When Darkness Falls

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 Betreff des Beitrags: Re: Blut ruft Blut
BeitragVerfasst: 12. Feb 2018 23:55 
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Schattenlord
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Eigentlich wollte ich sofort los aber gut du hast mich überredet. Mir bleibt so oder so wenig Zeit da kommt es auf ein paar Stunden auch nicht mehr drauf an. Gehen wir einfach rein und genießen den Abend. Nochmals klopfte Wahn seinem Pferd auf den Hals und druckte ihn dann leicht weg um ihn zu deuten zu gehen. Dann drehte er sich herum und winkte Sailin zu während er sich auf den Weg zum Zimmer machte in welchen er zur Zeit untergebracht war.

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 Betreff des Beitrags: Re: Blut ruft Blut
BeitragVerfasst: 13. Feb 2018 13:37 
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Hüterin
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Als Sailin stunden später ihre Augen öffnete blickte sie auf eine leere Betthälfte. Ihre Hand legte die junge Frau genau auf diese Stelle. Sie war kalt was wohl bedeutete das Wahn bereits vor längerer Zeit aufgestanden war. Langsam richtete sich die Grünhaarige nun auf. Die Decke hielt sie dabei etwas nach oben da sie nicht wirklich etwas am Leib trug. Auch ihre Haare sahen völlig zerzaust aus. Kurz schaute sich Sailin in dem Raum um. Wahns Sachen konnte sie nicht mehr sehen was wohl nur eines bedeuten konnte. Nachdem die junge Frau kurz tief Luft geholt hatte richtete sich diese auf. Die Decke behielt sie dabei um ihren Körper gewickelt. Kaum stand sie suchte die Hüterin auch schon nach ihren Sachen. Als sie ihr Kleid fand musste sie unweigerlich schmunzeln. Das Kleidungstück lag in der äußersten Ecke des Raumes und war leicht in Mitleidenschaft gezogen. Nun musste die Hüterin an die vergangenen Stunden denken. Wahn und sie waren sich sehr nah gekommen. Sailin erinnerte sich daran wie sie den ersten Schritt machen wollte dann aber zögerte. Die letzten Jahre hingen ihr einfach in den Knochen. Doch Wahn nahm ihr die Angst und so waren die letzten Stunden mit ihm sehr schön und vorallem leidenschaftlich geworden. So sehr das sie schließlich völlig erschöpft eingeschlafen war.
Ich glaub ich brauch ein neues, murmelte Sailin. Gerade als sie das gesagt hatte und sich erneut umsah viel ihr Blick auf die Kommode. Dort lag ein Bündel neuer Sachen so das die Hüterin den Kopf schief legte. Kaum stand sie vor diesem überlegte Sailin kurz. Schließlich griff die junge Frau nach einem der Kleider.
Als Sailin schließlich aus dem Gebäude trat trug die Hüterin ein grünes langes Kleid welches ihrem schlanken Körper schmeichelte. Die Ärmel dieses Kleidungstückes gingen knapp über die Schultern. Um die Hüfte trug Sailin den braunen Gürtel, welchen sie vor langer Zeit von ihren Kindern geschenkt bekommen hatte. Seit langsam hatte die junge Frau ihre Haare nicht zu einem Zopf zusammengebunden. Diese fielen einfach nur über ihre Schultern.
Kurz schaute sich die junge Frau um, dann lief sie zu der Stelle wo sich die Pferde aufhielten. An dem Zaun zu diesen stand Caim zusammen mit Samael und auch Larissa. Etwas in der Nähe der Drei befand sich Paan. Der Hengst zog Caim dabei gerade am Ärmel um an die Karotte zu kommen. Etwas entfernt stand Sailins weiße Stute. Von Shaitan jedoch fehlte jede Spur. Er ist also schon weg, sagte die Hüterin schließlich als sie die Kinder erreicht hatte.

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 Betreff des Beitrags: Re: Blut ruft Blut
BeitragVerfasst: 13. Feb 2018 15:08 
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Schattenlord
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Er ist ziemlich früh aufgebrochen stimmte Caim zu. Er ließ die Karotte los damit Paan sie sich nehmen konnte. Glaubst du wir haben jetzt eine Chance gegen Nargash, wenn er das auf sich nimmt. All dieses Training in Midian? Er maß Sailin kurz mit einen Nachdenklichen Blick um dann wieder zu Paan zu sehen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Blut ruft Blut
BeitragVerfasst: 13. Feb 2018 15:22 
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Hüterin
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Während die junge Frau zu überlegen schien schaute Larissa diese erstaunt an und auch Samael blickte seine Mutter etwas perplex an. Nach all der Zeit war es doch ungewohnt das sie solche Sachen anzog. Irgendwie wirkte die junge Frau im allgemeinen anders. Bevor der junge Mann etwas sagen konnte regte sich die Hüterin.
Ich weiß es nicht, meinte Sailin. Ihr Blick war auf Caim gerichtet. Im Gegensatz zu Nargash kann Wahn nur einen Teil der Vergessenen nutzen. Was wohl vorallem daran liegt das diese Magie so gefährlich ist und anscheinend nur gemeistert werden kann wenn man sich selbst aufgibt. Nargash besitzt keine Seele. Die junge Frau trat zu ihrem Jüngsten und nahm seine Hand. Ich glaube nicht das wir eine Chance haben. Ich weiß das wir sie haben. Es geht hier um Wahn. Es gab noch nie etwas das er nicht gschafft hat. Vorallem wenn er sich erst einmal in den Kopf gesetzt hat etwas zu unternehmen. Das ist es was ihn einfach ausmacht. Es wird schwer werden das weiß ich, aber... Euer Vater tut jetzt sein Bestes um Nargash aufzuhalten und damit der Welt zu helfen. Was wir jetzt machen sollten ist ihn dabei zu unterstützen. Sailin legte den Kopf schief. Ich weiß es ist schwer für dich zu glauben. Du kanntest deinen Vater bisher nur als diesen gebrochenen Mann. Das hier ist einfach wieder er selbst. Der alles tut um seiner Familie und den Anderne zu helfen. Und das egal zu welchem Preis.

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 Betreff des Beitrags: Re: Blut ruft Blut
BeitragVerfasst: 13. Feb 2018 20:29 
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Schattenlord
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Naja ich kann nicht behaupten das er früher nicht auch alles getan hat was in seiner Macht stand.Auch wenn er gebrochen war. Die Kosten waren aber einfach zu hoch. Caim musste sich daran erinnern wie Wahn zu seiner letzten Schlacht in Midian antrat und wie er ihn später am Kreuz hängen sehen musste da Nargash ihn vernichtend geschlagen hatte. Auch das Bild von seinen Vater in der Leichengrube hatte sich tief in seinen Gedanken eingebrannt. Ihm wurde es schlecht wenn er daran dachte.

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 Betreff des Beitrags: Re: Blut ruft Blut
BeitragVerfasst: 13. Feb 2018 21:33 
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Auch diesesmal werden die Kosten viel zu hoch sein, seufzte Sailin. Die junge Frau legte ihre Hand an Caims Kinn um den jungen Mann dazu zu bringen sie anzusehen. Dein Vater hat sich entschieden diesen Schritt zu gehen. Zum Wohle aller. Auch wenn es mir schwer fällt diese Entscheidung zu akzeptieren tue ich dies, denn ich würde in seiner Situation genauso handeln. Nun ist er fort um sich auf den bevorstehenden Kamf gut vorzubereiten. Und ich habe nicht vor hier tatenlos herumzusitzen. Auch wir können hier viel machen und wenn es nur darum geht alles startklar zu machen bis Wahn zurückkommt um ihm schließlich auch im Kampf beizustehen. Die Hüterin schaute kurz zu Samael und dann wieder zu ihrem Jüngsten. Wahn verlässt sich auf uns. Ehrlich gesagt hatte ich gehofft das ihr mir dabei etwas unter die Arme greifen könntet.

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 Betreff des Beitrags: Re: Blut ruft Blut
BeitragVerfasst: 13. Feb 2018 22:11 
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Schattenlord
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Sag uns was wir tun können und wir sind sofort dabei erwiderte Caim. Zumindest denke ich das ich auch für die anderen spreche wenn ich das sage. Aber mal eine andere Frage. Du wirkst heute etwas anders. Fast schon fröhlich. Wenn man das in der Situation behaupten kann

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 Betreff des Beitrags: Re: Blut ruft Blut
BeitragVerfasst: 13. Feb 2018 22:35 
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Was jetzt von dem Kleinen bestimmt nicht negativ gemeint ist, fügte Samael gleich hinzu. Es ist für uns alle nur verwunderlich. Du hast dich ja sogar mal in ein Kleid einer anderen Farbe getraut. Nicht das dir das nicht steht, aber... Der junge Mann unterbrach als Sailin grinste und dann den Kopf schüttelte. Nein, nein. Caim und du habt ja Recht. Selbst nach seinem Tod habe ich ihm doch irgendwie die Oberhand gelassen. Einen Zwang der mich Jahre lang band. Sailin verschränkte die Arme hinter dem Rücken. Sagen wir einfach ich habe endlich eine Last abgelegt welche ich schon viel zu lange mit mir herumgetragen habe. Außerdem, fügte sie noch an unterbrach dann aber. Stattdessen grinste Sailin nur um dann den Kopf zu schütteln. Sie hatte eine der schönsten Nächte seit Jahren hinter sich dies sagte die Hüterin dann doch nicht. Schließlich stand sie vor ihren Kindern.

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 Betreff des Beitrags: Re: Blut ruft Blut
BeitragVerfasst: 13. Feb 2018 22:52 
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Schattenlord
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Außerdem was? wollte Caim nun wissen, da seine Mutter ihn nun doch neugierig machte. Er sah sie mit schief gehaltenen Kopf an.

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 Betreff des Beitrags: Re: Blut ruft Blut
BeitragVerfasst: 13. Feb 2018 23:11 
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Auf die Frage ihres Jungen hin musste Sailin lachen. Ich glaube das erzähl ich euch lieber wenn ihr etwas älter seid, grinste sie schließlich.

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 Betreff des Beitrags: Re: Blut ruft Blut
BeitragVerfasst: 13. Feb 2018 23:13 
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Schattenlord
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Äm Hallo? Wie alt soll ich denn noch sein aber ok ich glaube deine Andeutungen sprechen für sich. Ist ja schön wenn ihr euren Spaß hattet. Habt ihn euch verdient. Er machte nun einfach eine kurze wedelte Handbewegung.

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 Betreff des Beitrags: Re: Blut ruft Blut
BeitragVerfasst: 13. Feb 2018 23:17 
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Du kommst wirklich nach deinem Vater. Erneut lachte Sailin vorallem als sie das rote Gesicht Larissas sah, während Samael den Kopf schüttelte. Schließlich trat Sailin genau zwischen die beiden jungen Männer um sich dann sowohl bei Caim als auch bei Samael einzuhacken. Wisst ihr eigentlich wie stolz ich auf euch bin? Wenn ihr nicht so hartnäckig gewesen wärt dann stünde weder Wahn noch ich hier. Ihr habt wirklich den Dickschädel eures Vaters.

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 Betreff des Beitrags: Re: Blut ruft Blut
BeitragVerfasst: 14. Feb 2018 12:01 
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Schattenlord
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Ein kalter Wind schlug ihm ins Gesicht als Wahn die Stufen zu den Katakomben von Midian herunter stieg. Sein Pferd führte er neben sich da die Stufen breit und flach waren und Shaitan sich nicht im Grinsten daran störte. Er wollte zudem den Hengst nicht alleine oben in der zerstörten Stadt lassen.Zwar wusste er das Shaitan auf sich aufpassen konnte, doch es war ihm so einfach lieber. Noch dazu vermutete er das das schwarze Tier ihm ohnehin gefolgt wäre.Schließlich erreichten sie die untere Ebene. Trotz all der Zerstörung und der Tatsache das viel mit der Zeit verfallen war, strahlte dieser Ort etwas sonderbares aus. Fast so als könne man es greifen wenn man nur die Hand danach ausstrecken würde und zupackte. Wahn ertappte sich bei genau das. Er schüttelte kurz den Kopf und lies die Zügel seines Pferdes nun los. Kurz klopfte er ihm auf den Rücken und machte sich dann auf den Weg zu dem Gebäude das noch einiger maßen nach einem aussah. Dort hatte er auch vor längerer Zeit einen der schwarzen Türme errichtet und in Gang gesetzt. Diesen Ort würde er nutzen um sein Training zu beginnen.

Der Schwarzhaarige lief zu der Mitte des Raumes und setzte sich auf den Boden. Dann zog er seinen Dolch hervor. Mit diesen schnitt er sich kurz in die Handfläche und fing an mit seinen eigenen Blut Symbole auf den Boden zu zeichnen welche sich um ein Pentagramm reiten. Dafür brauchte er doch einiges von seinen Blut was er auch teils bemerkte, da er einfach noch längst nicht fit war. Dennoch setzte er sein Vorhaben fort.Nachdem er mit dem Muster fertig war griff er in seinen Rucksack den er mitgebracht hatte und holte ein Säckchen hervor. Aus diesen schüttete er nun etwas Pulver auf die Spitzen des Pentagrammes. Dieses entzündete er schließlich mit seiner Magie so das es brannte. Nachdem er alles was nun nicht mehr benötigt wurde zur Seite gepackt hatte, schloss er die Augen und senkte den Kopf. Dann murmelte er Worte in einer unbekannten alten Sprache. Immer und immer wieder. Dann geschah etwas. Das Pentagramm flammte auf und das Blut schien zu brennen. Wahn saß weiterhin in mitten dieses Symbols und reckte nun den Kopf nach oben. Ein magischer Wind wehte um ihn herum. Dann schien die Luft sich zu verändern. Die Umgebung verschwamm als zerrte es sie in eine andere Wirklichkeit. Etwas das Wahn vor langer Zeit gelernt hatte. So konnte er alles von der Außenwelt verbergen, indem er sich eine andere Realität erschlaffte in einen bestimmten abgegrenzten Bereich. Dieser schien sich immer weiter auszuweiten. Auch Shaitan wurde davon eingehüllt. Wahn brüllte kurz auf. Dann sackte er in sich zusammen. Tatsächlich hatte er nun eine riesige Barriere erschaffen die man von außen nicht einmal sehen würde. So sollte es auch möglich sein das Nargash ihn nicht aufspüren konnte. Er lies sich einfach ganz zu Boden fallen und atmete tief durch. Shaitan kam zu ihm gelaufen und berührte die Hand des Mannes mit seiner Maul. Schon gut, es ist nichts. War nur etwas anstrengend und ich bin einfach nicht der alte beruhigte Wahn das Tier. Ich brauch nur einen Moment dann kanns weitergehen. Kaum gesagt stemmte sich Wahn wieder in eine sitzende Position. Dabei meldeten sich der Schmerz in seinen Rücken, der durch die Eisenringe verursacht wurde. Ich hasse das murmelte er und verzog die Lippen.

Shaitan gab einen schnaubenden Laut von sich als Wahn sich wieder in richtige Position brachte. Schließlich stand er ganz auf. Siehst du es geht schon wieder sagte er und blickte zu seinen Pferd. Also dann beginnen wir mit der Prozedur. Wahn fing an alles nützliche aus seinen Rucksack zu räumen. Mit dabei zwei alte Bücher mit dunklen Einband. Sie waren aus Midian gerettet worden und die Dunkelelfen hatten sie verwahrt. So wie auch die Pferde und Wyvern damals. Es waren die einzigen Bücher die etwas über die Verbotene Preis gaben, welche Wahn je in der alten Bibliothek im Imperium gefunden hatte. Damals lies er sie einfach mitgehen und hatte niemanden etwas davon gesagt. Immer mal wieder wenn er nicht beobachtet wurde, hatte er darinnen geblättert. Aber verstanden hatte er nur einen Bruchteil davon. Jetzt musste er sich erneut daran machen diese Worte und Zeilen zu verstehen. Jetzt mehr als denn je. Er wusste es gab ein paar dunkle Rituale die hier beschrieben wurde und er hoffte das er beim ausführen dieser mehr von der verbotenen erfahren konnte. Nun galt es also alles vorzubereiten und anzufangen. Tief in die Geheimnisse der verbotenen einzudringen ohne fremde Hilfe, die ihm damals Nargash gegeben hatte. Der Schwarzhaarige lies eine dunkle Klinge in seiner Hand erscheinen. Grünliche Runen pulsierten auf der Schneide und am Schaft. Die Verzierungen waren Dämonischen Ursprungs und das Material bestand aus Schwarzfeuererz. Ein sehr wertvolles Eisen das sie nur aus den Erz in Midian gewinnen konnten. Ein Geheimnis das viele gerne wüssten. nur wenigen war das wissen bekannt, das Erz zu bearbeiten und so mächtigen Waffen zu formen. Einer davon war er.

Wahn erinnerte sich daran wie er vergeblich versucht hatte die verbotene Magie in diese Waffe einfließen zu lassen. Erst als er von Rache zerfressen war, gelang es ihm schließlich. Kein gutes Zeichen wie er sich eingestehen musste. Was er mit diesem Schwert bereits angerichtet hatte, zeugte ebenfalls von dieser dunklen Kraft. Wahn hatte vor nicht all zu langer Zeit fast eine ganze Stadt die im Besitz des Feindes war, regelrecht ausgelöscht, indem er die Seelen der anwesenden zerstörten. Denn das war es was die verbotene konnte. Seelen entreißen und vernichten. Wahn gab dem Schwert den Namen Fluch, denn wie solch einer fühlte es sich an.

Während er weiter seinen Gedanken nach hing, blieb sein Blick an der dunklen Klinge haften. Schließlich seufzte er und riss sich von den Anblick los. Dann rammte er die Spitze des Schwertes in den Boden vor sich. Wieder konzentrierte er sich. Sprach die fremden Worte und lies Magie in die Klinge fließen. Damit hatte sein Training begonnen.

Tage vergingen. Wahn verbrachte die ganze Zeit damit sich dunklen Ritualen und der Magie auszusetzen. Er machte nur selten Pausen, was man ihm auch sehr bald deutlich ansah. Der junge Mann wirkte erschöpft. Dunkle Augenringe zeichneten sich im Gesicht ab und der Blick seines verbliebenes Auges war etwas trübe. Jedoch musste er gelegenlich unterbrechen um nicht zu tief in dieser Magie zu versinken da er langsam spürte wie der Wahnsinn nach seiner Seele griff. Davon konnte er sich jedoch stets losreißen, auch wenn es ihm schwer fiel.

Wieder einmal war solche in Moment gekommen und Wahn brach das Ritual an dem er gerade wirkte ab. Dann schüttelte er sich angewidert und trank erst ein paar Schluck Wasser. Er hatte einfach das Gefühl als müsse er das tun um den faulen Geschmack aus seiner Kehle zu vertreiben. So kam es ihm zumindest vor wenn er die Magie wirkte. Als hinterließe sie einen schrecklichen Geschmack. Angewidert schüttelte er sich und sah sich dann um. Sein Blick blieb auf den einer schwarzen Krähe hängen und neben ihr stand ein Wolf, der ihn mit wachsamen Augen beobachtete. Wahn verzog kurz die Lippen. Er kannte die Beiden nur zu gut. Arax und Fenrir. Seine beiden Gefährten. Sie konnten auftauchen, so schnell sie auch wieder verschwanden. Ihr macht euch Sorgen oder murmelte er. Ich muss das tun. Versteht ihr. Keine Sorge mir geht es gut. Ich bekomme das hin. Ich brauche nur noch ein wenig mehr Zeit.

Wieder wandte er sich dem Ritual zu. Dafür hatte er sich den Leichnam eines Tieres besorgt. Als er nun genau hinsah bemerkte er das dieses angefangen hatte zu verwesen, was vor ein paar Minuten noch nicht der Fall gewesen war. Wieder konnte er die Präsenz der verbotenen spüren, und dieses Gefühl als vergiftete sie alles war so stark wie noch nie. Er konnte regelrecht beobachten wie das Leblose Tier vor seinen Augen zerfiel. Plötzlich schossen Bilder in seinen Kopf.
Er sah einen Mann mit langen schwarzen Haaren und einen erschrockenen jedoch auch wütenden Blick. Er erkannte ihn. Es war Nargash. Dieser befand sich inmitten einer Magie. Vor ihm stand eine weitere dunkle Person. Niemand anderes als Luzifer. Kalt und ausdruckslos blickte er zu seinen Sohn. Nargash schrien und Wahn hatte das Gefühl den Schmerz des Mannes zu spüren. Er hatte das Gefühl als dringe etwas in ihn ein und noch schlimmer als stiege etwas tief in seinen inneren auf und sich langsam schleichend fort zu bewegen. Dann legte es sich verdorben und kalt über seine Seele. Ein letzter Schrei und das Bild riss ab. Dann sah er Nargash der mit zwei paar Schwingen in der Luft glitt und die Sense, seine Waffe in den Händen hielt. Sie war durchflutet von der verbotenen Magie und alles um ihn herum, all das Leben schien zu vergehen, so wie es gerade eben mit dem kleinen Hasenleichnam vor Wahns Augen geschehen war. Erst die Pflanzen, dann die Tiere udn schließlich unter tausenden Schreien die Menschen. Hinter Nargash heilten sich zwei weitere Gestalten auf. Eine dunkel und Schattenhaft und die andere daneben hell und gleißend wie aus reinen Licht bestehend. Jedoch der Blick der Wesen war bei beiden kalt. Ein Lachen hallte laut und er hatte das Gefühl es befände sich regelrecht in seinen Kopf. Das Lachen das er einfach kannte. Luzifer. Und bald schon schien sogar die Sonne zu vergehen die hinter Nargash noch geschienen hatte.Es wurde Dunkel und das Bild änderte sich.
Plötzlich durchzog ein Blitz diese Dunkelheit und klebriges Rot verteilte sich. Wahn brüllte auf, da er das Gefühl hatte, man habe ihn gerade selbst mit dieser Klinge getroffen. Dann sah er das Bild wie mehre Männer Nargash überwältigten mit einer seltsamen hellen Magie, jedoch kein Licht. Die Klingen taten ihr schreckliches Werk und trennten dem Mann die Glieder vom Leib. Immer wieder brüllte Wahn auf, während die Klingen trafen. Als das Bild sich wieder änderte sah er wie die Männer ein Herz in der Hand hielten. Es schien tatsächlich noch zu Pochen und die legten es in eine steinerne Truhe. Dann wurde sie verschlossen und erneut hielt Finsternis Einzug.
Es klirrte und Wahn öffnete die Augen. Als er merkte das er am Boden kniete wollte er sich bewegen, was ein weiteres Klirren folgen lies. Dann erst wurde ihn bewusst, die Szenerie war ihm bereits bekannt. Auch die zwei gestalten die vor ihm standen. Nargash und Luzifer die ihn finster anblickten und auf ihn zeigten. So wie auch die eisernen Ketten die an die Ringe in seinen Rücken befestigt waren und sich streckten. Wieder folgte Schmerz. Auch wenn er wusste das dies gerade nicht real war, so fühlt es sich gerade so an. Er schrie. Er wollte das es aufhörte doch nochmals musste er spüren wie die Ketten ihr grausames Werk verrichteten.

Der Schwarzhaarige riss die Augen auf. Er lag mitten im Pentagramm. Die flammen um ihn herum loderten ruhig weiter. Seine Hand führte er nun zu seiner Brust. Sein Herzschlag glich dem eines Trommelwirbels und es schmerzte.
Langsam und zitternd richtet er sich auf und tastete den eigenen Körper kurz ab. Nichts war geschehen. Nichts hatte sich verändert, nur eines schien anders zu sein. Das Gefühl tief in ihm drinnen. Diese Verdorbenheit. Sie war wirklich stärker als je zuvor und sie machte ihm Angst. Große Angst sogar.
Er wankte noch etwas als er aus den Pentagramm trat. Ich brauch ne Pause bracht er stockend hervor. Dann lehnte er sich seitlich an einer der Wände an. Ihm war schlecht und der Schmerz immer noch da. Ohne es verhindern zu können sackte er schließlich erneut zusammen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Blut ruft Blut
BeitragVerfasst: 14. Feb 2018 16:07 
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Jetzt hör doch mal auf, hörte Larissa die Hüterin sagen. Das Mädchen saß auf einem der dickeren Äste eines der vielen Bäume und hatte sich an dessen Stamm gelehnt. Ihr Blick war auf die Grünhaarige gerichtet welche nicht weit weg an dem Bach kniete und gerade dabei war Wasser zu sammeln. Neben der jungen Frau hockte Chris. Ach komm schon das ist doch wohl offensichtlich, murrte der Rothaarige. Seine Hand wanderte zu der Schulter der jungen Frau. Doch Sailin zog zurück und schob seinen Arm weg. Mensch Sailin wie kann man nur so blind sein? Der hat sich verpisst und kommt doch sowieso nicht wieder. Genau das sollten wir auch machen. Verschwinden und gut ist. Gegen diesen Typen kommt ihr doch eh nicht an. Der Mann winkte ab. Wahn ist seit Tagen weg. Ich kann ihn in einer gewissen Weise ja sogar verstehen. Noch während Chris dies sagte richtete Sailin auf. Du bist so unmöglich, brachte sie hervor. Mensch Chris was ist eigentlich aus dem Mann geworden der nicht gleich aufgibt und den Schwanz ängstlich einzieht? Wo ist der Freund geblieben dem ich mein Leben anvertraut hätte? Kannst du nicht einmal aufhören so auf Wahn herumzuhacken. Er kommt wieder das weiß ich. Gemeinsam werden wir unsere Welt verteidigen und ich würde es wirklich zu schätzen wissen wenn du mal hilfst anstatt nur zu jammern. Die junge Frau verschränkte die Arme vor dem Oberkörper, dann atmete sie tief durch um schließlich ruhiger fortzufahren. Ich mag dich wirklich Chris aber mehr wird da nie mehr sein. Warum kannst du es nicht endlich verstehen und auch akzeptieren? Wahn und ich sind zusammen. Keine Macht der Welt wird das je ändern. Egal wie sehr du dir das zu wünschen scheinst. Kaum gesagt schüttelte Sailin den Kopf. Warum bist du mitgekommen? Ich versteh es nicht. Und ich habe dir doch schon einmal gesagt das du endlich damit aufhören musst Wahn den Buhman anzuhängen. Es braucht lange bis sein Geduldsfaden reißt, aber wenn er ersteinmal gerissen ist dann... Sailin seufzte. Ich glaube nicht das du das erleben willst. Bitte Chris... Ich bin doch nun wahrlich nicht die einzige Frau in der Welt. Als der Rothaarige ihr die Hand auf die Wange legte zuckte Sailin kurz zusammen. Chris sah sie einfach nur an bevor er schließlich die Hand wieder wegzog. Für mich aber schon, hörte Sailin den Mann sagen während er sich umdrehte und einfach davonlief.
Das muss ja echt toll sein so umschwärmt zu werden, kam es nun von Larissa so das die Hüterin ihren Blick nach oben wandte. Toll? Naja es ist eher belastend. Zumal ich das Gefühl habe gegen die Wand zu sprechen. Sailin winkte ab. Irgendwann wird das schon... Hoffe ich, aber sag mal was machst du denn da oben? Nun war es Larissa welche mit den Schultern zuckte und dann einfach zur Seite blickte. Ist ja nicht so das ich hier viel helfen kann. Im Gegensatz zu allen anderen, welche ja wenigstens irgendetwas beisteuern können, bin ich hier ziemlich nutzlos. Da ich wenigstens nicht noch im Weg stehen wollte... Das Mädchen atmete schwer ein so das Sailin den Kopf schieflegte. Schließlich kletterte sie einfach zu der Braunhaarigen hoch um sich neben sie auf einen anderen dicken Ast zu setzen. Geziemt sich das eigentlich für eine Hüterin auf Bäumen zu klettern?, fragte das Mädchen doch etwas verwundert so das die Grünhaarige grinste. Ach ich denke das geht schon in Ordnung. Aber reden wir dich nicht von mir. Irgendwie glaube ich das du auch noch aus einem anderen Grund hier herumsitzt?
Einen Moment lang sagte das Mädchen nichts, dann aber zuckte sie erneut mit den Schultern. Plötzlich hatte sie Tränen in den Augen so das Sailin doch noch an sie heranrutschte und das Mädchen einfach in den Arm nahm.

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 Betreff des Beitrags: Re: Blut ruft Blut
BeitragVerfasst: 14. Feb 2018 19:38 
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Schattenlord
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Caim stand bei Paan und gab ihm gerade etwas zu fressen. Nihct nur er vermisste allmählich sein Vater obwohl sie beiden wussten das Wahn und Shaitan zurückkommen würde. Da war sich Caim absolut sicher. Die letzten Tage hatte auch er sich einen harten Schwerttraining unterzogen und auch mit der Magie geübt. Wie so viele die letzte Zeit. Er konnte auch Sailin und Larissa sehen doch war er zu weit weg um sie verstehen zu können. Bedrückt blickte er in den Himmel. Dieser zeugte immer mehr von den großen sich ankündigenden Unheil.

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