When Darkness Falls

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 Betreff des Beitrags: XXII Blut der Vergangenheit
BeitragVerfasst: 17. Jan 2016 21:54 
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Licht erfüllte für einen Moment die Straße als sich die Hintertür eines Lokals öffnete. Eine junge Frau kam aus dieser gelaufen und stolperte die zwei Stufen herunter. Während sie sich versuchte zu fangen riss sie etwas ungeschickt an der Schlaufe ihrer weißen Schürze. Erst nach mehreren Versuchen löste sich diese und der Knoten ging auf. Sofort zog sich die junge Frau die Schürze über den Kopf und stopfte sie einfach in die schwarze Tasche, welche sie sich umhing. Kaum hing diese zog sie den Haargummi ab und strich sich durch ihre langen weißen Haare. Diese fielen nun über ihre Schultern. Bis kurz unter die Knie reichten sie. Zwei Strähnen waren vorne zu geflochtenen Zöpfen gebunden. Die blauen Augen der jungen Frau sahen sich erst kurz in der Strasse um, dann wand sie sich der Tür zu. Bis morgen, sagte sie und strich sich ihren bis zu den Knien reichenden rosa Rock glatt. Unter diesem trug sie eine dunkle Feinstrumpfhose. Ein schwarzes langärmliges Oberteil verdeckte den Rest. Über diesem trug sie einen dünneren, kurzärmligen Pullover. Ein junger Mann tauchte in der Tür auf. Seine braunen Haaren standen etwas ab, während er ein wenig gehetzt aussah. Eine verdreckte ehemals weiße Schürze war um seine Hüfte gebunden. Danke Saiyumi. Tut mir Leid das es heute so lange gedauert hat. Aber niemand konnte damit rechnen das es so viele Gäste werden. Saiyumi hockte sich hin und schnürte ihre weißen über die Knöchel reichenden weißen Schuhe zu. Kein Problem, aber nun muss ich mich wirklich beeilen. Bald ist Ausgangssperre und ich muss noch zu meiner Mutter. Ich hoffe das schaffe ich noch rechtzeitig. Kurz winkte die junge Frau dann lief sie schnellen Schrittes die Straße runter. Nach einigen Metern rannte sie jedoch los, da der Bus gerade in die Haltestelle einfuhr. Nur knapp erwischte sie diesen. Während sich die junge Frau an einer Stange festhielt blickte sie aus dem Fenster. Die Sonne würde bald unter gehen. Viel Zeit blieb der Weißhaarigen nicht da dies bedeutete das die Ausgangssperre auch nicht mehr fern war. Der Bus fuhr an mehreren intakten Häusern vorbei. Ab und zu waren einige von einem Bauzaun umgeben. Hohe Gerüste waren um diese aufgestellt worden. Die Umgebung wirkte trotz des schwächer werdenden Lichts schön. Es gab einen Park. Die Straßen waren belebt. Saiyumi konnte jedoch sehen das viele der Menschen nun in Hektik gerieten. Sobald die Ausgangssperre war durfte niemand mehr auf der Straße sein. Als der Bus um eine Ecke fuhr änderte sich das Aussehen der Stadt schlagartig. Hier wirkte alles sehr mitgenommen. Teilweise zerstörte Gebäude ragten empor. Die Straße wurde holpriger da diese viele Schlaglöcher aufwies. Dieser Stadtteil war das genaue Gegenteil zu dem in welchem die junge Frau arbeitete. Es dauerte nur ein paar Haltestellen dann stieg Saiyumi auch schon aus. Als der Bus weiterfuhr machte er den Blick frei zu einem großen Gebäude. Eine lange breite Einfahrt machte es mehreren Fahrzeugen möglich zum Haupteingang zu kommen. Ein großes rot weißes Kreuz ragte auf dem Dach über dem Eingang auf. Saiyumi lief über die Strasse und betrat das Gebäude. Kurz rümpfte sie die Nase als sie den typischen Krankenhaus Geruch aufnahm. Zielstrebig lief sie durch mehrere Gänge bis sie vor einer großen Glastür stand. An dieser klingelte sie. Du bist heute aber spät dran, sagte eine freundliche Stimme als eine junge Frau die Tür öffnete. Verzeih, lächelte Saiyumi verlegen. Es gab viel auf Arbeit zu tun. Ich beeil mich. Ist das in Ordnung?Die Weißhaarige lief an der Schwester vorbei und in den Flur. Am Ende von diesem blieb sie stehen und sah zu der braunen Tür. Nach einem Augenblick öffnete die junge Frau diese. Verzeih das ich jetzt erst komme, sagte sie und trat in das Zimmer. Ein kleines Licht neben einem Krankenbett erhellte dieses etwas. Auf dem Bett lag eine junge Frau. Ihre Augen waren geschlossen und sie hatte lange weiße Haare. Saiyumi lief zu dem Bett und setzte sich auf die Kante. Sanft strich sie der Frau über die Wange und damit eine Strähne aus dem Gesicht. Reagieren tat diese nicht so das Saiyumi seufzte.
Es tut mir Leid Saiyumi, sagte eine der Schwestern leise kaum das sie nach einigen vergangenen Minuten die Tür zu dem Krankenzimmer geöffnet hatte. Die junge Frau schaute auf. Sie saß auf einem Stuhl neben dem Bett und hatte sich zurückgelehnt. Ihre Hand lag jedoch auf der von der Frau in dem Bett. Saiyumi seufzte. Ist schon gut. Ich weiß. Es ist Zeit zu gehen schließlich ist es schon spät. Langsam richtete sich die junge Frau auf und lehnte sich über das Bett. Sanft gab sie der weißhaarigen Frau einen Kuss auf die Stirn. Gute Nacht. Bis morgen, sagte Saiyumi leise. Ich bring dir auch wieder deine Lieblingsblumen mit. Kurz strich sie der Frau über die Haare dann lief Saiyumi zur Tür. Nach einem Rückblick auf die im Bett Liegende verließ die Weißhaarige das Zimmer. Gute Nacht, sagte sie ebenso leise zu der Schwester und lächelte kurz. Diese schaute die junge Frau etwas wehleidig an. Gibt die Hoffnung nicht auf. Sie wird bestimmt wieder gesund. Saiyumi nickte und lief dann den Gang entlang. Nach wenigen Schritten erreichte sie die Glastür und durchschritt diese ebenfalls. Kaum am Ende des nächsten langen Ganges angekommen wich Saiyumi einigen Männern in weißen Kitteln aus. Einer schob einen metallenen Tisch vor sich her. Auf diesem lagen einige Spritzen und Gläser. Kurz schaute sie den Männern nach. Als diese jedoch durch die Glastür verschwanden wand sich die junge Frau wieder ab. In Gedanken versunken lief sie aus dem Krankenhaus direkt zu der Bushaltestelle. Als sie einen Blick auf die Uhr warf stieß Saiyumi einen Seufzer aus. Der letzte Bus hatte sie knapp verpasst. Nun hieß es für sie laufen und so eilte die junge Frau die Strasse runter.
Ihr Zuhause war nicht all zu weit dennoch wurde es nun doch ziemlich schnell dunkel. Plötzlich wurde der jungen Frau doch ein wenig mulmig. Die Stadt war nicht dafür bekannt das es im Dunkeln sicher war. Saiyumi lief schneller. Solange bis sie an einem hohen Gebäude ankam. Dieses wirkte ziemlich baufällig. Noch während sie die Treppe hinauf lief kramte die junge Frau in ihrer Tasche. Es klapperte Metallern als sie ihren Schlüssel hervorzog und damit die Tür öffnete. Kaum war diese auf lief Saiyumi auch schon hinein und drückte die Tür hinter sich zu. Kurz atmete sie tief ein, dann schaute sie den dunklen Flur runter. Mit ihrer rechten Hand suchte sie nun an der Wand entlang. Ein Klicken erklang als Saiyumi den Lichtschalter betätigte. Sofort gingen die Lampen mit einem leisen Brummen an. Vor ihr war ein längerer Flur und Stufen welche in die nächsten Etagen führten. Die Weißhaarige lief diese nun nach oben. Im dritten Stock angekommen blieb sie stehen und schaute sowohl nach links und rechts den Flur runter. Irgendwie war ihr gerade nicht so wohl. Ohne weiter zu warten wand sich Saiyumi nach rechts und lief den Gang runter. Vor einer hellbraunen Tür blieb sie schließlich stehen. Ein Spion war an dieser in ihrer Augenhöhe angebracht. Der Blick der jungen Frau wanderte zu der Tür etwas entfernt. Das Namenschild war weg und das Licht über dieser flackerte etwas. Saiyumi seufzte. Ihr letzter Nachbar war so schnell ausgezogen das er nicht einmal die Fußmatte vor der Tür mitgenommen hatte. Die junge Frau schloss nun die Tür vor sich auf. Kaum offen lief sie auch schon hinein und schloss diese wieder. Warme Luft erfüllte den kleinen Flur während ein wohltuender Duft in ihre Nase drang. Saiyumi ließ ihre Tasche auf den Boden fallen und zog langsam ihre Jacke aus. Im Moment war sie froh zuhause angekommen zu sein.

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 Betreff des Beitrags: Re: XXII Blut der Vergangenheit
BeitragVerfasst: 17. Jan 2016 22:03 
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Schattenlord
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Als er ein Geräusch hörte wie von einer zufallenden Tür drehte sich ein junger Mann einfach im Bett herum. Seine Hand rutschte dabei über den Bettrand und erwischte ein paar der leeren Flaschen die dort herum standen. Es polterte als diese umfielen. Kai öffnete die Augen und sah missmutig zu der Bescherung. Dann fasste er sich in sein zerzaustes braunes Haar. Oh man murmelte er. Der junge Mann tastete nach der einen Flasche um sie wieder richtig hin zu stellen. Dies schaffte er auch doch bei der Zweiten drohte ihm die Decke wegzurutschen. Als er sie schnappen wollte verlor er den Halt und polterte zu Boden. Mist. Nun rollten die leeren Flaschen endgültig über den Teppich. Ein Stöhnen folgte. Er hatte tierische Kopfschmerzen welche von einen dicken Kater herrührten. Das war dann wohl doch etwas zu viel kam es murrend von ihm.

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 Betreff des Beitrags: Re: XXII Blut der Vergangenheit
BeitragVerfasst: 17. Jan 2016 22:06 
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Die Tür zum Schlafzimmer ging nun einfach auf und das Licht wurde angeschaltet. Saiyumi stand nun genau in dieser. Ihre Hand lag auf dem Lichtschalter. Was?, brachte sie heraus als sie den Mann am Boden neben dem Bett liegen sah. Der Braunhaarige war zum Teil noch in die Decke gewickelt während er der länge nach da lag. Mehrere Flaschen waren über den Boden gerollt und befanden sich nun ein paar Zentimeter von ihm entfernt. Etwas von der Flüssigkeit lief sogar über den Boden so das ein alkoholischer Geruch in das Zimmer drang. Die junge Frau trat ganz in den Raum. Was ist das hier?, fragte sie etwas irritiert und leicht angesäuert. Hast du eine Party gefeiert oder was? Hier stinkt es und schau dich mal an.

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 Betreff des Beitrags: Re: XXII Blut der Vergangenheit
BeitragVerfasst: 17. Jan 2016 22:07 
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]Nein habe ich nicht murrte Kai und versuchte sich umständlich auf die Beine zu schaffen. Als die Decke etwas rutschte hielt er sich diese fest und verlor die Flasche in seiner Hand auch beinahe. Das war echt nicht mein Tag. Hör bitte auf so zu brüllen. Mir explodiert der Schädel. Ich hab nur ein wenig getrunken. ohne Party. Tut mir leid. Der Junge Mann setzte sich schließlich auf das Bett. Dann hielt er sich den Kopf.

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 Betreff des Beitrags: Re: XXII Blut der Vergangenheit
BeitragVerfasst: 17. Jan 2016 22:09 
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Brüllen?, brachte Saiyumi nun doch etwas lauter heraus als gewollt. Wer von uns beiden hier einen miesen Tag hat frag ich mich gerade? Ich mein ich hänge ewig in der Schule, gehe dann zur Arbeit und komme erst ewig spät raus. Konnte ja keiner ahnen das ausgerechnet heute soviel zu tun ist. Natürlich bin ich gleich darauf noch ins Krankenhaus nur um dann endlich nach hause zu kommen. Und das gerade noch rechtzeitig vor der Ausgangssperre. Kaum gesagt hallte ein schriller Ton durch die Straßen. Da das Fenster leicht angekippt war konnte man das gut hören. Eigentlich hab ich gehofft jetzt endlich etwas Ruhe und Erholung zu haben. Doch kaum hier... Saiyumi stoppte nun mitten im Satz und atmete erst einmal tief durch. Was war denn so schlimm das du dich gleich volllaufen lassen musstest?, fragte sie nach einem Moment etwas ruhiger.

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 Betreff des Beitrags: Re: XXII Blut der Vergangenheit
BeitragVerfasst: 17. Jan 2016 22:10 
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]Ach Fernseh ist im Arsch und ich wollte den zur Reparatur bringen falle die verdammte Treppe runter und dann krieg ich noch ein Anruf von meinen Eltern. Das letzte was ich gebraucht habe. Heute war einfach nur ein Scheiß Tag. Punkt aus fertig. Kai stellte die Flasche auf den Boden. Achja die Einzelteile von der Kiste liegen nun im Keller zusammen geräumt, wohlgemerkt.

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 Betreff des Beitrags: Re: XXII Blut der Vergangenheit
BeitragVerfasst: 17. Jan 2016 22:11 
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Saiyumi sah den jungen Mann vor sich nun plötzlich wehleidig an. Das er die Treppe runtergefallen war ging ihr sofort durch und durch. Kurz musterte sie ihn. Einige blaue Flecke fielen ihr nun auf. Deine Eltern, sagte sie leiser und setzte sich nun neben ihn auf das Bett. Seufzend schaute sie ihn an und legte eine Hand auf sein Knie. Sie wusste das er arge Probleme mit ihnen hatte. Sie waren nett das hatte Saiyumi erfahren als sie diese mal kennenlernen durfte. Doch auf der anderen Seite ziemlich schlecht auf Kai zu sprechen. Tut mir Leid. Saiyumi lächelte nun etwas. Du weißt aber schon das du das morgen wieder aufräumen darfst? Aber erst nachdem ich dich etwas verarztet habe. Ohne eine Antwort von ihm abzuwarten kam sie nun näher und küsste den jungen Mann einfach auf den Mund bevor sie mit ihm ins Bett fiel.

Saiyumi lief schnellen Schrittes durch die Straßen der Stadt. Es war bereits früher Nachmittag und die junge Frau hatte ihre letzte Schulstunde für heute hinter sich gebracht. Noch einige Monate und sie würde ihr Abitur geschafft haben. So hoffte die junge Frau wenigstens. Betrübt schaute sie auf die Uhr. Noch zwei drei Stunden arbeiten und dann musste sie noch ins Krankenhaus. Diesmal durfte sie die neuen Blumen nicht vergessen. Die anderen in dem Krankenzimmer fingen schon wieder an zu verwelken. Als sie die Straße weiter runter schaute sah Saiyumi bereits das große Lokal "Zur goldenen Rose". Seufzend blieb die junge Frau stehen. Die Tage war es nicht leicht. Immer wieder das gleiche. Schule, arbeiten, Krankenhaus und nach hause. Ab und an musste sie nicht ins Lokal so hatte sie wenigstens dann etwas Zeit für Kai. Der Dunkelhaarige machte ihr doch etwas Sorgen. Es kam mittlerweile doch öfters vor das er zur Flasche griff. Sie hoffte sehr das er nicht abhängig davon werden würde. Vielleicht musste sie am Abend doch einmal mit ihm darüber reden. Als sie aufgewacht war hatte sie Kai nicht mehr in ihrer Wohnung angetroffen. Deswegen hatte sich die junge Frau gleich fertig gemacht und war zur Schule gegangen. Ein Stoß an ihre Schulter riss die junge Frau aus den Gedanken. Entschuldigung, sagte ein junger Mann mit kurzen braunen Haaren. Saiyumi schaute auf. Der Fremde lächelte etwas. Er trug ein enganliegendes graues Oberteil mit einer bräunlichen Jacke darüber. Eine schwarze Hose und normale Turnschuhe vervollständigten das Bild des jungen Mannes. Kurz legte die junge Frau ihren Kopf schief. Etwas schwarzes blitzte unter der Jacke hervor. Es war eine Waffe. Hey los Sora. Beweg dich endlich, rief ein anderer Mann. Saiyumi schaute zur Straße und erkannte einen Polizisten. Er stand an einem Wagen und winkte. Ja ich komme, rief der braunhaarige Mann und schaute noch einmal zu Saiyumi. Verzeihen sie, lächelte er und wand sich dann ab. Die junge Frau lächelte ebenfalls kurz dann lief sie in das Lokal.
Mensch du sollst nicht immer flirten, grinste der Polizist am Auto und stieg ein. Sora verzog das Gesicht und stieg ebenfalls ein. Hab ich doch gar nicht. Kaum saßen beide setzte der Polizist das Auto in Bewegung. Du hast echt Glück. So schnell ist noch keiner in diese Dienststelle versetzt worden. Sora kratzte sich am Kopf und schaute verlegen. Mein alter Chef meinte wohl das mein Talent in seinem Revier verschwändet wäre. Hier gibt es schließlich mehr zu tun. Der Polizist zuckte mit den Schultern. Nach einer kurzen Fahrt stoppte er das Auto direkt vor dem Polizeirevier. Beide stiegen aus. Sora schulterte seine Tasche und schaute zu dem Haus. Es war hoch und neugebaut. Ein roter Anstrich erinnerte irgendwie mehr an ein Gebäude der Feuerwehr. Na los. Ich stell dich den Anderen vor, grinste der Polizist und klopfte Sora auf die Schultern. Gemeinsam betraten sie das Revier.

Es war bereits später Nachmittag als die junge Frau das Lokal verließ. Kurz rieb sich Saiyumi den rechten Unterschenkel. Während der Arbeit hatte sie einen Krampf bekommen welcher nun noch nachwirkte. Leicht humpelnd beeilte sich Saiyumi dennoch. Bevor sie in den Bus stieg hielt die junge Frau an einem Blumengeschäft an. Solche Pflanzen waren in diesen Tagen nicht billig da es zwar welche gab aber bei weitem nicht mehr so viele. Dennoch holte die Weißhaarige immer wieder einen neuen Blumenstrauß sobald der alte verwelkt war. Mit diesem in der Hand stieg Saiyumi schließlich in den Bus. Als sie am Krankenhaus ausstieg eilte sie über die Straße und in das Gebäude hinein. Es dauerte etwas doch dann kam die junge Frau wieder hinaus. Der Bus welcher gerade losfuhr machte den Blick auf die gegenüberliegende Straßenseite frei. Saiyumi blieb etwas verdutzt stehen. Auf der anderen Straßenseite vor dem Eingang des Hauses stand Kai. Nach kurzem Umsehen lief Saiyumi dann doch über die Straße zu dem jungen Mann. Hey, kam es knapp aber sanft von ihr.

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 Betreff des Beitrags: Re: XXII Blut der Vergangenheit
BeitragVerfasst: 19. Jan 2016 20:15 
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Hey süße meinte der junge Mann und umarmte sie ebenfalls. Wir hatten doch ausgemacht ich hol dich vom Krankenhaus ab. Hast du das etwa schon vergessen. Du wirkst so verwundert. Er kramte mit einer Hand in seiner Tasche der blauen Jacke welche er trug. Dann brachte er zwei Karten zum Vorschein. Der Jahrmarkt. Wir wollten doch dort hin gehen.

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 Betreff des Beitrags: Re: XXII Blut der Vergangenheit
BeitragVerfasst: 19. Jan 2016 20:49 
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Saiyumi riss dem jungen Mann die Karten förmlich aus der Hand und betrachtete diese. Es ist so lange her das ich auf einem war. Plötzlich hüpfte die junge Frau und henkelte sich bei Kai ein. Ihr Gesicht hellte sich regelrecht auf.Der Jahrmarkt, brachte sie hervor. Stimmt. Wir wollten dahin das habe ich durch all den Trubel ganz vergessen. Mit einem breiten Grinsen im Gesicht blickte sie zu Kai rauf. Ich will Zuckerwatte und wir müssen unbedingt in die Geisterbahn.

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 Betreff des Beitrags: Re: XXII Blut der Vergangenheit
BeitragVerfasst: 19. Jan 2016 21:34 
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Nicht doch sagte Kai amüsiert udn machte eine Geste mit den Zeigefinger. Da hast du doch nur wieder so große Angst und klammerst dich an mich. Obwohl das gar nicht mal so übel ist. Er lachte etwas. Also dann gehen wir los. Ich möchte die Vorstellung nicht verpassen.

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 Betreff des Beitrags: Re: XXII Blut der Vergangenheit
BeitragVerfasst: 19. Jan 2016 21:53 
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Eifrig nickte Saiyumi. Gemeinsam mit dem jungen Mann lief sie los. Die Beiden gingen die Straße runter. Nachdem sie an mehreren verwahrlosten und halb eingestürzten Häusern vorbei gekommen waren breitete sich ein großer Platz vor ihnen aus. Normalerweise war dieser leer doch nun war dort ein riesiger Jahrmarkt errichtet worden. Saiyumi staunte und blieb stehen. Viele Lichtkegel erhellten den Himmel und die Umgebung. Laute Musik halte durch das Viertel. Zwischen dieser konnte man das Reden der Menschenmenge verstehen. Viele Polizisten standen um den Platz herum. Dies war immer so wenn der Jahrmarkt in der Stadt war. Die große Anwesenheit der Polizisten sollte den Menschen ein sicheres Gefühl geben.
Saiyumi blickte zu ihrem Freund. In ihren Augen lag plötzlich dieser Glanz. Nach einem Moment zog sie Kai einfach am Arm. Na komm schon, grinste sie. Die junge Frau konnte es nicht erwarten sich ins Getümmel zu stürzen.

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 Betreff des Beitrags: Re: XXII Blut der Vergangenheit
BeitragVerfasst: 19. Jan 2016 23:27 
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Kai der nicht unbedingt scharf auf die Massen war, gab dem Wunsch der jungen Frau nach und ließ sich von ihr mitziehen. Immer wieder mal blieben sie an ein paar Ständen stehen. Auch an einen solchen wo sich Sayumi ihre Zuckerwatte holen konnte. Kai besorgte sich etwas Popcorn mit Zucker.

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 Betreff des Beitrags: Re: XXII Blut der Vergangenheit
BeitragVerfasst: 19. Jan 2016 23:39 
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Saiyumi genoss die Zeit auf dem Jahrmarkt sichtlich. Es gab die letzte Zeit nicht viel worüber sich die junge Frau in letzter Zeit freuen konnte. Nicht nur das ihre Mutter nun schon seid Monaten im Koma lag. Kai war bei ihr eingezogen weil er mit seinen Eltern einen heftigen Streit gehabt hatte. In letzter Zeit machte sich die junge Frau immer mehr Sorgen um ihn. Er trank nicht nur etwas über den Durst und war öfters so in sich gekehrt. Kai hatte keine leichte Vergangenheit gehabt und so hoffte Saiyumi das ihr Freund nicht wieder in alte Muster zurückfallen würde. Die Zeit in der die Beiden lebten war ebenfalls nicht sonderlich einfach. Die Welt hatte sich gewandelt. Bei weitem war diese nicht mehr das was sie einmal war. Es gab strenge Regeln vor allem die Ausgangssperre sobald es abends wurde. Einen Grund mehr warum Saiyumi sich diesen Abend auf dem vollen Platz nicht verderben lassen wollte. Sie hatte endlich einmal wieder Spaß. Gemeinsam mit ihrem Freund.
Mit einem Lächeln im Gesicht drückte Saiyumi Kai den letzten Rest ihrer Zuckerwatte in die Hand und rannte zu der Geisterbahn. Als sie von dem Häuschen zurückkehrte hielt sie zwei Chips in der Hand und grinste. Ich weiß sehr wohl du hasst es auf irgendeinem anderen Karussell oder anderen Bahnen mitzufahren, aber hier kommst du nicht drum herum. Bitte. Kaum gesagt blickte die junge Frau ihren Freund mit großen bettelnden Augen an.

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 Betreff des Beitrags: Re: XXII Blut der Vergangenheit
BeitragVerfasst: 20. Jan 2016 00:22 
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Und du wirst doch wieder nur Schiss bekommen grinste Kai. Er machte die Tüte mit den Popcorn zu und aß das letzte bisschen Zuckerwatte. Dann wollen wir mal. Mal sehen wie lange du brauchst um dich an mich zu klammern.

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 Betreff des Beitrags: Re: XXII Blut der Vergangenheit
BeitragVerfasst: 20. Jan 2016 08:12 
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Saiyumi streckte ihrem Freund nun einfach die Zunge raus. Freude strahlend bestieg sie den Wagon. Kai war direkt neben ihr. Nach einer kleinen Wartepause ging es auch schon los. Noch lachte Saiyumi als sie durch die behaarte Öffnung fuhren. Dann aber war es stockdunkel. Neben sich konnte sie Kai leise lachen hören so das sie sich fest vornahm sich nicht an ihn zu klammern. Doch schon beim ersten Zombie der hervor schreckte schrie sie auf und klammerte sich an den jungen Mann.

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