When Darkness Falls

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 Betreff des Beitrags: Neugeborene Welt
BeitragVerfasst: 29. Nov 2014 13:07 
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Schattenlord
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Neugeborene Welt

Das summen drang an seine Ohren, so wie auch undeutlich vernehmende und dumpfe Stimmen. Er trieb einfach vor sich hin. Das Gefühl war ihm bereits bekannt und doch war etwas anders. Das Empfinden seiner sensiblen Sinne Schien etwas beeinträchtigt zu sein. Wohl einfach, geschwächt. Sein Körper zuckte etwas. Ein blubberndes Geräusch folgte. Er war sich nicht sicher ob er es überhaupt wollte. Ob er die Augen öffnen sollte um zu erkennen was geschehen war. Die Erinnerungen in seinen Kopf schienen ziemlich Wirr. Er erinnerte sich an Schreie und grünbläulicher Nebel der gen Himmel aufstieg. Die Verzweiflung war beinahe erneut greifbar. Als könne er sie direkt packen. Nun versuchte er es, doch gerade wollte es nicht wirklich gelingen. So presste er die Augenlider fester aufeinander, anstatt sie zu öffnen. Wieder schossen Erinnerungen durch seinen Kopf. Dieses Mal hatte er einfach nur das Gefühl er stünde erneut in Flammen so wie es vor kurzen geschehen war. Lachen drang an seine Ohren, doch wusste er dies war Vergangenheit. Es gelang ihm jedoch nicht so wirklich, diese alten Bilder und Empfindungen zu vertreiben. Er atmete tief aus. Wieder folgte das blubbernde Geräusch und ein unregelmäßiges Piepsen gesellte sich zu den Summen. Die Bilder in seinen Kopf setzten sich fort. Da war das Kind das lächelte, doch Blut tränkte seine kleine Kleidung. Als es zusammenbrach, folgte erneut ein Lachen und ein wütender Schrei. Wieder atmete er schwer aus, gefolgt von dem Summen und Piepsen. Die dumpfen Stimmen schienen aufmerksam geworden zu sein. Denn sie waren nun näher. Er konnte sie spüren. Die Personen die sich in seiner Nähe befanden. Das Herz in seiner Brust hämmerte heftig, so dass es schon wehtat.

Zum dritten Mal presste er die Augen zusammen, doch dann öffnete er sie endlich. Er trieb ihn einer Flüssigkeit. Vor seinen Mund befand sich ein Gerät zum Atmen. Mehrere dünne Schläuche verliefen zu seinen Körper. Steckten in den Armen, den Beinen und auch im Rücken. Langsam streckte er seine Rechte aus. Jene dessen Finger durch eiserne Klauen ersetzt worden waren. Die Hand platzierte er auf dem Glas direkt vor ihm. Nun war er sich sicher. Er kannte das bereits. So oft schon wurde ihm dieses Gefühl zu Teil. Im Moment konnte er aber nicht behaupten, dass er es hasste. Es war ihm eher fast schon egal. Es schien als habe dies auch etwas Gutes. Wenn er so an seinen Körper herab sah, wurde es ihm klar. Eigentlich hatte er etwas anderes erwartet. Die Zahlreichen Verletzungen und Narben welche er aus dem Brand mitgenommen hatte, waren verschwunden. Stattdessen schien sein Körper sich vollständig herholt zu haben. Doch um welchen Preis das alles? Er wusste es nicht. Dies würde er erst erfahren wenn er dieses Gefängnis aus Glas verließ. Eine purpurne Magie umspielte nun seine Rechte. Das Glas bekam allmählich Risse. Es knackte Laut bis es schließlich sogar zersprang. Er sank auf den Boden als die Flüssigkeit auslief und sich verteilte. Sofort griff sich der junge Mann an das Gerät vor seinen Mund und zog es ab. So konnte er erst einmal richtig durchatmen. Dies tat er ausgiebig und hustete etwas. Die Gestalten um ihn herum welche er noch nicht so gut erkennen konnte, wichen eindeutig vor ihm zurück. Von seinen tiefschwarzen mittellangen Haaren tropfte die Flüssigkeit herab. Ihm fiel auf das er nichts am Leib trug so dass er sein Bein anzog, um das nötigste zu verdecken. Langsam nahm seine Umgebung Konturen an. Die Männer welche im Raum standen, trugen fast alle dunkle Kutten. Einige von ihnen unterhielten sich aufgeregt. Immer wieder mal wurde auf ihn gedeutet. Der junge Mann blickte erneut an sich herab. Dann begann er die Schläuche einfach aus seiner Haut zu zuziehen. Angewidert schüttelte er sich. Dann stieß er ein Knurren aus seiner Kehle. Die Fänge des Mannes waren gebleckt. Ein paar der Männer wichen weiter zurück. Einer lief nun aus den Raum.

Schließlich blickte er sich um. Er befand sich in einen Labor. Die Geräte und Einrichtung, ließen daran keinen Zweifel offen. Er brauchte auch nicht lange um zu verstehen, in welchen Labor genau er war. Dies trug die Handschrift der Imperialen. Technik mit Magie verschmolzen. Große Holografische Monitore flimmerten. Mehrere Mannshohe Gläser befanden sich ebenfalls im Raum. Er selbst hatte gerade das Mittlere von ihnen zerstört. Der Raum selbst war ziemlich dunkel gehalten und nur von Neonlicht und den zahlreichen kleineren Lichtquellen erhellt. Schön öfters hatte er eines der Labore der Imperialen von innen gesehen. Meistens dann wenn er von ihnen für etwas benutzt wurde. Einst hatte man hier schreckliche Experimente an ihm durchgeführt. Wenn er daran dachte, wurde es dem jungen Mann einfach nur schlecht dabei. Dies war eine Zeit für ihn, von Schmerz und Blut. Er hasste das Imperium, für das was sie ihm antaten und nun befand er sich wieder hier. Schicksal oder einfach nur pure Ironie. Viele Fragen schossen ihn durch den Kopf. Was war nur da draußen geschehen und was wollten sie nun von ihm. Warum hatten sie seinen Körper geheilt und wie viel Zeit war vergangen. Irgendwie fühlte er sich gerade Hilflos. Das tiefe Knurren das aus seiner Kehle drang, war wohl nur ein Ausdruck seiner Unsicherheit. So senkte er schließlich einfach den Kopf. Der piepsende Laut hatte aufgehört als er die letzten Schläuche und Kabel von sich entfernte.

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 Betreff des Beitrags: Re: Neugeborene Welt
BeitragVerfasst: 29. Nov 2014 13:59 
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Ein schiebendes und dann leicht zischendes Geräusch erklang als sich die Labortür öffnete. Ein Mann in schwarzer Kutte trat ein. Eine Kapuze hing am Rücken herab. Die weißen Haare des Mannes waren kurz und etwas zerzaust. Seine roten Augen schauten sich einen Moment im Raum herum. Die Imperialen dort standen etwas abseits von den Gläsern. Kurz wand der Mann seinen Kopf zu Boden. Die Flüssigkeit aus dem Glas hatte sich über diesem verteilt. Kleine Ablaufrinnen fingen dieses aber bereits auf so das das Wasser abgeleitet wurde. Du solltest dir vielleicht angewöhnen die Gläser nicht immer zu zerstören, meinte der Mann und blickte zu dem Schwarzhaarigen. Kurz musste er grinsen da dieser nichts am Leib trug und versuchte das Wichtigste zu verdecken. Der Weißhaarige trat zu den Imperialen und scheuchte sie etwas zur Seite. Dort auf einem der Tische lagen Sachen zum Anziehen welche der Mann nun in die Hand nahm. Kurz blickte er zu einem Tisch in der Ecke des Raumes. Auf diesem lag jemand. Es war eine junge Frau mit langen schwarzen Haaren. Sie trug nur ein weißes Leinenkleid am Körper. Ein paar Schläuche steckten in den Armen. Ihre Augen waren geschlossen, während sie gleichmäßig ein und aus atmete. Ein merkwürdiges leicht weißliches Leuchten umgab die junge Frau. Auffällig an ihr war der eine graue Flügel, welcher rechts unter ihrem Rücken hervorschaute und etwas von dem Tisch hing.
Der Weißhaarige drehte sich um und warf dem jungen Mann die Sachen vor die Füße. Zieh das an und komm mit Wahn, sagte er ziemlich betonungslos. Da du ja endlich erwacht bist will Luzifer mit dir reden.

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 Betreff des Beitrags: Re: Neugeborene Welt
BeitragVerfasst: 29. Nov 2014 16:13 
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Der Angesprochene hob eine Augenbraue. Lucifer? Hackte er verwirrt nach. Ich dachte er ist tot. Den Kerl habe ich vor nicht allzu langer Zeit, wenn man es so nennen kann umgebracht und damit wohl ziemlich viel Chaos über das Land gebracht. Er biss sich kurz auf die Lippen. Dann griff er zu der Kleidung am Boden und schlüpfte in die doch eher typisch für Imperiale Kleidung. Völlig in dunkel gehalten und eher kampftauglich. Kurz blickte er zu seiner Rechten. Man hatte ihm den umgebauten Kampfhandschuh den er sich selbst erstellt hatte gelassen. Dieser sollte dafür dienen, eine besondere Magie in sich aufnehmen zu können. Im Endeffekt sah er aus wie ein Teil einer Rüstung die doch mehr mit dem Körper eins war. Ein Fingerlose Handschuh der mit der von Metall und Schutzplatten umgebenen war. Auf der Oberseite schichten sich sich leicht übereinander. Ein paar Lederriemen sorgten noch für eine zusätzliche Festigkeit. Wahn seufzte und setzte dazu an dem Weißhaarigen zu folgen, als auch er den Tisch endeckte auf welchen die junge Frau lag. Sofort eilte er zu ihr und stellte sich neben den Tisch. Das gibt es doch nicht brachte er hervor. Kara. Was macht meine Schwester hier? Diese Frage galt nun Margaroth. Denn er kannte auch diesen Mann.

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 Betreff des Beitrags: Re: Neugeborene Welt
BeitragVerfasst: 29. Nov 2014 18:22 
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Das fragst du dich jetzt oder?, kam es von dem Weißhaarigen. Margaroth drehte sich zu dem jungen Mann. Schon erstaunlich das sie noch existiert nachdem du sie so schwer verletzt hast. Es war wirklich knapp aber sie hat sich nach sehr langer Zeit von diesen Verletzungen erholt. Soweit man das sagen kann. Margaroth wand sich wieder dem Gehen zu. Warum sie hier ist wirst du schon ihn fragen müssen. Wenn du fertig bist können wir ja gehen.
Wahn löste sich nach einem Moment von dem Anblick seiner Schwester und folgte Margaroth. Bevor sich die Tür hinter ihm schloss blickte der Weißhaarige nochmals zu der jungen Frau. Der Flügel, welcher gerade noch dort hing löste sich in einem Licht auf. Dieses schloss sich dem kleinen Leuchten an, welches um die Schwarzhaarige schwebte.
Der Mann drehte sich um und führte den Schwarzhaarigen durch ein paar Gänge. Durch die Fenster konnte man die Festung der Imperialen sehen, aber auch Teile der Stadt. Am dunklen Himmel konnte man ein Loch erkennen, welches von grünlichen Nebelschwaden umgeben war.
Nach einem längeren Moment blieb Margaroth vor einer großen Flügeltür stehen. Die beiden Wachen davor nickten und öffneten schließlich diese. Nach einem kurzen Blick auf Wahn lief der Weißhaarige weiter. Über einen dunklen Läufer hinweg setzte er seinen Weg fort zu einem breiten Podest. Auf diesem stand ein dunkler Thron. Mehrere Fackeln waren in Ständern an den Wänden eingelassen und erhellten den großen Saal. Auf der linken Seite befand sich ein Fenster. Auch von dort konnte man den dunklen Himmel sehen und Teile der Stadt. Hinter dem Thron selbst befand sich ein Portal. Margaroth ging vor dem Thron kurz in die Knie. Ich bringe dir wie gewünscht Anima, meinte der Weißhaarige zu der Person auf dem Thron.

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 Betreff des Beitrags: Re: Neugeborene Welt
BeitragVerfasst: 30. Nov 2014 02:29 
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Schattenlord
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Der Mann auf den Thron richtete sich nun auf. Lang schwarze Haare vielen unter der Kapuze der Kutte heraus welche er trug. Eine dunkle dämonisch wirkende Maske verbarg das Gesicht der Person. So, so. Du bist also Anima. Der welcher schon so vielen den Tod brachte. Träger des Schattenmals. Je näher der Mann ihm kam des so mehr Unbehagen fühlte Wahn in sich aufsteigen. Er ertappte sich sogar dabei wie er einen Schritt zurück machte. Deine Fähigkeiten haben mich doch ein wenig erstaunt, doch wenn man dich so sieht, kann man es sich nicht vorstellen. Nun das soll nun aber nicht von Belang sein. Ein leises lachen drang hinter der Maske hervor. Fürchtest du mich? Ich vermute du kannst dir denken wer ich bin. Wahn schluckte bitteren Speichel runter. Ich habe deine Präsenz schon einmal gespürt, gestand er. Damals während meiner Reise durch die Zeit. Als all das seinen Lauf nahm. Das heißt du bist der Gefallene. Der Mann mit der Maske nickte. So ist es. Ich bin jener welche alle den Gefallenen nennen. Dennoch trage ich auch einen Namen. Luzifer. Wenn dir das lieber ist. Wahn legte den Kopf etwas schräg. Er wunderte sich warum gerade dieser Name. Ich kannte bereits einen Lucifer sagte er schließlich als der Blick des Mannes auf ihn haftete. Und du hast ihn getötet. Dies ist mir durchaus bekannt entgegnete der Gefallene. Nun dieser Diener war nur ein Gefäß. Nicht mehr nicht weniger. Ich gab ihm einst die Macht die er besaß. So konnte ich stets einen Teil von mir bewahren. Auch als ich in die Unterwelt verbannt wurde. Es gab viele. Der Lucifer den du kanntest, war nur einer meiner Gefäße über all die Jahrtausende. Dank dir konnte ich mir jedoch diesen Teil zurückholen. Dafür muss ich dir danken. Wärst du nicht versucht gewesen die Zeit zu verändern und all das Werk der Dunkelheit zu Nichte zu machen, so hätte ich dir sicherlich auch Anerkennung zukommen lassen. Wahn ballte nun die Hände zu Fäusten. Stattdessen hast du meine Leute und mich verflucht und zu Schatten verwandelt. Er blickte nun kurz zur Seite. Luzifer stand nun direkt vor ihm. Dein Handeln durfte nicht ungestraft bleiben. Doch wie man sieht, stehst du nun hier und das nicht als Schatten. Dies nennt man dann wohl Schicksal. Er packte das Kinn des junge Mannes und sah ihn tief in die Rehbraunen Augen. Wenn man genau hinsah, konnte man in diesen auch einen Hauch rot erkennen. Du bist eindeutig zu höheren Berufen. Als Wahn etwas sagen wollte, lies der Gefallene es nicht soweit kommen. Ich weiß du hasst dein Schicksal und zu was es dich stets bestimmt hat. Doch vieles davon hast du durch dein eigenes Handeln und deine Entscheidungen selbst in die Wege gelenkt. Doch war auch dies stets Vorsehung. Nicht umsonst trägt du das Schattenmal. Jenes Zeichen das dich nun vor dem Untergang gerettet hat. Welch Ironie des Schicksals habe ich recht?
Wahn sah nun einfach kurz an sich herunter, als Luzifer sein Kinn los lies. Gerettet vor was? hackte er nun nach. Was ist da draußen geschehen. Es ging zu schnell. Was hast du getan? Der Gefallene wandte sich um und lief wieder zum Thron. Dort setzte er sich bevor er weiter sprach. Die Vernichtung von allen Leben das diese Welt nicht mehr braucht. Wahn weitete die Augen. Aber das.. Du musst zugeben unterbrach ihn Luzifer. Diese Welt ist korrumpiert und falsch. Leid steht auf der Tagesordnung und Wesen wie wir werden nicht akzeptiert. Man fürchtet uns und verdammt uns. Dies wird sich nie ändern. Diese Welt muss erst sterben, damit sich aus der Asche etwas neues formt. Eine Welt die für uns geeignet ist. Und wo das Licht wohl keinen Platz mehr hat seufzte Wahn. Was hat dir das Licht schon gegeben. Du bist letzten Endes sogar davor geflohen. Nicht umsonst hast du Midian zu deinen neuen Zu Hause erklärt. Wenn du tief in dich hinein hörst, dann erkennst du auch die Wahrheit. Das Licht ist es was dich vernichten kann und davon wollte man dich bewahren. Luzifer stützte mit der Hand sein Kinn und funkelte Wahn mit seinen gelblichen Augen an. Wir sind uns gar nicht einmal so unähnlich du und ich, begann er nun. Wir beide haben an etwas geglaubt das mit Licht zu tun hatte und wurden letzten Endes bitterlich enttäuscht und fast davon vernichtet. Wir sehnten uns nach Frieden und auch nach Vergeltung für unserer Leid. Ich bin überhaupt nicht wie du knurrte Wahn nun in einer abwehrenden Haltung. Luzifer musste wieder Lachen. Es klang gefährlich. Kannst du dies wirklich so sehr von dir behaupten Wahn d Fay? Anima? Belüge und betrüge dich nur selbst weiter. Das wird dich am Schluss vernichten, doch dann war der Weg dich zu retten vor dem Untergang wohl ein Schritt umsonst. Hör tief in dich herein und erkenne endlich die Wahrheit. Das Licht birgt nichts für dich. Nur noch mehr Leid. Wahn biss die Zähne aufeinander. Er wusste keine Antwort darauf. Warum hast du mich dann gerettet? fragte er stattdessen. In das Wort gerettet legte er einen etwas abfällige Betonung. Um dir eine neue Chance zu geben antwortete Luzifer ohne Umschweife. Ganz einfach. Ich gebe dir die Möglichkeit den richtigen Weg zu gehen. Und zwar dort wo du hingehörst. Wahn gab einen missmutigen Laut von sich. Und wenn das nicht der Weg ist den ich gehen will? So wirst du Scheitern, bekam er als Antwort. Und ich habe das Schattenmal bei dir umsonst eingesetzt. Nur dadurch war es Möglich dich von der Reinigung auszuschließen. Du meinst wohl Ausrottung kommentierte Wahn und senkte den Kopf. Das heißt dann also da draußen lebt keiner mehr. Nur die welche deine Gnade zuteil wurde? Der Gefallene nickte. So ist es.

Nun schwieg Wahn einfach und lies all das auf sich wirken. Er fühlte sich bei all den Gedanken miserabel. Wofür hatte er gekämpft wenn nun doch alles mit einen Schlag vernichtet wurde. Das bedeutete er hatte nun alles verloren. Warum hast du mich nicht einfach mit sterben lassen? kam es schließlich leise aus seinen Mund. Für mich wäre es die Erlösung. Aber anscheinend ist die mir einfach nicht vergönnt. Luzifer richtete sich wieder auf. Hör auf dich an die Vergangenheit zu klammern und sieh endlich nach vorne. Du alleine bestimmst deinen Weg und das was aus dir wird. Du hast dich auf einen Weg begeben der deine Seele regelrecht zertrümmert. Solange du fühlst, wirst du leiden. Ich zeige dir den richtigen Weg, doch beschreiten musst du ihn selbst. Zeige endlich stärke anstatt ein wimmerndes Häufchen elend zu sein. Du birgst viel macht und verschwendest sie. Wann wird dir das eigentlich endlich einmal klar. Anima. Ich beobachte dich schon lange und es ist erbärmlich was du aus dir machst. Wahn sah nun mit einen hasserfüllten Blick zu dem Mann vor dem Thron. Und wer ist Teil von all diesem Leid? brachte er hervor. Für das verdammte Imperium war ich doch nichts weiter als ein Experiment. Plötzlich lachte der Gefallene einfach. Weil du dich dazu machen lassen hast. Ist dir eigentlich klar das dich bisher nur das Leid am Leben gehalten hat? So hast du es bestimmt. Und wozu? Um dich immer wieder dem Licht hinzugeben und doch nur davon zerstört zu werden. Ist das wirklich das was du willst? Wieder senkte Wahn den Kopf. Ihm fehlten nun einfach die Worte. Lange schwieg er einfach. Dann jedoch fragte er doch noch etwas. Warum ist Kara hier und was ist mit ihr? Auf die Frage schien der Gefallene nur gewartet zu haben. Ich konnte sie nur am Leben halten durch die Magie der Meridianer. Doch ihre Kraft ist fast versiegt. Wenn dies geschieht wird sie sich den Seelen wohl anschließen. Ich dachte für dich wäre es gut sie in deiner Nähe zu wissen. Und sie ist das was ich am meisten verabscheue. Die verdammte Ausgeburt eines weißen Drachen. Also kann nichts sie retten? hackte Wahn betroffen nach auch wenn er nicht so recht verstand, was der Gefallene damit bezweckte. In mir schlummert auch ein Teil des Volks der Drachen. Vermutlich stört dich dies auch. Luzifer zuckte mit den Schultern. Es wäre gelogen, sagte ich nun es sei nicht so. Doch da ist etwas das solltest du wissen. Du kannst sie vielleicht retten. Deine Kraft des verdammten Volkes ist größer und könnte ausreichen. Gib sie ihr, so kann sie bestehen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Neugeborene Welt
BeitragVerfasst: 1. Dez 2014 19:56 
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Wenn es denn noch dazu kommt, warf Margaroth nun ein. Der Mann neigte kurz ehrfürchtig seinen Kopf in Richtung des Gefallenen. Obwohl Margaroth für seine Grausamkeit bekannt war schien auch bei ihm die Gegenwart Luzifers seine Zeichen zu hinterlassen. Es kniete nieder und neigte sein Haupt. Vor diesem Gegner schien jeder Respekt zu haben.
Die Kraft des Mädchens schwindet schnell, sagte Margaroth weiter. Das letzte bisschen der Magie des Meridianers wurde gerade freigesetzt. Sobald diese schwindet und das dürfte wohl sehr bald geschehen wird das Mädchen vergehen. So wie es bei den Anderen geschehen ist.

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 Betreff des Beitrags: Re: Neugeborene Welt
BeitragVerfasst: 2. Dez 2014 17:31 
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Wahn schluckte bitteren Speichel runter als er diese Worte vernahm. Er musste daran denken was er seiner eigenen Schwester in Form eines Schattens angetan hatte und fühlte sich abermals einfach miserabel. Wenn das ihr helfen kann, dann bin ich auch bereit dazu, sagte er schließlich entschlossen. Ich will nicht das meine Schwester auch noch vergeht. Luzifer nickte zustimmend. Eine gute Wahl. Denn die Kraft welche du noch in dir trägst wird dir in der kommenden Zeit nichts nutzen. Dafür ist hier kein Platz mehr und in der kommenden Welt ohnehin nicht. Nur zu. Gehe mit dem schwarzen Drachen. Er wird alles nötige in die Wege leiten. Rette deine Schwester. Wahn sah zu Margaroth. Er schien bereit zu sein ihm zu folgen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Neugeborene Welt
BeitragVerfasst: 2. Dez 2014 21:41 
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Margaroth setzte sich nun einfach in Bewegung. Kurz blickte er hinter sich. Wahn folgte ihm wortlos. Gemeinsam durchschritten die Zwei die Gänge bis hin zu dem Labor in welchem Wahn erwacht war und Kara lag. Margaroth trat ein und bedeutete Wahn kurz zu warten. Den Imperialen gab er Befehle eine zweite Liege heranzuschleppen. Diese wurde direkt neben Kara geschoben. Das Licht, welches die junge Frau umgab, wurde bereits immer schwächer. Mehrere Gerätschaften wurden ebenfalls in die Nähe Karas gebracht. Als alles soweit stand wand sich Margaroth Wahn zu. Zieh dein Oberteil aus und leg dich hin, meinte er nur. Ohne etwas dazu zu sagen tat der junge Mann was man ihm sagte. Kaum lag der Schwarzhaarige traten die Imperialen neben die Liege. Mit schnellen Fingergriffen befestigten die Männer einige Kabel an dem Oberkörper und den Armen Wahns. Während manche zu den Geräten führten verbanden andere Wahn nun mit seiner Schwester.
So das wäre es von unserer Seite her, meinte Margaroth und trat etwas näher. Der Rest liegt an dir. Du musst deine Kraft anzapfen. Die Geräte helfen dann diese zu deiner Schwester zu bringen. Margaroth verschränkte die Arme vor der Brust. Zu Schade. Da hast du deine Kraft schon wieder und nun gibst du diese für so etwas aus. Der Ton des Mannes klang etwas abwertend während er dies sagte.

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 Betreff des Beitrags: Re: Neugeborene Welt
BeitragVerfasst: 2. Dez 2014 22:03 
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Der Gefallene sagte ja bereits, sie wird mir hier ohnehin nichts mehr nutzen schnaubte Wahn. Der Abwertende Ton des Mannes missfiel ihm. Du scheinst ja ein Glückspilz zu sein und ebenfalls in seiner Gunst zu stehen. Sonst würdest du ja nicht mehr leben. Der junge Mann konzentrierte sich auf seine Kräfte und tatsächlich begannen die Geräte genau diese Anzuzapfen. Ich habe meiner Schwester bereits genug angetan.

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 Betreff des Beitrags: Re: Neugeborene Welt
BeitragVerfasst: 2. Dez 2014 22:29 
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Dann wird sie es ja sicher sehr zu schätzen wissen was du tust, meinte Margaroth. Nur was wird ihr hier geboten werden? Das hier ist das Imperium. Solch schwache Wesen gehören hier eigentlich nicht mehr hin. Naja wenn der Gefallene nichts dagegen hat soll es mir sowieso recht sein. Mal sehen wie lange sie sich hier halten kann. Mit einem Grinsen im Gesicht blickte der Mann zu Kara. Die Magie um sie herum wurde langsam wieder etwas stärker.

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 Betreff des Beitrags: Re: Neugeborene Welt
BeitragVerfasst: 2. Dez 2014 22:59 
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Plötzlich keuchte Wahn auf und verkrampfte sich etwas. Dunkle gefiederte Schwingen glitten aus seinen Rücken. Es fühlte sich an als zerrte etwas nun einfach gewaltsam die Kraft aus ihm heraus. Dennoch lies er es weiterhin zu. Für Kara würde er dies tun und nicht davon ablassen. Er wusste nicht wie lange er dort lag und die Kraft fließen lies als etwas mit seinen Flügeln geschah. Wahn weitete die Augen als er erkannte wie aus den schwarzen Federn allmählich eine ledrige Haut entstand. Sie veränderten sich mehr und mehr. Als ein weiterer Schmerz seinen Körper durchzog richtete er sich plötzlich ruckartig auf und riss sich die Kabel vom Leib. Das reicht. Die verdorbene Kraft des Meridianers braucht sie nicht. Er keuchte etwas und legte die Arme vor der Brust aufeinander.

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 Betreff des Beitrags: Re: Neugeborene Welt
BeitragVerfasst: 2. Dez 2014 23:22 
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Margaroth legte den Kopf schief als er Wahn nun ansah. Die Flügel des Meridianers waren so ledrig wie die Dämonischen geworden. Ob dies ein Zeichen dafür war das die Kraft des Drachenvolkes nun in Wahn ebenfalls nicht mehr existierte? Hatte er all diese aufgebraucht?
Margaroth trat zu Kara und hielt eine Hand über die junge Frau. Das Licht um sie herum floss in ihren Körper. Es war heller geworden. Der Atem Karas begann regelmäßiger und kräftiger zu gehen. Nun es scheint zu wirken, meinte der Weißhaarige, während er die Hand wieder weg nahm. Sein Blick wanderte zu Wahn. Jetzt sag nicht das es dir Schmerzen bereitet. Sei lieber nicht so schwach.

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 Betreff des Beitrags: Re: Neugeborene Welt
BeitragVerfasst: 3. Dez 2014 00:54 
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Plötzlich machte Wahn einen Satz nach vorne und packte Margaroth am Kragen. Spar dir deine dummen Kommentare. Vielleicht würde es dir ja gefallen wenn man dir den Drachen raus holt und nur den Mensch zurücklasst. Käme ungefähr auf das selbe hinaus. Die Augen des jungen Mannes funkelten Rot und die scharfen Dämonischen Fänge zu sehen. Dann jedoch lies er sein Gegenüber los. Auch wenn alles in ihm danach schrie einfach zu zuschlagen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Neugeborene Welt
BeitragVerfasst: 3. Dez 2014 10:32 
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Margaroth verzog keine Miene. Kurz zog er seine Sachen wieder zurecht, dann zuckte er mit den Schultern. Du bist unbeherrscht und völlig überheblich, meinte er nur. Doch vor allem bist du durchschaubar. Wie klar es doch war das du diese reine Macht einfach opferst nur um diesem Mädchen zu helfen. Es war wohl wirklich pures Glück das wir sie gefunden haben. So konnte sie wenigstens noch für etwas dienlich sein.Margaroth blickte Wahn ausdruckslos an. Diese Gefühle für solch niederen Lebewesen haben dich schon immer schwach gemacht, doch dies ist nun vorbei. Es gibt sie alle nicht mehr. Der Mann wand sich um und lief in Richtung Tür. Du solltest auf dieses Weib achten wenn du nicht willst das ihr etwas geschieht. Die Zeit der Güte und Tugend sind vorbei. Und das endgültig. Und wir wollen doch nicht das dein Opfer noch umsonst war. Mit einem Grinsen im Gesicht verließ der Weißhaarige den Raum.

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 Betreff des Beitrags: Re: Neugeborene Welt
BeitragVerfasst: 3. Dez 2014 11:35 
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Der Schwarzhaarige schluckte seinen Unmut nun einfach herunter und setzte sich wieder auf die Liege. Betrübt sah er zu seiner Schwester. Die Prozedur schien zu helfen doch fragte er sich was nun kommen würde. Denn wenn sich die Welt so verändert hatte, wo war dann sein Platz und ihrer. Er ertappte sich dabei zu überlegen sich draußen vor dem Imperium umzusehen. Doch nun galt es erst einmal zu warten. Warten bis sie aufwachte.

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