When Darkness Falls

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 Betreff des Beitrags: Re: Pfad der Schatten
BeitragVerfasst: 1. Jan 2015 22:25 
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Schattenlord
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Das wird er sprach die Dunkelheit. Auch wen es Zeit braucht bis er sein volles Potential entfalten kann. Noch ist er Schwach. Der Vernichtung nur knapp entgangen. Doch ich bin mir sicher. Der Sohn wird den Vater übertreffen. Hab Geduld mein Freund. Alles was wir tun ist nur Vorbereitung für die Verderbnis von Antarres. Bald schon gehört all das uns und die mächtigsten Krieger führen ihr Schwert in den Schatten. Niemand wird sich dem in den Weg stellen. Er hat den Pfad des Schattens bereits beschritten. Es gibt keinen Weg mehr zurück. Ein kaltes Lachen erklang von dem Dämon. Bald schon bald. Halte dich bereit.

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 Betreff des Beitrags: Re: Pfad der Schatten
BeitragVerfasst: 1. Jan 2015 22:26 
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Trotz aller Sorgen verliefen die nächsten Tage ruhig an Sanctaris. Erst als ein Kutscher in die Stadt kam gab es Aufregungen, doch eher weniger bei dem Volk als bei dem Bund. Der Mann brachte eine junge Frau in den Tempel zu den Priesterinnen. Sie hatte lange weiße Haare, welche zu einem Zopf zusammengebunden waren. Ihre Kleidung war dunkel gehalten. Überrascht und froh erkannten die Bundmitglieder und vorallem die Kinder Odessa in ihr. Die Hexe war eine sehr gute Freundin, welche in Midian gelebt hatte. Neben Alasdair hatte noch jemand den Untergang der Stadt überlebt. Da die junge Frau schwer verletzt war wurde sie sofort von den Priesterinnen versorgt. Vorallem für die Kinder war dies eine besonders gute Nachricht, da sie die Frau sehr in ihr Herz geschlossen hatten. Es war schon eine Weile her da hatte sich Odessa um die Kinder Wahns und Sailins gekümmert.
Tage vergingen, wie auch Wochen und Monate. Die Zeit verflog und man merkte kaum das ein ganzes Jahr verging. Während in Sanctaris alles so normal blieb wie es in solch einer Zeit sein konnte, liefen die Dinge im Imperium auf Hochtouren. Wahn erholte sich langsam aber stetik. Der junge Mann ließ alles über sich ergehen was die Imperialen ihm auferlegten. Vorwiegend handelte es sich dabei um Untersuchungen. Sie hatten ihm schließlich diese Bürde auferlegt Technik sowohl an als auch im Körper zu tragen. Natürlich ließen sie den jungen Mann dadurch nicht aus den Augen. Ergebnisse wurden aufgeschrieben und er studiert. Dazu zählte auch sich Übungskämpfen auszusetzten. Wenn er gerade mal nicht mit dem ganzen Zeug belästigt wurde sass der junge Mann in dem Labor und bekam seine Nährstoffe über die Schläuche in seinen Körper. Kara war meistens bei ihm in der Zeit. Die junge Frau erledigte Aufgaben für die Imperialen im Labor. Es war nicht viel, doch sie lernte immer wieder was neues. In die Stadt selbst ging die Frau nicht einmal. Sie hielt sich nur in der Festung auf, denn hier so wusste sie war sie für den Moment sicher. Die wenige Laborarbeit würde sie vor den Imperialen in der Stadt wohl kaum schützen. Kara strengte sich jedoch an. Sie fand es schrecklich was ihrem Bruder angetan wurde, doch solange wie er es duldete sagte sie selbst nichts dagegen. Der junge Mann war für alle in der Festung nur noch Anima. Für alle bis auf einen. Immer wenn sie alleine waren nannte Kara ihren Bruder weiterhin Wahn.

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 Betreff des Beitrags: Re: Pfad der Schatten
BeitragVerfasst: 1. Jan 2015 22:26 
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An einen Tag führten ein paar Imperiale Wahn zum Thronsaal des Imperiums. Sein Vater der Imperator erwartete ihn dort bereits und noch jemand stand dort. Es war der Fürst der Finsternis selbst. Wahn ging in die Knie und neigte sein Haupt. Mein Fürst, mein Imperator meinte er. Belial richtete sich vom Thron auf. Steh auf Sohn sprach er und Wahn folgte dem Befehl. Du bist wieder stärker geworden und der Fürst will dich testen. Hier vor seinen Augen sollst du kämpfen. Belial zog zwei Schwerter hervor und warf eines Wahn vor die Füße. Heb es auf und stell dich dem Schicksal Junge. Wahn sah etwas verdutzt zu der Waffe dann aber tat er was ihm gesagt wurde. Er packte die Klinge und hob sie auf. Belial kam nun auf ihn zu. Gib dein bestes Anima sprach er und bevor Wahn überhaupt darauf reagieren konnte stürmte der Imperator nach vorne. Der junge Mann wurde völlig überrumpelt und zurückgestoßen von dem Aufprall als beide Schwerter sich trafen. Er kämpfte um sein Gleichgewicht. Seid einiger Zeit humpelte er nicht mehr denn sein Bein hatte sich etwas von der Lichtvergiftung in seinen inneren erholt. Dennoch spürte er die Schwäche in diesen und es gab kurzzeitig nach. Belial holte erneut aus und beförderte Wahn zu Boden. Steh auf befahl er in einen rauen Ton. Der junge Mann versuchte sich hoch zu stemmen. Er brauchte etwas länger. Dann kam die feindliche Klinge erneut an und diesmal blockierte Wahn den Hieb und machte einen Ausfallschritt. Kämpfe mit allen was du hast. Noch immer fragte er sich warum dies nun geschah. Warum musste er gegen den Imperator kämpfen. Was wollte die Dunkelheit damit bezwecken? Niemand hatte ihn gefragt ob er gegen seinen eigenen Vater überhaupt das Schwert erheben wollte. Und dennoch erwartete man es nun einfach von ihm. Er sollte kämpfen. Dies tat er. Weil man es von ihm verlangte. Immer wieder schlugen die beiden Klingen aufeinander. Funken sprühten auf und hin und wieder bedienten sie sich ihrer Magie. Der Vater schenkte dem Sohn nichts. So lange dieser sich auch zur Wehr setzte. Schließlich schaffte es Wahn Belial ins Stolpern zu bringen und tatsächlich auch zu Fall. Der junge Mann hielt ihn schließlich das Schwert mit der Spitze voran an die Brust. Schlag zu kam es von der Dunkelheit. Wahn jedoch zögerte. Diesen Moment nutzte Belial aus. Ein weiterer Hieb traf Wahn schließlich in der Seite dem er nicht rechtzeitig ausweichen könnte. Er keuchte auf und Belial riss seinen Sohn mit einen weiteren Hieb und einer magischen Druckwelle von den Füßen. Wahn schlug hart mit dem Rücken auf. Das Schwert rutschte aus seinen Händen und quer über den Boden. Belial stand nun direkt vor ihm. Das Schwert hielt er ihm an die Kehle. Du bist stärker geworden Sohn. Doch du bist noch lange nicht im Vollbesitz deiner Kräfte sprach Belial. Du kämpft nicht entschlossen genug um die waren Prüfungen zu bestehen. Dein Herz ist immer noch mit zweifeln gefülllt. Leg sie endlich ab. Dein altes Leben existiert nicht mehr. Du wurdest hier in der Dunkelheit neu geboren. Mit funkelnden Blick sah die Dunkelheit dem ganzen zu. Wahn stemmte sich nun mit den Armen hinten hoch. Wenn du hier bestehen willst darfst du nicht zögern. Niemals! Mit diesen Worten stieß Belial zu und die Klinge bohrte sich von dunkler Magie begleitet durch Wahns Brust auf der linken Seite. Dieser brüllte vor schmerzen auf. Strecke deine Feinde nieder ohne Gnade. Du bist noch nicht bereit beendete Belial. Alles verschwamm um Wahns Blickfeld herum und er sah nur noch wie ein paar Imperiale auf ihn zu kamen.

Als er wieder erwachte hörte er das rauchen einer Flüssigkeit. Er kannte dieses Geräusch nur zu gut. Wahn sah an sich hinab. Wieder einmal saß er auf den Stuhl im Labor. Festgebunden an den Armen. Mehrere Schläuche waren an diesen festgemacht. An den Metallplatten an seiner Brust hingen noch teile von Werkzeugen welche die Imperialen nutzen und kleinere Geräte. Hier wurde wieder einmal repariert. Und diesmal hingen die Schläuche noch an einer anderen Stelle. Sie gingen zu seiner Brust. Zu der Stelle welche Belial mit der Waffe durchdrungen hatte. Seinen Herzen. Wahn brüllte auf so das es durch das ganze Labor hallte.

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 Betreff des Beitrags: Re: Pfad der Schatten
BeitragVerfasst: 1. Jan 2015 22:26 
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Kara stand in dem Nebenraum und legte ihre Hände an das Glasfenster. Betrübt schaute die junge Frau zu ihrem Bruder. Er tat ihr einfach nur Leid. Die Imperialen hatten sie erst einmal nicht hereingelassen als sie ihn wieder versorgt hatten. Als sie ihren Bruder mit der Wunde am Herzen gesehen hatte war die junge Frau einfach nur erschrocken. Kurz hatte sie schon gedacht er wäre nicht mehr am Leben, bis sie seine Atmung sah.
Der Blick der jungen Frau wanderte schließlich von Wahn zu dem Behälter in dessen Nähe. Verwundert und etwas erschrocken bemerkte die Schwarzhaarige wie Tränen aus den geschlossenen Augen der Hüterin liefen. Was war das nur? Verstehen tat es Kara nicht. Dieses ganze vergangene Jahr über hatte sich nichts bei der Hüterin gerührt. Doch nun.

Was ist los?, fragte Selina und lief zu dem Dunkelelfen hoch. Der Mann stand auf der äusseren Mauer Sanctaris und schaute starr gerade aus auf die Ebene. Seine Arme hatte er vor der Brust verschränkt. Etwas stimmt nicht, murmelte Khaine. Sieh dich doch einmal um. Es ist ein Jahr vergangen und die Natur sieht krank aus. Der Dunkelelf drehte sich um und sah von der Mauer in die Strassen der Stadt. Etwas entfernt sass eine junge Frau mit ihrem Kind in den Armen auf einer Bank. Sieh es dir an. Das Kind da. Fällt dir nichts auf? Selina schüttelte den Kopf. Es ist halt ein Kind. Was ist daran so komisch. Khaine sah die junge Frau an, dann wand er seinen Blick zu Sengerath. Das Kind müsste mittlerweile schon größer sein. Es ist noch genauso klein wie vor einem Jahr.

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 Betreff des Beitrags: Re: Pfad der Schatten
BeitragVerfasst: 1. Jan 2015 22:26 
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Er hat recht meinte Sengerath nun. Vieles scheint sich einfach nicht mehr zu verändern. Es fällt mehr und mehr auf. Orcalus sagte einmal im Reich der Dunkelheit steht die Zeit still. Nun ist sie wieder frei und breitet es aus. Was wenn diese Krankheit vom Reich der Dunkelheit schon längst unsere Welt befallen hat?

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 Betreff des Beitrags: Re: Pfad der Schatten
BeitragVerfasst: 1. Jan 2015 22:27 
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Selina sah die beiden Männer an, dann aber wand sie ihren Blick zu der Frau mit dem Kind. Wenn sie es recht überlegte hatte Khaine wirklich Recht. Das Kind sah zu klein aus, obwohl es nun schon mehr als ein Jahr alt war. Selina drehte sich um und stütze sich an einer der Mauerzinnen ab als sie ihren Blick über die Ebene schweifen ließ. Das Gras war nicht mehr so schön grün. Die Bäume verloren ihre Blätter. Der Himmel selbst war seid der Ankunft der Dunkelheit nur noch von Wolken bedeckt. Es war nicht einmal mehr die Sonne hindurch gekommen. Was bedeutet das für uns?, fragte Selina und behielt ihren Blick weiterhin bei der Ebene. Khaine schüttelte den Kopf. Nichts gutes. Die Natur wird vergehen. Die Sonne fehlt und so wird nichts mehr wachsen. Und was uns angeht. Naja wir mögen diese Veränderung körperlich nicht merken, aber die Kinder schon. Nichts mehr alter so wie es scheint, auch wenn noch Zeit verstreicht. Nur verstreicht sie nicht mehr so wie wir sie kennen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Pfad der Schatten
BeitragVerfasst: 1. Jan 2015 22:27 
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Schritte halten durch die Nacht. Eine dunkle Gestalt lief über die zerstörten Straßen der einst so mächtigen Stadt. Der Mann war in einen dunklen Kapuzenumhang gehüllt. Hin und wieder schimmerte etwas metallenes unter diesem hervor. Die Ruinen lagen brach vor ihm. Nichts war mehr von ihrer einstigen Größe erhalten geblieben. Nur Trümmer welche viele Erinnerungen in sich bargen. Der Wind blies den Staub und die Asche vor sich her. Er konnte das Leid spüren welches hier geschah. Die verlorenen Seelen jener die hier ihr Ende fanden. Einst war Midian eine riesige Feste. Uneinnehmbar durch die starke Verteidigung und magischer Türme. Nun jedoch zeugten nur noch Trümmer von der einstigen Größe.

Die dunkle Gestalt lief weiter. Nach einer Weile kam sie bei einer riesigen Ruine an. Vor dem Angriff war dies das Zentrum. Die Mächtige Feste und ihr Tempel daneben. Erinnerungen kamen in ihm auf und er versuchte sie etwas zu verdrängen. Der junge Mann lief weiter. Schritt die steinernen Treppen empor und betrat das was von dem Tempel noch übrig geblieben war. Der Wind heulte durch die verlassenen Gänge. Nach einer Weile des Laufens erreichte er eine Statue. Sie zeigte das Abbild eines Dämons mit zwei paar Schwingen. Die einen einem Engel gleichend während die anderen die eines Dämons waren. Wie durch ein Wunder war diese Statue nicht sonderlich beschädigt worden. Der junge Krieger schüttelte den Kopf. Dann trat er hinter die Statue. Dann legte er seine Rechte welche eine dunkle Klaue war auf die Wand und murmelte leise ein paar Worte. Von einen grollen begleitet öffnete sich ein Gang vor ihm. Steinerne Stufen taten sich vor ihm auf und führten hinab in die Dunkelheit. Der Krieger lief diese langsam hinunter. Die Linke lies er etwas über die Wände neben sich schleifen. Klauen aus Metall scharten etwas über den Stein. Sie waren mit den Fingern des Mannes verschraubt. Ein Ersatz für das was er nicht mehr nutzen konnte. So ging er voran bis er die untere Ebene erreicht hatte.

Ein rötliches schwaches Licht erhellte die Umgebung. Er betrat nun einen Runden Raum. In der Mitte stand eine weitere Statue die jener von oben sehr ähnelte. In ihren Klauen lag eine rote Kugel aus Stein welche von rötlichen Linien durchzogen war. Sie puliserten schwach. Der Krieger zog sich nun die Kapuze vom Kopf. Schulterlange schwarze und auch etwas zerzauste Haare fielen unter dieser hervor. Mund und Nase verdeckte eine metallerne Maske wie eine Art Mundschutz. An den Seiten waren noch jeweils zwei Kabel zu sehen. Ein rötliches und ein weißes Auge ohne jeglichen Glanz sahen zu der Kugel aus magischen Material. Dann streckte er seine Klaue aus und ergriff sie. Langsam nahm er sie von ihren angestammten Platz. Das rote Leuchten verschwand fast gänzlich und ein seltsames Gefühl beschlich ihn. Dennoch wandte er sich nun ab und verließ den Raum Die Kugel hielt er weiterhin fest. Nun in Hand und Klaue. Wahn verließ den Raum und auch den kompletten Tempel. Dann begab er sich an eine höhere Position in Midian. Die Ruinen der Festung eigneten sich dafür am besten. So stand er auf den Mauern dieser und sah zu der zerstörten Stadt hinab.

Wieder überkamen ihn all diese Erinnerungen doch er konnte sich nicht an sie halten. Das wusste er einfach. Von heute an musste er davon loslassen. jetzt und für immer denn sie würden ihn nur leiden lassen und zerstören. Der Krieger holte aus und schleuderte die Kugel einfach über die Mauer und sah ihr nach bis sie unten am steinernen Boden aufschlug zerschellte. Die Rote Flüssigkeit in ihr lief aus und verteilte sich auf dem dunklen Stein. Dann schwang sich Wahn einfach über die Mauer und sprang. Im Fall drehte er sich und landete tatsächlich auf den Füßen einen Knie und der Klaue. Kurz presste er die Augen zusammen. Dann aber richtete er sich auf und sah zurück. Er war doch von einer guten Höhe aus gesprungen. Schließlich schüttelte er den Kopf und lief zu der zerstörten Kugel auf dem Boden. Seine Rechte streckte er nun aus. Während er sich konzentrierte begannen die Scherben rötlich zu pulsieren und auch das Blut tat es ihnen gleich. Es breitete sich mehr und mehr aus. Zu allen Seiten hin lief es wie ein Rinnsal auf der Suche nach einen Ziel. Eine Magie umspielte Wahn immer mehr. Er musste sich anstrengen nicht die Konzentration zu verlieren. Dann rumorte etwas. Das Blut verschwand zwischen den Stein der Stadt. Wahn zog beide Arme im leichten Winkel an sich herrann und riss leicht nach hinten gebeugt den Kopf nach oben. Ein markerschüttendes Gebrüll ertönte. Drei verschiedene Magien stoben auf und bildeten einen Kreis um ihn herum. Flammen züngelten. Grünlicher Nebel hüllte alles in der Umgebung ein und purpurne Magie durchzog die Luft. Ein Gekreische erklang als seltsame Seelenhafte Gestalten aus den steinernen Boden drangen und sich schemenhaft mit der Magie verbanden. Rötliche Adern durchzogen den Stein mehr und mehr. Das Blut pulsierte. Die Purpurne Magie legte sich wie ein Schild um die Ruine der Stadt und verband sich auch mit dem Kreis in der Mitte. Mehrere Symbole flammten auf. In den Farben aller drei Magien. Dunkelheit, Feuer und Tod. Die Mächte Animas. Dann floss von dem Kreis aus jeder der Magien in alle Richtungen während Wahn nochmals brüllte und alles freisetzte was er aufbieten konnte.

Die drei Magien formten Stein. Zerbrochenes wurde durch sie zusammengefügt und teils neu gestaltet. Ganz Midian wurde von dieser Macht durchströmt. Es ging langsam doch beständig. Nach einer Weile lockerte Wahn seine Haltung und sackte zu Boden. Der Zirkel um ihn herum jedoch blieb und gab weiter seine Magien ab. Wahn zitterte von der enormen Kraftanstrengung die er hier aufbringen musste. Dann aber zog er einen Dolch hervor und schnitt sich in den Unterarm. Warmes Blut drang aus diesen und er richtete sich auf. Schließlich lies er das Blut auf die Symbole im Zirkel tropfen. Blut ruft Blut sprach er leise. Durch meine Macht sollst du neu entstehen. Geschmiedet im Feuer. Gefüllt mit Seelen und getaucht in Dunkelheit. Durch das Blut in meinen Adern soll die alte Magie wieder fließen. Nun konzentrierte er sich ganz auf die Symbole. Erhebt euch Wächter des Blutes schützt dieses Stein mit euren Leben.
Aus dem Blut welches sich immer mehr ausgebreitet hatte, formten sich langsam merkwürdige Kreaturen. Gewaltige Schwingen breiteten sich aus und Gebrüll wurde Laut. In ihren Mäulern saßen messerscharfe Fänge. Ihre Klauen waren Mordwaffen die Haut grau wie Stein, durchzogen von dieser roten Pulsierenden Magie. Ein langer Schwanz peitschte hinter ihnen. Die Wesen schwangen sich in die Lüfte und ließen sich auf den Mauern nieder. Aus den grünlichen Nebeln hörte man ein Zwischen. schlangehafte Dämonen mit menschenähnlichen Oberkörper schlängelten sich aus diesen hervor. Sie trugen dunkle Panzer und mächtige Lanzen in ihren mit Klauen bewährten Händen. Anstatt Beine hatten sie nur einen langen mit Dornen besetzten Schwanz. Die Wesen stellten sich um den Zirkel herum auf. Purpurne Säulen schossen empor und Hufschläge waren zu vernehmen. Mehrere mit halben Pferdekörper bestückte Dämonen galoppierten nun aus der Magie hervor und trabten um den Zirkel herum. Sie trugen verschiedene Waffen. Hörner ragten aus ihren Schädeln.

Wahn ging in die Knie. Seine Kraft war erschöpft. Er bewegte schnell seinen Arm. Schützt diese Stadt mit alles was ihr habt. Niemals mehr soll sie fallen. Vernichtet all jene die es wagen diese Mauern anzugreifen. Wieder ertönte Gebrüll diesmal von allen Wesen gleichzeitig. Sie hatten ihre Aufgabe verstanden und akzeptiert. Von nun an würden sie an sein Blut gebunden sein. Wahn schuf mächtige Wesen aus allen drei Magien bestehend. Diese Stadt bedeutete ihm viel und er würde nicht zulassen das sie noch einmal fallen würde. Nie wieder. In seinen Kopf hörte er jemanden Lachen. Er wusste wem die Stimme gehörte. Er würde es immer wissen. Du bist mein dunkler Krieger. hauchte die Dunkelheit in seinen Kopf. Aus der Dunkelheit sollst du dich erheben. Das Blut deiner Feinde wird dich stärker machen. Das Feuer deines Hasses wird alles verbrennen und der Tod folgt dir auf all deinen Wegen. Ja du bist mein dunkler Streiter Kind der Dunkelheit wandle auf den Pfad der Schatten.

Ende

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