When Darkness Falls

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 Betreff des Beitrags: Kampf um Ismaelia
BeitragVerfasst: 17. Okt 2014 22:06 
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Myst? Myst? Matt rief seine Tochter ein paar Mal, bekam jedoch keine Antwort. Wo steckt sie denn nur wieder? Der schon etwas gealterte Mann zog seine Axt aus dem Baum und schaute sich um. Vor ein paar Stunden war er zusammen mit seiner Tochter Myst in den Wald aufgebrochen um noch etwas Feuerholz zu holen. Der Tag neigte sich langsam seinem Ende zu und Matt hatte nur ein paar Sekunden nicht Acht gegeben und schon war seine Tochter verschwunden. Und dabei habe ich ihr doch gesagt sie solle sich diesmal nicht wieder wegschleichen. Ach dieses Kind. Matt stappelte mit schnellen Handgriffen die Holzscheide in einem Korb. Sobald dieser voll war schnallte er sich diesen auf den Rücken, nahm seine Axt und lief los. Sein Ziel kannte er genau. Seine Tochter musste er nicht suchen, er wusste ganz genau das sie wieder am See war.

Das Wasser im See spiegelte blaue Augen wieder, welche sich darin spiegelten. Doch die Augen sahen nicht auf das Wasser, sondern auf das glänzende Ding am Boden des Sees. Myst Argonhard, eine junge Halbelfe, hockte am Rand des Sees und konnte ihren Blick nicht von diesem lassen. So viele Male war sie nun schon hierher gekommen. Doch noch nie war ihr dieser glänzende Gegenstand aufgefallen. Langsam streckte Myst ihre Hand nach diesem Ding aus. Das Wasser war kalt und ließ das Mädchen erschaudern. Es war schon spät geworden und die Kälte der Nacht brach langsam herein. Sobald sie den Gegenstnd fest umklammert hatte, hob Myst ihren Arm wieder aus dem Wasser. Nun könnte sie es sich genauer anschaun. Es war eine kleine weiße Kugel, welche gerade in eine geschlossene Hand passte. Nur eine kleine Perle, grummelte sie. Die Halbelfe erhob sich, steckte die Kugel in ihre einzige Tasche. Dann klopfte sie sich die Blätter von ihren Orange, weißem Kleid, zupfte sich ein Blatt aus ihren braunen, schulterlangen Haaren und hob ihren Stab vom Waldboden auf. Ich sollte langsam zu Vater zurückkehren, er wird schon mitbekommen haben das ich nicht mehr da bin, dachte Myst und ging wieder in die Richtung aus der sie zu dem See gekommen war.

Kaum war die Halbelfe von der Lichtung verschwunden erschienen zwei große Schatten auf der Wiese. Langsam wurden die beiden kleiner und zwei Wyvern landeten genau neben dem See. Die beiden Reiter sahen sich an und der etwas größere grummelte den Kleineren an. Warum musstest du es auch verlieren? Erst das Buch und nun auch noch das. Unser Meister wird sehr unzufrieden sein, wenn er uns dafür nicht sogar bestraft. Beide Sachen sind für unseren Meister wichtig. Wir müssen es wiederfinden. Wieso musstest du es im Flug herausnehmen und dir anschauen? Der Meister sagte finden, holen und sofort zu ihm bringen. Es geht uns nichts an. Los runter mit dir, wir müssen es sofort finden und dann wieder zu den anderen aufschließen. Der kleinere Mann nickte niedergeschlagen und stieg von seinem Wyvern runter. Pure Angst war in seinen Augen zu sehen. Er wusste ganz genau was auf ihn zukommen wird, wenn sie es nicht wiederfinden. Nach ein paar Sekunden glitt auch der größere Mann von seinem Reittier und beide fingen an zu suchen.
Es kam ihnen wie eine Ewigkeit vor in der sie den ganzen Waldboden abgesuchten. Doch nichts war zu sehen. Der kleine Mann wurde immer blasser. Dann schaute er erschrocken hoch. Was wenn dieses Mädchen es gefunden hat?
Dann wird sie es noch bereuen, grinste der Andere. Los wir haben hier alles abgesucht, sie muss es haben. Beide schwangen sich auf ihren Wyvern und erhoben sich in den Himmel.

Myst war erst ein paar Minuten durch den Wald gelaufen als sie ihren Namen hörte. Myst? Myst? Vater? Ich bin hier. Das Mädchen erhob gerade ihren Arm um ihren Vater zuzuwinken, als ein merkwürdiger Schatten hinter Matt herunterfiel. Während sie sich noch wunderte was das war, erstickte das Wort, was der Mann sagen wollte. Ein Blutschwall kam aus seinem Mund und aus seiner Brust ragte ein Schwert. Myst stand geschockt da und musste mit ansehen wie das Schwert langsam wieder aus ihrem Vater herausgezogen wurde. Während dies geschah, erhob sich eine Gestalt hinter Matt und grinste das junge Mädchen an. Haben wir dich gefunden, hauchte er finster. Myst machte einen Schritt zurück und stieß gegen etwas. Sie schaute kurz nach oben nur um zu erkennen das hinter ihr auch ein Mann aufgetaucht war. Dieser war etwas kleiner als der andere. Beide waren mit Schwertern bewaffnet und trugen schwarze leichte Rüstungen, mit einem zerfetzten Umhang daran.
W..W..Was wollt ihr von mir? Wer seid ihr? Warum..., Myst stammelte nur vor sich hin. Sie war so in Trance, schaute auf ihren toten Vater und konnte es nicht fassen. Von einem Moment auf den anderen war er weg. Oh das tut mir aber Leid. War er den wichtig für dich? Hehe. Du hast etwas was uns gehört und wir wollen es wieder haben. Der große Mann machte einen Schritt auf sie zu. Myst löste den Blick von ihrem Vater, umklammerte ihren Stab und schaute den Mann genau in die Augen. Ich weiß nicht was du meinst. Ich besitze nichts von euch.
Bevor die Beiden reagieren konnten hob Myst ihren Stab, drehte sich um und schlug ihn dem hinter ihr stehenden Mann zwischen die Beine. Während dieser kurz aufkeuchte und in die Knie ging, nuzte sie ihre Chance und rannte los, in Richtung See. Los hinterher, keuchte der Kleine, rappelte sich wieder auf und rannte Myst hinterher. Sie darf nicht entkommen.
Myst rannte so schnell sie konnte, drehte ihren Kopf um und sah die Männer dicht hinter ihr. Nein, sie holen mich ein. Myst erreichte die Lichtung mit dem See. Sie drehte sich nocheinmal um und sah ein Schwert auf sie zusaussen. Plötzlich stolperte sie. Noch während die Halbelfe fiel wurde sie, von dem Schwert, an der Stirn gestreift. Beim Aufprall am Boden schlug sie mit ihrem Kopf gegen einen Stein und begann das Bewusstsein zu verlieren. Während Myst versuchte dagegen anzukämpfen, sah sie einen großen grünen Schatten am Himmel, der brüllte, und eine verschwommene kleine Gestalt in einer blauen Rüstung. Dann war alles schwarz...

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 Betreff des Beitrags: Re: Kampf um Ismaelia
BeitragVerfasst: 16. Nov 2014 22:49 
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Schattenlord
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Es war heiß. Unerträglich heiß. Das rote Licht tanzte vor seinen Augen. Ein Chor gellender Schreie hallte zu ihm hinüber und machte ihn fast taub. Es roch nach Tod und verderben. Kampfgeschrei war von überall her zu vernehmen.
Hier tobte ein Krieg den niemand gewinnen konnte. Er hielt verkrampft eines seiner beiden Schwerter fest umklammert. Seine rehbraunen Augen waren weit aufgerissen und das Feuer spiegelte sich in ihnen. Die einst so prachtvolle Stadt stand in Flammen. Meridian die Stadt des Drachengottes. Ein junger Mann mit dunklen braunen längeren Haar, welches er zu einen pferdeschwanz zusammen gebunden hatte stand auf einen Felsvorsprung abseits des Geschehens. Mit ihm ein paar weitere Bewohner der Stadt die sich gerade noch so aus der Schlacht retten konnten. Die meisten jedoch lagen im sterben und würden den nächsten Morgen nicht mehr erleben. Die silberne Rüstung die er trug war mit Blut besudelt und auch seine weißen Gewänder darunter färbten sich langsam in ein leichtes rot. Sein Leib bebte. Er atmete tief ein und aus, den Blick stets auf die Stadt gerichtet. In seinen Kopf herrschte ein heilloses durcheinander.
Neben dem jungen Mann brach jemand in sich zusammen und der Schrei einer Frau folgte direkt darauf. Solan! schrie sie auf. Er drehte sich ruckartig herum doch es war bereits zu spät.
Nun starrte er direkt in ein paar leere tote Augen. Die Gestalt zu der das Augenpaar gehörte hatte eine gekrümmte Haltung eingenommen. Von geifernden Reiszähnen tropfte frisches Blut. Weiße zerfetzte Schwingen waren ausgebreitet.
Vor der Gestalt lag die Frau dessen Schrei er vor kurzen noch vernommen hatte. Ihre Kehle war zerfetzt.
Der junge Mann brachte sein Schwert in Stellung. Er blickte in ein Gesicht das er einst kannte. Doch nun war Leere auf dessen Zügen eingekehrt. Die toten Augen waren auf ihn gerichtet. Dann stürzte die Gestalt auf ihn zu.
Ein Kampf folgte. Solan setzte sich verbittert zur Wehr. Wenig später durchbohrte seine Klinge den Leib des verdorbenen Meridianers. Er wollte nicht wahrhaben was hier gerade geschah. Der verdorbene sackte leblos zu Boden und Solan lies ruckartig das Schwert los. Er schüttelte immer wieder den Kopf. Das kann nicht sein, murmelte er. Das kann einfach nicht sein! Wieder wurde Geschrei laut und wieder unmittelbar in seiner Nähe. Kreaturen stürzten vom Himmel herab und fielen über die Überlebenden her. Viele dieser nun von dunkler Magie durchdrungenen erkannte der junge Krieger sofort wieder.
Er zog seine zweite Waffe und stürmte los um den anderen zur Hilfe zu eilen doch dann wurde er plötzlich am Arm gepackt und festgehalten. Schließlich blickte er in die Augen einer der Befehlshaber der Engelskrieger. Die Armee der Meridianer.
Der Mann der gleichzeitig Solans bester Freund war. Etwas dunkles in ihnen erschreckte den jungen Mann zutiefst.
Lauf du Idiot, brachte der Mann geschwächt über die Lippen. Du musst überleben Solan Lacure d Fay. Ich lasse euch nicht im Stich, erwiderte Solan. Der Mann jedoch schüttelte den Kopf. Du kannst hier nichts mehr tun. Meridian ist dem Untergang geweiht aber du musst überleben. In dir fließt das letzte des ehrenvollen Blutes. All unsere Hoffnung geht mit dir. Solan schüttelte energisch den Kopf. Der Mann vor ihm riss ihn plötzlich herum und packte ihn an beiden Armen. Dann drängte er ihn zum anderen Ende des Vorsprunges. Du lässt mir keine Wahl alter Freund. sprach der Mann nun. Ich kann nicht zulassen das du hier nun stirbst. Denn ohne dich ist alles verloren. Mit diesen Worten verpasste er Solan einen Stoß so das der junge Krieger den Halt verlor und den Abhang hinunter stürzte.
Solan prallte mehrfach hart auf. Seine Sinne schwanden. Wie von weit her hörte er noch die Schreie der Männer und Frauen. Er konnte den Sturz abbremsen indem er einen abstehenden Felsen packte und sich daran festhielt.
Dabei musste er alle ihm verbleibende Kraft aufbringen. Ein Blick nach unten zeigte ihm das der Sturz noch tief sein würde falls seine Kraft versagte und dies war nur eine Frage der Zeit da sein Körper schon zahlreiche Wunden davongetragen hatte. Dann spürte er es. Etwas erschien dort weit unter ihm. Ein Gebilde aus dunklen leuchtenden Licht durchdrängt von Magie. Wie ein weites Portal öffnete sich das Etwas und schien fast schon darauf zu warten ihn zu verschlingen. Solan fühlte die Macht die von diesen Ding ausging. Ein Wirbel von Magie erfüllte die Luft. Der junge Krieger konnte sich nicht länger festhalten. Er rutschte ab und fiel. Alles um ihn herum verlor an Konturen. Wurde unwirklich.
Er spürte die Kraft die ihn durchdrang. Und er spürte etwas das sich tief in ihm zu regen begann. Dann wurde es kalt und Still und danach war da einfach nichts mehr. Absolut nichts.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kampf um Ismaelia
BeitragVerfasst: 16. Nov 2014 22:49 
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Ich frage mich was die nur vorhaben, flüsterte Heath zu seinem Reittier und Freund, dem Drachen Thar. Wir verfolgen sie nun schon eine ganze Weile und es geschieht nichts. Sei nicht so ungeduldig, dröhnte die Stimme des Drachens. Meister Drogan hat dir diese wichtige Mission erteilt. Doch auch wenn du ein hervorragender Kämpfer bist musst du doch noch etwas ruhiger werden. Heath grinste. Du hast ja Recht. Schau, sie teilen sich. Wir sollten den beiden folgen die dort in Richtung Wald fliegen. Thar brummte zustimmend und verlor sofort an Höhe um den beiden Wyvernreitern weiterhin unbemerkt zu folgen. Mit leisen Schwingen glitt der grünschimmernde Drache durch die Wolken.
Sie landen auf der Lichtung. Flieg etwas abseits aber so das wir sie noch sehen können. Thar schwebte knapp über den Baumkronen, während sie die beiden Männer weiterhin beobachteten. So wie die aussehen suchen sie anscheinend etwas. Ich kann mir nicht vorstellen was es hier geben soll. Noch während Heath grübelte gab es plötzlich einen Ruck und Thar sackte unter die Baumkronen. Hey, was machst du denn da?, grummelte der junge Mann, während er sich wieder richtig in den Sattel setzte. Doch Thar brauchte nicht zu antworten, Heath erkannte selbst das sie sonst von den beiden Männern entdeckt worden wären. So schnell wie sie auf der Lichtung gelandet waren, so schnell waren die Beiden wieder abgehoben. Thar, rief Heath. Der Drache erhob sich wieder über die Baumwipfel. Langsam flogen die Beiden den Wyvern hinterher. Doch auf einmal sprangen die beiden merkwürdigen Gestalten von ihren Wyvern und verschwanden im Wald. Was zum.... Heath versuchte zwischen die Baumwipfel zu schauen. Da standen sie und zwischen ihnen ein Mädchen. Hinter dem Größeren lag ein Mann zusammengebrochen, in einer Blutlache. Heath, brummte Thar. Ich weiß der Befehl, aber wir müssen ihr helfen. Kurz schaute der junge Mann nochmal in den Wald und sah wie das Mädchen davon rannte. Er zog seine Lanze und lenkte Thar zu den beiden Wyvern. Wir kümmern uns erstmal um diese Beiden. Mit zwei schnellen präzisen Hieben gegen die Flügelsehne setzte Heath die Wyvern ausser Gefecht. Kaum getroffen konnten sie sich nicht mehr in der Luft halten und stürzten zu Boden. Schnell Thar den Männern hinterher, rief er.
Der grüne Drache wendete sofort und flog in Richtung der Lichtung. Thar begann über der Lichtung zu kreisen. Heath schaute nach unten und sah wie das Mädchen stolperte und von dem Schwert des größeren Mannes gestreift wurde. Das wirst du nicht, grummelte er noch und sprang von dem Drachen herunter. Gleich nachdem er genau vor dem Mädchen gelandet war erhob Heath seine Lanze und zeigte mit ihr auf die beiden Männer.
Was zum..., rief der Kleinere von den Beiden. Woher kommst du denn Dragoniker?, spuckte der andere und wedelte mit seinem Schwert herum. Dann erledigen wir dich halt zuerst und dann diese Göre. Das glaube ich kaum. Heath duckte sich unter ankommendem Schwerthieb durch drehte sich und ließ seine Lanze nach vorne schnellen. Du hast mich verfehlt, höhnte der große Mann. Doch dann sah er erschrocken nach hinten und machte einen Schritt rückwärts als sein Begleiter mit aufgeschlitztem Hals tod zusammensackte. Diesen unvorsichtigen Moment nutze Heath und versetzte auch dem großen Mann einen Todesstoß direkt durchs Herz. Du hättest ihn wenigstens fragen können was sie hier gesucht haben, brummte Thar. Der Drache landete neben dem jungen Mann und legte seinen Kopf auf den Waldboden. So haben wir nur unsere Zeit verschwendet und die anderen de Gruppe sind auch weg. Dafür blieb keine Zeit, grinste Heath. Der junge Mann ließ seine Lanze neben Thar fallen und kniete sich neben das junge Mädchen. Vorsichtig hob er ihren Kopf an und musterte die Wunde. Sie lebt und die Wunde ist auch nicht schlimm. Zum Glück nur ein Kratzer. Heath atmete erleichtert ein. Ich verbinde die Wunde und dann sollten wir das Mädchen in die nächste Stadt bringen. Vielleicht kennt jemand aus Floryn sie ja. Sein Blick wanderte zum Wald. Wir sollten den Mann auch mitnehmen. Vielleicht gehört er ja zu dem Mädchen. Thar brummte zustimmend.

Der junge Dragoniker holte etwas Verband aus seiner Satteltasche und versorgte die Wunde des Mädchens. Dabei entdeckte er die leicht Spitzen Ohren. Hmm, eine Elfe? Nein ich glaube sie ist eine Halbelfe. Sowas sieht man nicht alle Tage. Wenn du fertig bist sollten wir aufbrechen, meinte Thar und erhob sich. Heath nickte, hob die Halbelfe auf und setzte sich auf Thars Rücken, vor sich das Mädchen. Lass uns losfliegen. Thar bewegte kräftig seine Flügel und hob ab. Nachdem der Drache den Mann mit einer Klaue aufgenommen hatte, machten sie sich, beim Sonnenuntergang, auf den Weg nach Floryn.

Es war schon nach Mitternacht als ein Trupp Wyvernreiter in dem Festungslager in Damiamos landete. Während die Reiter abstiegen kam ein jüngerer Mann zu ihnen gehetzt. Gut das ihr da seid. Er ist da und erwartet euern Bericht. Die Männer sahen erst ihn und dann sich verdutzt an. Dieser Gesichtsausdruck verschwand jedoch sogleich und wich purer Angst. Er ist hier?, fragte der eine völlig in Panik. Der Junge nickte nur und lief sogleich wieder davon. Die Männer schauten sich an und schüttelten den Kopf. Noch ein Fehlschlag. Ich weiß noch was er mit Elias gemacht hat, als dieser das Buch verloren hat. Und nun? Wir haben nicht nur zwei Männer sondern auch noch die Ware verloren. Einer der Männer schluckte schwer und dann gingen sie alle fünf in das größere Haus hinein. Durch einen langen Korridor ging es direkt zu einem saalähnlichen Raum. Kaum hatten die fünf diesen betreten schlossen sich auch schon die Türen hinter ihnen. Nun blieb den Männern nur der Weg nach vorne, in Richtung des thronähnlichen Gebildes.
Vor dem Podest ließen sich die fünf Männer auf die Knie fallen und schauten nach unten. Da sind wir Meister, wie befohlen. Nun Hauptmann, habt ihr meinen kostbaren Gegenstand mit?, hauchte die Stimme des Mannes vor dem die Männer knieten. Ein finsterer Unterton begleitete die Frage. Der Hauptmann schluckte schwer und schaute kurz zu dem Meister. In sahen finstere dunkle Augen an, welche unter einer schwarzen Kapuze halb verborgen lagen. N...N...Nein mein Lord. W...W...Wir hatten den Gegenstand doch wir haben ihn zusammen mit zwei meiner Männer verloren. Der Mann auf dem Thron erhob sich und fauchte die Männer ab. Was? Und dann wagt ihr es mir unter die Augen zu treten? Er ging von dem Podest runter und erhob seine Hand. In dieser erflackerte ein rotes Licht. Ich kann so einen Fehlschlag nicht dulden.
Plötzlich wurde der Raum in ein merkwürdiges Licht gehüllt. Es gab einen dumpfen Schlag und dann verschwand das Licht wieder. Als der Hauptmann seine Augen wieder öffnete war er verwundert. Sollte er jetzt nicht tod sein. Doch statt dessen lag zwischen ihm und seinem Meister eine Gestalt. Die silberne Rüstung die der junge Mann trug war mit Blut besudelt und auch seine weißen Gewänder waren voll davon. Der Hauptmann schaute zu seinem Meister, welcher sich zu dem Jungen runterbeugte und ihn auf den Rücken drehte. Ein merkwürdiges Symbol war auf der Rüstung zu sehen.
Der finstere Mann erhob sich und schaute nachdenklich auf den Jungen herab. Dieses Zeichen...Ich kenne es irgendwoher. Dann schaute der Mann zu seinen fünf Untergebenen. Schafft ihn runter in die Zelle, nehmt ihm die Rüstung ab und vorallem legt ihm das Band um. Er streckte seine Hand aus und gab dem kleinsten der Männer eine Art Halsband, an dem Stachel zu sehen war. Um ihn werde ich mich später kümmern, doch zuerst muss ich etwas anderes erledigen.
Die Männer erhoben sich, zwei nahmen den Jungen auf und zusammen machten sie sich auf den Weg in Richtung Tür. Ach das hätte ich doch glatt vergessen, fauchte der Meister noch und dann gab es einen schrillen schmerzerfüllten Schrei. Die Männer zuckten zusammen und schauten ihren Hauptmann angsterfüllt an. Er brannte bei lebendigem Leibe und brach nach wenigen Sekunden tot zusammen. Der Meister nahm seine Hand wieder runter und während er sich langsam auflöste schaute er die Männer an. Das soll euch eine Lehre sein mich zu enttäuschen.

Eisen klirrte in einer dunklen, feuchten Zelle als eine junge Frau sich an die Wand lehnte. An ihrer linken Hand war sie mit einer Kette an der Wand festgebunden worden. gerade noch in Gedanken schaute sie auf als lauterwerdende Geräusche hörbar wurden. Sie hockte sich hin um besser durch die Gitterstäbe schauen zu können. Ihr erster Gedanke war ob man sie nun holen würde. Dann tauchten sie auf, zwei Männer, welche einen dritten jüngeren zwischen sich hielten. Anscheinend war er bewusstlos. Seine dunkelbraunen Haare hingen ihm vor dem Gesicht. Er trug nur eine zerrissene Hose und hatte ein merkwürdiges Halsband umgelegt bekommen. Die Männer öffneten die Zellentür, ließen den jungen Mann gegenüber des Mädchens an der Wand fallen und ketteten auch ihn an. Kurz schauten sie das Mädchen an, grinsten und ließen die Beiden alleine zurück.
Vorsichtig robbte das Mädchen nach vorne, ihre grünen Augen musterten den Jungen. Wer er wohl war. Plötzlich bewegte er sich und sie war so erschrocken, das sie sich erstmal in die Ecke zurückzog. Was wenn es wieder so ein widerlichen Spiel von diesen Männern war. Wieder ein Trick um sie zu misshandeln. Als ihr ein Schauder über den Rücken lief, konnte sie es nicht verhindern das die Kette an ihrer Hand klirrte. Der Fremde sah zu ihr. Was sollte sie tun? War er Freund oder Feind?

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 Betreff des Beitrags: Re: Kampf um Ismaelia
BeitragVerfasst: 16. Nov 2014 23:06 
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Sein Kopf schmerzte und ihm war übel. Dennoch öffnete Solan langsam die Augen. Zuerst konnte er kaum etwas erkennen. Dazu war seine Sicht einfach noch zu verschwommen. Der Untergrund auf dem er lag fühlte sich kalt und hart an. Etwas klirrte als er sich bewegte. Nur allmählich wich die Benommenheit und seine Sicht wurde wieder klar. Er erkannte nun was das klirrende Geräusch verursacht hatte. Sein rechtes Handgelenk war in Eisen geschlagen. Langsam wurde ihm gewahr in welcher Situation er sich hier gerade befand. Wo auch immer er hier war. Nun befand er sich in einer dunklen Zelle angekettet an der Wand mit nichts mehr bekleidet außer einer zerrissenen Hose. Seine Rüstung und seine alte Kleidung waren fort.
Nur das Verband an seinen linken Oberarm hatte man ihm gelassen. Dieses hatte er sich angelegt als das Zeichen auf seiner Haut angefangen hatte zu brennen. Kurz bevor die Schlacht begonnen hatte. Solan richtete sich mühsam auf und brachte sich in eine sitzende Position. Sein Genick schmerzte und er griff mit der Hand an seinen Hals. Ruckartig zog er diese zurück als etwas regelrecht hinein stach. Als er sie nun betrachtete lief ein Rinnsal Blut aus einer kleinen Stichwunde hervor.
Als Solan wieder auf sah bemerkte er eine Bewegung am anderen Ende der Zelle. Nun war er alarmiert denn er war keineswegs alleine in der Zelle. Etwas weiter entfernt von ihm konnte er die Konturen einer Frau ausmachen doch mehr erkannte er bislang nicht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kampf um Ismaelia
BeitragVerfasst: 16. Nov 2014 23:10 
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Langsam öffnete Myst ihre Augen. Sie schaute geradwegs auf eine Decke. Langsam drehte Myst ihren Kopf zur Seite und sah das sie sich in einem Schlafzimmer befand. Durch das Fenster drang Sonnenlicht herein. Dieses Zimmer kam ihr merkwürdig bekannt vor. Langsam richtete sie sich auf, wobei ihr der Kopf schmerzte. Die Halbelfe tastete nach ihrer Stirn und merkte einen Verband. Als sich die Tür mit einem Quietschen öffnete, schaute Myst in die Augen ihrer Freundin, welche hinter der Tür erschienen war. Nun wusste die Halbelfe wo sie war, in Flory. Myst du bist wach, meinte die junge Dame während sie das Zimmer betrat und zum Bett lief. Gott sei dank. Ich dachte schon du würdest es nicht überleben aber der Mann sagte du wärst nicht schwer verletzt. Myst sah ihre Freundin verblüfft an. Wer sagte das? Und wie komm ich hierher? Ich weiß nur noch das ich im Wald angegriffen wurde. Eirika was ist passiert? Die Angesprochene blickte auf. Mitten in der Nacht landete auf dem Festplatz ein Drache und auf seinem Rücken saß ein Dragoniker der dich im Arm hielt. Wir dachten erst du seist tod, doch dann meinte er du wärst verwundet und bräuchtest Hilfe und ob dich jemand kennen würde. Eirika schaute Myst in die Augen. Du hattest echt Glück, anscheinend kam dieser Dragoniker gerade rechtzeitig. Dieser Mann sagte er war gerade auf einem Trainingsflug, als er sah wie du angegriffen wurdest.
Myst schaute ihre Freundin verblüfft an und dann kam die Erinnerung wieder. Ihre Augen füllten sich mit Tränen. Sie haben meinen Vater... Ich weiß. Der Drachenreiter hat auch ihn mitgebracht. Leider war es zu spät. Eirika schaute ihre Freundin traurig an. Nach einem kleinen Moment der Stille schaute Myst entschlossen zu der jungen Frau. Wo ist er jetzt? Eirika war verwundert. Wer? Der Dragoniker? Myst nickte. Der Stadtrat wollte mit ihm sprechen. Die Halbelfe sprang vom Bett auf, rannte zur Tür und verließ das Zimmer. Eirika konnte gerade noch rufen: Nicht Myst du bist doch erst wieder wach geworden.

Der junge Mann zuckte sich nicht. Er schaute sie einfach nur an. Was sollte sie nun tun? Sie ermahnte sich selbst nun nicht nur in der Ecke zu hocken. Langsam schob sie sich aus der dunkeren Ecke. So das der junge Mann sie jetzt besser sehen konnte. Kurz atmete sie tief ein und sagte dann: Hallo ich bin Sailin. Wer bist du? Es war zwar nicht wirklich hilfreich die Namen auzutauschen irgendetwas musste sie ja sagen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kampf um Ismaelia
BeitragVerfasst: 16. Nov 2014 23:11 
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Solan sah die junge Frau am andere ende der Zelle mit schief gehaltenen Kopf an. Allgemein war er gegenüber Fremden ohnehin misstrauisch eingestellt. Wer war sie und warum war sie hier? Natürlich bemerkte er wie sie sich bemühte ein Gespräch zu beginnen. Er musterte sie nochmals aufmerksam. Ich habe keine Ahnung wie ich hier her komme und was das alles hier soll.
Solange du nichts unüberlegtes tust brauchst du mich nicht zu fürchten und da ich nicht vorhatte mich ewig hier aufzuhalten und mir hier Freunde zu machen oder mich lange mit sinnlosen Gesprächen aufzuhalten, spielt mein Name keine Rolle.

Er wandte sich der Kette um sein Handgelenk zu und betrachtete sie missmutig. Irgendwie musste er hier raus und herausfinden was geschehen war.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kampf um Ismaelia
BeitragVerfasst: 16. Nov 2014 23:12 
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Sailin atmete innerlich auf. Er war zwar sehr harsch aber wenigstens schien er nicht mit den Leuten zusammenzuarbeiten. Soll mir auch recht sein, meinte sie und machte es sich etwas bequemer auf dem harten Boden. Nicht ewig hier aufhalten und sinnlose Gespräche führen. Das habe ich auch mal gedacht, doch ich bin hier nun schon ziemlich lange und es wundert mich das du noch lebst. Ich weiß warum ich hier bin. Nur als Druckmittel hatte man mich hierhergeholt. Doch nun da er weg ist wird man mich brauchen..., Sailin schaute traurig auf einen schwarzen Fleck ausserhalb der Zellentür. Dann sah sie wieder den Jungen an. Nun ich musste mich daran gewöhnen. Aber wenn dieser Finsterling dich leben ließ, dann muss das etwas bedeuten. Ich jedenfalls würde alles dafür geben hier heraus zu kommen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kampf um Ismaelia
BeitragVerfasst: 16. Nov 2014 23:13 
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Solan folgte dem Blick der jungen Frau nachdenklich. Etwas schien sie sehr zu bedrücken. Du bist also schon länger hier? fragte er. Aber wo ist hier?
Was ist das für ein Ort. Und von welchen Finsterling redest du da?
Er zerrte an der Kette. Wie auch immer. Der Verantwortliche bekommt meine Klinge zu schmecken wenn ich hier raus bin. Er hielt kurz inne und fragte sich wo seine gesamte Ausrüstung überhaupt war. Dann vernahm er Schritte jemand näherte sich der Zelle so das Solan angespannt durch die Gitterstäbe nach draußen spähte.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kampf um Ismaelia
BeitragVerfasst: 16. Nov 2014 23:26 
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Sailin hörte ebenfalls die Schritte. Bevor die Wachen kamen, antwortete sie noch auf die Fragen des jungen Mannes. Wir sind in einer Art Festung, irgendwo in Damiamos. Ich bin hier schon einige Wochen gefangen. Bisher habe ich den Namen von diesem Monster noch nie gehört. Sie nennen ihn alle nur Meister.
Oh sie haben sich schon angefreundet, lachten die Wachen. Du, Mädchen aufstehen. Der Meister will dich sehen. Die Tür zur Zellentür wurde geöffnet und Sailin stand auf. Die kleinere Wache öffnete ihre Kette und führte sie ab. Sailin schaute nocheinmal zurück. Angst lag in ihren Augen.

Sailin wurde erst eine steinerne Wendeltreppe hochgeführt, danach ging es durch einen langen Flur in den großen Saal. Das Mädchen schluckte, schon öfters war sie hier hochgeführt worden. Doch bisher ist sie heil hier heraugekommen. Vor dem Thron ließen die beiden Wachen sie los und gingen einige Schritte zurück.
Sailin, Sailin, Sailin. Meine Gedult ist langsam am Ende. Ich möchte wissen wo dein Bruder das Buch versteckt hat, fauchte die Gestalt vor ihr. Dir bringt es doch nichts es mir nicht zu verraten, dein Bruder ist schon von uns gegangen. Sailin erwiderte den Blick. Ich kann dich davon abhalten es zu benutzen. So war Elias Tod nicht umsonst. Der Meister erhob sich schlagartig von seinem Thron und schnellte auf Sailin zu. Ich weiß du hast die gleiche Gabe wie dein Bruder. Du weißt wo es ist. Doch wenn du es nicht richtig spüren kannst, kann ich dir behilflich sein dich darauf zu konzentrieren. Der Mann grinste und umfasste mit beiden Händen Sailins Kopf. Eine Ablenkung weniger und vielleicht bewegt es dich ja auch dazu mir endlich das Buch zu bringen.
Sailin durchdrang eine fürchterliche Hitze. Ihr Kopf schmerzte und ihre Augen brannten. Der Schmerz war so unerträglich das sie sich den gequälten Schrei nicht unterdrücken konnte. Der Schrei vermischte sich mit dem gehässigen Lachen des Meisters. Als er seine Hände wieder wegnahm sank Sailin zu Boden. Ihr Gesicht war blutüberströmt, ihre langen fast weißen Haare färbten sich an einigen Stellen auch rot.
Meister ist sie? Nein du Dummkopf. Sie lebt doch sie wird nie wieder etwas sehen können, grinste der Mann und ging zurück zu seinem Sitz. Das wird sie sicher dazu bringen mir endlich zu sagen was ich will. Bringt sie wieder nach unten. Die beiden Wachen verbeugten sich und tat wie ihnen befohlen.
Im Kerker angekommen ließen sie Sailin neben ihrer Kette fallen und banden diese wieder an ihr Handgelenk. Dann verschwanden sie wieder, langsam wurden ihre Schritte immer leiser.

Ich danke ihnen das sie Myst gerettet haben. Der Stadtrat sass gegenüber von Heath und musterte den jungen Dragoniker. Es tut mir Leid das ihr Training dadurch unterbrochen wurde. Ach nicht doch. Es ist die Pflicht eines Drachenreiters zu helfen. Heath schaute kurz traurig. Leider war ich nicht schnell genau dem Mann zu helfen. Einer der Männer schüttelte den Kopf. Grämen sie sich nicht. Sie haben dafür seine Tochter gerettet. Er wäre ihnen sehr dankbar. Mit einem mal wurde die Eingangstür des Hauses aufgerissen und Myst kam herein. Verzeiht Stadtrat, aber ich musste sofort herkommen, meinte sie und blieb direkt vor Heath stehen, welcher sie verdutzt ansah. Müsstest du dich nicht ausruhen? Anstatt zu antworten verbeugte sich Myst vor dem Dragoniker. Ich danke dir. Du hast einer Halbelfe wie mir das Leben gerettet. Heath sah sie verdutzt an, ergriff ihre Arme und drückte leicht zu. Was redest du denn da? Halbelfen sind doch nicht weniger wert als andere. Myst schaute dem Dragoniker in die glänzenden grünen Augen und ein Lächeln erschien auf ihrem Gesicht. Das hast du schön gesagt. Es gibt nicht viele die freundlich zu Halbelfen sind. Sie erhob ihre Hand und reichte sie dem Dragoniker. Ich heiße Myst Argonhard. Freud mich. Heath grinste und nahm ihre Hand entgegen. Heath, Drachenritter aus Porto Drako.
Ich störe nur ungern aber es geht um deinen Vater, der Stadtrat stellte sich neben die Beiden. Wir mussten ihn leider schon bestatten. Du weißt warum. Myst schaute ihn betrübt an und nickte.
Nun ich muss mich nun entschuldigen, doch ich muss wieder los. Heath verbeugte sich kurz und verließ das Gebäude. Ich habe meinen Auftrag nicht zuende gebracht. Ich muss nach Porto Drako und den Hauptmann informieren was vorgefallen ist. Heath schaute sich auf dem Platz um. Die Menschen hier gingen ihren normalen Beschäftigungen nach, ohne zu wissen was sonst so in der Welt noch vor sich ging. Heath seufzte. Ich muss zu Thar. Er wird das Warten schon satt sein. Der Dragoniker wollte sich gerade in Bewegung setzten da hielt etwas seinen Arm fest. Er schaute nach links und sah die Halbelfe. Sie war ihm hinterhergelaufen. Verzeih, doch kann ich dich begleiten? Heath sah sie verdutzt an. Warum würdest du das tun wollen? Ich habe heute meinen Vater verloren und ich weiß das dies erst der Anfang war. Ich spüre es. Seid einigen Wochen schon. Dieses Böse. Etwas stimmt nicht und ich möchte erfahren warum mein Vater gestorben ist. In ihren Augen funkelte ein fast unbändiger Wille. Eigentlich wollte Heath nicht das sie mitkommt. Er würde sich besser fühlen wenn er wüsste das sie hier in Sicherheit ist. Warum er bei dieser ihm doch wildfremden so dachte wusste der junge Mann jedoch nicht. Bitte. Ich weiß du warst auf keinem Trainingsflug. Nicht soweit abseits von Porto Drako. Du hast diese Männer verfolgt. Jetzt war Haeth erst recht verdutzt. Na gut. Komm mit. Wir gehen etwas ausserhalb der Stadt zu meinem Bruder. Dort reden wir in Ruhe. Myst nickte und folgte dem Dragoniker.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kampf um Ismaelia
BeitragVerfasst: 16. Nov 2014 23:37 
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Schattenlord
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Als sie die junge Frau wieder her brachten traute Solan seinen Augen nicht. Das Gesicht des Mädchens war voller Blut. Was hatten sie ihr angetan? Und warum nur? Durch die Kette die ihn festhielt konnte er nicht zu dem Mädchen hinüber. Nun gab es einen Grund mehr sich endlich aus dieser misslichen Lage zu befreien. Solan überlegte. Einer der Wachen lief vor der Zelle umher. Vielleicht konnte er sie irgendwie überlisten. Völlig unerwartet sackte Solan in die Knie und keuchte auf so das die Wache sich zu ihm umdrehte. Verkrampft hielt sich Solan seine rechte Hand die zur leicht Faust geballt war.
Er schrie auf und stieß einen schmerzeslaut aus. Verdammt verdammt was ist das nur, brachte er hervor.
Meine Hand, arg schmerzt das. Die Wache sah ihn irritiert an. Was ist denn mit dem los?, wunderte sie sich.
Ahh nein tut doch etwas, keuchte Solan weiter. Meine Hand das brennt wie Feuer. Steh doch nicht so dämlich da herum. Solan brüllte nochmals auf und krümmte sich ein Stück mehr. Nun kam die Wache ans Gitter und zog den Schlüsselbund heraus.
Dann öffnete sie die Zelle und trat an Solan heran. Was soll jetzt mit deiner Hand sein Kerl?, murrte die Wache.
Sie brennt wie Feuer. Ich brauch Hilfe verdammt. Habe das Gefühl mir ätzt es die Hand weg. Die Wache schüttelte den Kopf.
So ein Blödsinn. Schau es dir doch einfach an wenn du mir nicht glaubst?, knurrte Solan dann. Nun beugte sich der Wachmann vor und ergriff Solans rechte Hand. Dieser reagierte schnell ein seltsames Licht bündelte sich in der Handfläche und ein Strahl Magie schoss dem Wachmann direkt ins Gesicht. Dieser schrie vor Schmerz und ging zu Boden. Solan nahm ihm die Schlüssel ab und öffnete damit die Kette um sein Handgelenk. Dann packte er das Schwert des am Boden liegenden und schob es in seinen Gürtel. Schließlich ging er zu dem Mädchen hinüber und half ihr aufstehen. Los raus hier, meinte er knapp und stütze ihre Schulter. Ihm war klar das sie nicht mehr sehen konnte. Solan hatte genug Wunden gesehen um dies zu wissen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kampf um Ismaelia
BeitragVerfasst: 16. Nov 2014 23:38 
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Sailin merkte wie sie hochgezogen wurde und der Junge ihre Schulter stütze. Ihr Kopf schmerzte so sehr doch sie zügelte sich und dachte nur noch an Flucht. Nach solanger Zeit gab es endlich diese Möglichkeit. Während sie die Stufen emporklommen wurde Kampfeslärm immer lauter. Sailin wunderte sich. Wer kämpfte da und warum? Doch es sollte ihr egal sein. Das war die perfekte Möglichkeit um unbemerkt entkommen zu können.
Die Beiden schlichen durch die Gänge. Immerwieder versteckten sie sich hinter Vorsprüngen oder Säulen. In der gesammten Festung hörte man das aufeinanderschlagen von Metal. Ab und an schrieb jemand. Los Banditen holt uns unsere Festung wieder. Sailin wusste das sie keine Chance hatten. Nicht alle Wachen waren leicht auszutricksen. Die meisten waren skrupelos und der Meister war auch noch hier.
Das Mädchen spürte weicheren Boden unter ihren Füßen. Sie mussten das Gebäude verlassen haben. Der Junge wurde langsamer. Anscheinend war die Festung auf einer Anhöhe gebaut worden und der einzige Weg führte mitten durch die kämpfende Masse. Sie gingen ein paar Schritte rückwärts und verloren plötzlich den Halt unter den Füßen.
Sailin überschlug sich mehrere Male und landete zu ihrer Verwunderung weich. Unter ihr keuchtete es kurz auf. Verzeih, murmelte sie und ließ sich nach links auf den Boden fallen. Geht es dir gut?

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 Betreff des Beitrags: Re: Kampf um Ismaelia
BeitragVerfasst: 16. Nov 2014 23:40 
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Ja ja, meinte Solan knapp als Sailin sich von ihm herunter rollte. Er rappelte sich auf und sah sich um. In der Ferne entdeckte er einen Wald. Diese ganze Umgebung erschien ihm völlig fremd. Wo war er hier nur gelandet? Solan entschied sich dafür später weiter darüber zu grübeln. Jetzt galt es erst mal Abstand zwischen sich und den Verfolgern und dieser Festung zu schaffen. Der Wald erschien ihm dafür der beste Ort. Ohne zu zögern stützte er das Mädchen wieder unter den Schultern und lief mit ihr in Richtung Wald. Sie kamen nur langsam voran. Solan registrierte erst jetzt das er seinen eigenen Körper schonen sollte. Noch immer waren die Verletzungen nicht verheilt. Trotzdem setzte er seinen Weg fort. Bald schon hörte er ein Rauschen. Wasser. In der Nähe musste Wasser sein. Der Gedanke lies ihn sogar noch etwas schneller laufen.
Bald schon erreichte er eine kleine von Bäumen umschlossene Lichtung. Dort verlief ein Fluss. Solan setzte Sailin vorsichtig in der nähe ab und ging dann zum Fluss. Dort wusch er sich erst einmal ausgiebig und schöpfte sich auch etwas Wasser in den Mund. Er hatte schon lange nichts mehr getrunken und seine Kehle war vollkommen ausgedörrt. Diesen Moment genoss er sichtlich. Nach einer Weile stand er auf und sah in die entgegengesetzte Richtung aus der sie kamen.
Gleich darauf wollte er sich in Bewegung setzen. Nach ein paar Schritten jedoch meldete sich sein schlechtes Gewissen.
Er konnte das Mädchen doch nicht einfach so zurück lassen. Nicht in diesen Zustand. Solan verzog die Lippen zynisch. Dann drehte er sich herum und kam zurück auf die Lichtung. Wir sollten hier eine Rast einlegen, sprach er und setzte sich hin.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kampf um Ismaelia
BeitragVerfasst: 16. Nov 2014 23:41 
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Sailin ließ ihre linke Hand ind Richtung Waldboden sinken und zupfte an dem Grass. Ihr kam es wie eine Ewigkeit vor. So lang hatte sie die Freiheit vermisst. Ihr Kopf dröhnte doch sie hörte wie der Junge zum Wasser ging. Es schien ihr das er gehen wollte, seine Schritte entfernten sich zunehmends von ihr. Doch dann wurden sie wieder lauter und Sailin spürte wie er sich zu ihr setzte. Danke das du nicht gegangen bist, meinte sie. Vorsichtig stand sie auf und ging zum Fluss. Dort kniete sie sich hin und wusch sich vorsichtig ihr Gesicht und die blutgetränkten Haare. Nachdem Sailin fertig war drehte sie sich um und setzte sich zu dem Jungen. Es schien als ob sie ihm mit ihren Augen direkt in seine schauen würde. Während seine ihren natürliche glänzten waren ihre matt und hatten ihre Farbe zu blau gewechselt. Vorerst dürften wir sicher sein, doch wenn er herausfindet das wir weg sind wirds gefährlich. Sie seufzte und flüsterte leise: Oh Elias...

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 Betreff des Beitrags: Re: Kampf um Ismaelia
BeitragVerfasst: 16. Nov 2014 23:44 
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Solan vermied es sie anzustarren er wusste das es blinden meist unangenehm wurde. Sie schien sich leicht zu freuen das er nicht gegangen war. Sein Entschluss fühlte sich für ihn richtig an. Vielleicht konnte sie ihm helfen herauszufinden wo er hier war.
Jetzt brauchte sie allerdings Hilfe und wer wäre er denn nun einfach jemanden zurück zulassen. Solan fühlte sich plötzlich merkwürdig. Er kam sich selbst fremd vor. Um diesen Gedanken abzuwerfen hob er nun den Kopf und sah sie an.
Wer ist dieser Elias? fragte er.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kampf um Ismaelia
BeitragVerfasst: 16. Nov 2014 23:45 
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Sailin war für ein paar Minuten still. Dann begann sie zu erzählen.
Elias ist, naja war mein Bruder. Wir beide haben die Gabe magische Gegenstände aufspüren zu können. Zusammen lebten wir beide in einer Waldhütte. Ab und an kam jemand vorbei und bat uns um Hilfe wenn er etwas verloren hatte oder finden wollte.
Eines Tages stand dieser finstere Mann für unserer Tür. Er wollte das Elias ein bestimtes Buch findet. Er zwang meinen Bruder mitzukommen. Elias fand das Buch und musste feststellen das der Mann es für irgendetwas großes brauchte. Etwas Böses ging von dem Buch aus. Mein bruder übergab das Buch nicht, sondern versteckte es woanders. Der Mann, den sie Meister nennen, war so zornig das er mich in die Festung bringen ließ. Er hatte wohl gehofft das Elias das Buch zu iihm bringen würde wenn er sieht das ich dort bin. Doch Elias weigerte sich.
Sailins Gesichtsausdruck würde zornig. Weißt du noch der schwarze Fleck an der Wand? Dort hat er meinen Bruder anketten lassen. Ich durfte zusehen wir er bei lebendigem Leibe verbrannt wurde. Diese Mann hatte nur eine Flammenkugel auf ihn geworfen und das Ergebnis war katastrophal. Immer wieder wollte er das ich ihm sage wo das Buch ist. Er wusste das ich die gleiche Gabe besitze. Doch ich weigerte mich. Er dachte wenn er mir das Augenlicht nimmt würde ich ihm helfen. Doch da hat er sich geirrt. Er hat mir zwar das Augenlicht genommen, doch nicht meinen Kampfgeist. Sailin legte sich auf den Rücken. Wir sollten uns etwas ausruhen. Doch sag willst du mir nicht doch deinen Namen sagen? Oder soll ich die ganze Zeit nur du sagen?, meinte sie und lächelte ihn an.

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