen schlängelten sich um die Lehne, welche noch zusätzlich von einem dämonischen Schädel geziert wurde. Die Augen von diesem und der Schlangen waren rot leuchtend. Links und rechts am Rand des Saal verliefen Treppen nach oben. Ein dunkelroter Läufer war auf die Stufen gelegt und führte nach oben. In der ersten Etage verlief nach beiden Seiten ein längerer Flur.
Sailin wendete ihren Blick in den hinteren Teil des Saals. Etwas entfernt von dem Thron standen mehrere Personen. Diese unterhielten sich. Als sie die Ankommenden bemerkten schauten sie allerdings auf. Da seid ihr ja wieder, sagte die einzige Frau unter ihnen und schaute sie mit ihren blauen Augen an. Ihre kurzen blauen Haare standen etwas ab. Sie trug eine weiße Hose und dazupassende helle Stiefel. Ihr enganliegendes Oberteil war ebenfalls weiß. Dieses war an mehreren Stellen mit blauer Farbe durchzogen. Um ihre Hüfte hatte sie einen blauen Gürtel hängen. An diesem befand sich das Schwert der jungen Frau. Wie ich sehe sind es mal wieder keine guten Nachrichten, meinte der eine Mann. Seine schwarzpurpurnen Haare waren zu einem Zopf gebunden. Er trug eine schwarze Hose und ein dunkelgraues ärmelloses Oberteil. Seine braunen Augen sahen zu Sailin. Die Hüterin seufzte und schüttelte den Kopf. Nicht wirklich Llael, meinte sie und schaute den Mann an. Dieser nickte und sah zu der blauhaarigen Frau, seiner Gefährtin. Das heißt sicher demnächst noch mehr Flüchtlinge, sagte Leiana und verschränkte die Arme. Sailin schaute kurz zu Wahn. Mach dir keinen Kopf. Wir werden das schon irgendwie hinbekommen. Und du bist ja nicht allein mit alldem., sagte sie und legte ihm eine Hand auf die Schulter.

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 Betreff des Beitrags: Re: VII Dunkelheit
BeitragVerfasst: 27. Dez 2014 23:37 
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Schattenlord
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Du bist alleine. Du wirst immer alleine sein hallte die Stimme in seinen Kopf. Flüsternd doch schneidend wie immer, mit diesen merkwürdigen Unterton. Nur wirs sind bei dir. Wir die so sind wie du. Brüder des Blutes. Wahn seufzte und nickte etwas. Ja sicher. Auf jeden Fall müssen wir uns schnell was einfallen lassen sprach nun eine weitere Person im Raum. Der Mann hatte lange braune Haare die zu einen Zopf gebunden waren. Er trug Kleidung in weiß gehalten mit schwarzen Stiefeln und einen silbernen Brustpanzer auf welchen ein Drache abgebildet war. Ab der Hüfte hing ihm ein langer weißer Stoff hinten herunter. Im Gesicht trug er eine silberne Halbmaske an deren Seite je zwei Hörner ebenfalls silberne herausragten. Die Augen des Mannes waren grün. Er war das Bekannte Drachenblut. Der Sohn eines weißen Drachens. Sein Name war Orcalus. Neben ihm stand noch eine weiterer Krieger. Die schwarzen etwas über die Schulter ragenden Haare schimmerten etwas Blau und wiesen mehrere solch farbige Strähnen auf. Die Kleidung war in schwarz gehalten. Nur an der Hose konnte man seitlich neonfarbene senkrecht verlaufende Streifen sehen. die rechte Hand des Mannes war eine schwarzblaue Klaue. Varresh Vizarr der Lord aus Drakar in Aeon. Dieser hörte schweigend zu.

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 Betreff des Beitrags: Re: VII Dunkelheit
BeitragVerfasst: 27. Dez 2014 23:37 
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Papa, rief es plötzlich von der Treppe aus. Sailin und auch die anderen schauten dorthin. Ein weißhaariges kleines Kind kam die letzten Stufen runtergerannt. Ihre langen Haare wehten dabei nach hinten. Mit den braunen Augen fixierte sie sofort den schwarzhaarigen Mann und lief zu diesem. Ariya, Wahns und Sailins Tochter, trug ein weißes Kleid und helle Stiefel dazu. Kaum bei ihrem Vater angekommen fiel sie diesen auch schon an. Wie schön. Mama und du seid endlich wieder da., lächelte das Mädchen und schaute nach oben.
Hallo Papa, sagte nun die Stimme eines Jungen. Aiden kam die Treppe ebenfalls runter und lief zu seinem Vater. Die kurzen weißen Haare standen etwas ab, während er ein schwarzes Shirt und eine graue Hose trug. Sailin hob die Arme und seufzte. Ich fühl mich irgendwie nebenangestellt. Warum kommen sie immer zu dir zuerst?, grinste sie. Plötzlich wurde Sailin umarmt. Die Frau schaute nach unten und erblickte ein weiteres Mädchen. Sie hatte kurze braune Haare, welche teilweise von einem hellbraunen Tuch verdeckt wurden. Sie trug ein weißes Oberteil, mit gestreiften Ärmeln und eine schwarze Leggins. Sharoon, ein Kind, welches ihre Eltern verloren hatte, schaute die Hüterin grinsend an. Wenn die Beiden das nicht machen dann mach ich es halt. Sailin strich dem Mädchen über den Kopf. Wirklich nett von dir.

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 Betreff des Beitrags: Re: VII Dunkelheit
BeitragVerfasst: 27. Dez 2014 23:37 
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Schattenlord
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Wahn nahm Ariya auf die Arme. Dann sah er zu Sailin. Nun ich hab sie bestochen. Sie kriegen immer einen Bonbon wenn sie das tun. Er streckte Sailin die Zunge raus und grinste danach nur frech. Dann ging er mit dem Kind in die Hocke und fuhr Aiden mit der anderen durch Haar. Wie ich sehe ist alles klar bei euch. Plötzlich gab es ein Poltern. Die anwesenden drehten den Kopf in Richtung Treppen. Dort lag mit dem Gesicht nach vorn ein kleinerer weißer Drache. Das Hinterteil hing noch halb auf der Treppe so das er ein einfach nur lustiges Bild abgab. Ich werde einfach zu groß für die Treppen murrte Faix nun. Dann stemmte er sich zuerst mit den Hinterbeinen hoch und schließlich den vorderen. Die anderen mussten lachen.

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 Betreff des Beitrags: Re: VII Dunkelheit
BeitragVerfasst: 27. Dez 2014 23:38 
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Sharoon löste sich von der Hüterin und lief zu Faix. Genau vor ihm blieb sie stehen. Solange wie du noch durch die Tür passt ist alles okay, grinste sie ihn frech an. Stell dir vor du passt nicht mehr und bist im Gebäude. Dann müsstest du für immer da drinnen bleiben. Ariya sah zu dem Mädchen runter, da Wahn sie noch auf den Armen hatte. Sag das nicht sonst glaubt dir Faix das noch. Keine Sorge wenn du zu groß wirst und festhängst macht Papa einfach ein Loch in die Wand. Ariya sah ihren Vater an. Stimmts?
Sailin musste grinsen und schaute dann zu den anderen. Wie gehts es Selina? Hat sich was verändert oder ist sie immernoch im Hospital? Leiana schüttelte mit dem Kopf. Da hat sich nichts getan. So wie sich draussen alles weiter verschlimmert ändert sich ihr Zustand einfach nicht. Die Dragonikerin seufzte. Wir haben alles mögliche ausprobiert. Selbst während ihr jetzt weg wart hat Odessa sie sich mal angeschaut, aber nichts. Wir wissen nicht weiter. Sailin nickte kurz. Und Sengerath hat auch nach wie vor keine genaue Idee woher das kommt?

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