When Darkness Falls

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 Betreff des Beitrags: Vergessene Nebel
BeitragVerfasst: 22. Okt 2014 09:22 
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Schattenlord
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Vergessene Nebel

Es war Kalt. Ein frischer Wind wehte über das riesige Tal. Es klang als würde er weinen.
Dichter Nebel hatte sich hier ausgebreitet. Das Tal wirkte verloren. Niemand war mehr hier. Nirgends befand sich Leben. Die Stille hatte endgültig Einzug gehalten. Das Grün der Bäume war abgestorben. Das rauchen des Wassers längst verstummt.
Ein Totes Reich ein verlorenes Reich. Einst herrschte hier ein reges Treiben. Die Völker gingen ihrer Arbeit nach. Vögel sangen in der Luft Bäche flossen die Täler hinunter. Und das Leben war überall gegenwärtig. Nun war es fort. Vorbei die lange Zeit. Ein Reich das in Trümmern lag weil alte Mächte es verschlangen. Die Nebel. Sie verbergen dieses zerstörte reich. Niemand vermag durch sie hindurch zu blicken. Die Wand die undurchdringlich ist. Jeder der es versuchte verschwand für immer. Verloren in diesen düsteren Nebeln. Kaum einer kennt die Wahrheit. Das alte Reich ist vergessen. Auf immer und ewig aus der Erinnerung getilgt.

Der Wind wehte im Kalt ins Gesicht. Schlug zu wie eine bestialische Kralle. Der Blick starr auf das Tal gerichtet. Auf die Nebel die über ihm lagen. Die Seele verletzt der Körper geschunden. Kaum fähig zu stehen lies er sich in die Knie sinken.
Drückend lag die Stille auf ihn. Kein Weg zurück keine Hoffnung die blieb
Etwas bewegte sich in den Nebeln. Schattenhafte Gestalten wankten durch diesen. Waffen blitzen im fahlen Schein des Mondes. Sie waren Zahlreich eine riesige Armee. Unaufhaltsam dem Ziel entgegen wandernd. Doch wo war ihr Leben woher kam der Wille zum Kämpfen. Eine mächtige Wesen erhob sich weit hinter ihnen. Gebrüll hallte durch die Nacht. Ein dunkler Ruf war zu hören. Gewaltige Schwingen breiteten sich aus. Rote Augen leuchtenden feurig. Der Nebel lichtete sich. Löste sich allmählich auf. Etwas das nicht sein dürfte. Etwas das falsch war.
Die Armee der verdorbenen erreichten ihn allmählich. Sie marschierten stumm an ihm vorbei. Nun stand er mitten unter ihnen. Starrte in die nach Kampf gezeichneten Gesichter. Der Gestank des Todes lag in der Luft. Die Augen starr zum Ziel gerichtet. Nochmals hallte der Ruf. Und der Nebel fiel.

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 Betreff des Beitrags: Re: Vergessene Nebel
BeitragVerfasst: 25. Okt 2014 12:45 
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In den Strassen der großen Stadt Sanctaris herrschte reges Treiben, als eine junge Frau in Richtung des Tempels der Avestia lief. Ihre langen rot-braunen Haare wehten im Wind. Die roten, bis zu den Knien reichenden Stiefel ließen bei jedem Schritt ein Klacken hören. Das bourdeaufarbene Oberteile wurde durch eine rote, mit goldenen Pflanzenranken verzierte, Stoffkorsage fast verdeckt. Nur durch die vorne befindlichen Bänder, welche die Korsage zusammenband sah man das Oberteil. Ausserdem trug die junge Frau einen bis kurz über die Knie reichenden roten Rock. Dieser war ebenfalls mit goldenen Ranken verziert. Auf ihrem Rücken trug sie einen Köcher, in welchem mehrere Pfeile steckten. Mit der rechten Hand hielt sie einen schlichten Bogen in der Hand. Dieser war nur an den Enden etwas mit einem Pflanzenmotiv verzierrt.
Völlig in Gedanken versunken erreichte die junge Frau die Treppen, welche zu dem Tempel hochführten. Sie musste an das vergangene Jahr denken und was alles geschehen war. Es war schwer zu glauben das bereits ein Jahr vergangen war. So viel war geschehen. Noch immer machte sie sich Sorgen um ihre Freundin, welche einfach verschwunden war. Doch jetzt gerade musste sie zu dem Drachenkrieger und ihm einen neuen Bericht erstatten. Wanderer hatten ihr etwas merkwürdiges berichtet. Das wollte sie so schnell wie möglich berichten. De junge Frau scharck aus ihren Gedanken und schaute auf als eine Wache sie plötzlich ansprach. Miss Helena. Dieser Mann hier möchte unbedingt zu dem Drachenkrieger. Jedoch will er uns nicht sagen worum es geht. Helena legte den Kopf schief und schaute zum Eingang des Tempels. Dort stand ein blauhaariger großgewachsener Mann. Er trug einen dunkelblauen Brustpanzer. Seine Schultern waren durch diesen Schutz ebenfalls verdeckt. Über seiner beigen Hose trug er bis zu den Knien reichende Eisenstiefel. Diese waren in der gleichen Farbe wie der Brustpanzer. Ein langes Band hing in der Mitte des Rückens herunter und wehte im Wind, genauso wie die beiden Bänder an seiner Hüfte. Helena zog eine Augenbraue hoch und nickte der Wache kurz zu. Dann ging sie zu dem Mann. Geoffrey? Was machst du denn hier? Ist etwas in Porto Drako vorgefallen? Der Mann schaute die junge Frau musternd an. Ah Helena. Schön dich zu sehen, lächelte er. Ich habe schon gehört das du hier in Sanctaris geblieben bist. Das Gesicht des Mannes wurde ernst. Ja es ist etwas vorgefallen. Ich müsste diesbezüglich mit dem Drachenkrieger sprechen. Helena nickte langsam und schaute dann zu den Wachen. Der Mann ist in Ordnung. Ich werde ihn zu dem Drachenkrieger begleiten. Ich muss eh zu ihm. Die Wachen verbeugten sich kurz. Verstanden Miss Helena.
Die junge Frau betrat mit Geoffrey zusammen den Tempel. Anscheinend hast du dich gemacht Helena. Die junge Frau lächelte. Naja ich bin jetzt Anführerin meiner eigenen Truppe. Ist schon eine große Ehre. Vorallem das Flamir so viel Vertrauen zu mir hat. Die beiden erreichten die Tür zu dem großen Saal. Die beiden Wachen, welche davor standen öffneten diese und Helena betrat mit dem Mann den dahinterliegenden Saal. Am Ende des Raumes standen vier Personen. Diese drehten sich zu den beiden ankommenden um. Neben Flamir standen Orcalus, Aresteria und Belial. Während die blonde Frau ein weißes langes Kleid trug, hatten Belial und Orcalus weiße Gewänder an. Der Drachenkrieger trug ein weißes Leinenhemd mit einem schwarzen Lederwams drüber. Am hinteren Teil seiner weißen Hose hing ein längeres Stoffband herunter. Auf diesem befand sich das Zeichen eines Drachen. Helena und Geoffrey verbeugten sich kurz. Werter Drachenkrieger, dieser Mann hier möchte gerne etwas mit euch bereden, sagte Helena förmlich wie es sich gehörte. Er ist ein Dragoniker und kommt von Porto Drako.

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 Betreff des Beitrags: Re: Vergessene Nebel
BeitragVerfasst: 25. Okt 2014 12:46 
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Ein Rothaariger Mann mit leuchtend gelben Augen und weiß schwarzer Kleidung wandte sich zu ihnen um.
Ein Dragoniker also? fragte er. Die beiden Männer in weißen Kutten die eindeutig keine Menschen waren drehten sich ebenfalls interessiert zu dem Neuankömmling. Einer von ihnen trug eine Lanze der andere hatte einfach die Arme vor der Brust verschränkt. Der Mann trug allen Anschein eine schwarze Augenbinde. Der Drachenkrieger wandte sich an den für ihn fremden. Willkommen in Sanctaris und dem Tempel der Avestia. Was kann ich für dich tun Dragoniker.

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 Betreff des Beitrags: Re: Vergessene Nebel
BeitragVerfasst: 25. Okt 2014 12:46 
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Geoffrey richtete sich etwas auf. Mein Name ist Geoffrey Deyson. Ich wurde von Porto Drako ausgeschickt um einer unbekannten Person zu folgen. Jemand hat in Ismaelia in der Ruine einer alten Villa etwas gesucht. Mehrere sind bei der Untersuchung dort durch einen Hinterhalt gestorben. Es ging alles zu schnell. Noch ist nicht bekannt ob etwas verschwand und wer dahinter steckt. Ich sollte die Spur des Täters verfolgen. Es war nicht leicht, doch ich fand heraus, das die unbekannte Person hierher nach Antarres gereist ist. Ich bin hierher gekommen um euch um Erlaubnis zu bitten dass ich mich etwas hier umschauen darf. Es wird ja nicht gern gesehen wenn fremde Personen aus einem anderen Land einfach Fragen stellen. Ausserdem wollte ich fragen ob es zu merkwürdigen Vorkommnissen hier gekommen ist.
Helena schaute zu Geoffrey. Was er sagte klang beunruhigend. Vorallem da sie noch diesen merkwürdigen Bericht für Flamir hatte.

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 Betreff des Beitrags: Re: Vergessene Nebel
BeitragVerfasst: 25. Okt 2014 12:46 
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Ich finde es eher seltsam das jemand fragt ob er fragen stellen darf lachte Flamir. Bisher haben wir in Antarres Ruhe. Er bemerkte Helenas Blick. Gibt es etwas das ich wissen müsste? fragte er sie.

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 Betreff des Beitrags: Re: Vergessene Nebel
BeitragVerfasst: 25. Okt 2014 12:47 
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Helena schaute zu Flamir und nickte. Ich habe mich gerade in der Stadt mit einigen Händlern unterhalten. Sie haben mir erzählt das in der Nähe der Stadt Alsin, welche in der Nähe bei Rimor liegt, ein junger Mann verschwunden ist. Anscheinend war er auf Jagd in einem der vielen Waldgebiete dort. Naja als sie ihn suchten fanden sie nur Blut auf einer Lichtung und Reste von Eisbrocken. Ausserdem soll es dort ziemlich verwest gerochen haben. Aber nirgends lag etwas herum das den Geruch erklären könnte. Die junge Frau zuckte mit den Schultern. Naja die Händler erwähnten nebenbei das der Geruch wohl anscheinend schon öfters in anderen Dörfern aufgetreten ist. Aber nur kurz und dann war er weg.

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 Betreff des Beitrags: Re: Vergessene Nebel
BeitragVerfasst: 25. Okt 2014 12:47 
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Das klingt alles andere als gut gestand Flamir nun. Er kratzte sich am Kinn. Orcalus schick Leute aus die die Vorfälle untersuchen. Der Mann mit der weißen Kutte und dem Speer nickte. Ja Drachenkrieger sagte er und lief dann zu der Halle hinaus. Flamir sah zu Helena. Ich würde dich bitten der Sache weiterhin nachzugehen. Ich befürchte Schlimmes. Sieh zu was du darüber herausbekommen kannst. Nun sah Flamir Geoffrey an. Natürlich ist es dir gestattet Fragen und Untersuchungen zu führen solange dabei niemand zu Schaden kommt. Du kannst dich frei in Sanctaris und den umliegenden Städten bewegen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Vergessene Nebel
BeitragVerfasst: 25. Okt 2014 12:47 
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Vielen Dank, sagte Geoffrey und verbeugte sich nocheinmal. Dann wandet er sich um und wollte den Raum schon verlassen. Warte Geoff ich komme gleich mit, sagte Helena. Dann schaute die junge Frau nocheinmal zu Flamir. Hast du vielleicht etwas über Sailin gehört? Als Flamir nur den Kopf schüttelte verbeugte sich Helena kurz. Verstehe, sagte sie betrübt und ging zusammen mit dem Dragoniker hinaus.
Aresteria sah zu dem rothaarigen Mann. Was denkst du könnte das bedeuten?

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 Betreff des Beitrags: Re: Vergessene Nebel
BeitragVerfasst: 25. Okt 2014 12:48 
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Ich weiß es nicht wirklich sagte Flamir betrübt. Aber es klingt als sei etwas ganz und gar nicht in Ordnung. Erst verschwindet Sailin und nun das. Er sah Helena und dem Dragoniker nachdenklich hinterher.

Ein Mann in völlig schwarzer Kleidung und einer silbernen Rüstung betrat einen großen abgedunkelten Saal. Mit weit ausgreifenden Schritten näherte er sich dem hinteren Abschnitt der Halle. Die Vorbereitungen sind getroffen Lord.
Wir können beginnen. Die Zeit drängt wir sollten nicht länger warten.
Aus dem dunklen Bereich drang eine bedrohlich klingende Stimme. Dann soll es eben so sein. Die Stimme hatte einen gefährlichen Unterton. Der Mann der sprach saß auf einen steinernen Thron. Viel von ihm konnte man nicht erkennen da er sich von der Dunkelheit im Raum kaum abhob.

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 Betreff des Beitrags: Re: Vergessene Nebel
BeitragVerfasst: 25. Okt 2014 12:48 
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Geoffrey sah Helena an. Die junge Frau schaute zu dem Dragoniker auf. Was hast du jetzt vor?, fragte er sie. Ich werde wohl mal zu der Stadt reisen und mir ein genaues Bild davon machen was geschehen ist. Vielleicht finde ich dort Hinweise was genau vorgefallen ist. Helena zog ihre Augenbraue hoch. Warum fragst du? Würde es dir was ausmachen wenn ich dich begleite? Die junge Frau legte ihren Kopf schief. Denkst du es hat etwas mit der Sache in Ismaelia zu tun? Geoffrey zuckte mit den Schultern. Keine Ahnung. Es kann ja sein. Lieber ich schau mur das auch mal an. Von mir aus kannst du gerne mitkommen, lächelte Helena.
Helena packte noch einige Sachen zusammen und dann brach sie zusammen mit dem Dragoniker in Richtung Rimor auf. Von der Stadt aus wollte sie dann zu Alsin weiterreisen.

Der Wind wehte durch die leeren verwüsteten Strassen und Wege einer Stadtruine. Die zerstörten Häuser waren kaum noch sichtbar. Überall bedeckten grüne, blühende Pflanzen die einstigen Bauten. Ein einsamer Baum stand da und bewegte sich leicht im Wind. Vor im kniete eine Person. Sie war in einen schwarzen Umhang gekleidet. Die Kapuze war über das Gesicht gezogen. Nur einige kurze grüne Haarsträhnen ragten hervor.
Hinter der Person tauchte ein junger Mann auf. Er hatte kurze, leicht zersauste Haare. An seinem Rücken hing ein Schwert. Die Scheide war durch drei kleinere Gurte, welche an der Brust zusammenführten, befestigt. Er trug ein ärmelloses mittelgraues Oberteil. Seine Hose, die Handschuhe und die bis zu den Knien reichenden Stiefel waren ebenfalls in dieser Farbe. Was wollen wir in dieser gottverlassenen Ruine?, fragte er die am Bode hockende Person. Diese richtete ihren Kopf etwas auf und zog die Kapuze runter. Kurze, über der Schulter hängende grüne Haare wehten leicht im Wind. Die junge Frau schaute, mit ihren matten blauen Augen, auf ein Grab vor ihr. Ich wollte nur einen alten Freund besuchen. Du musstest ja nicht mitkommen, sagte sie und schaute nun den jungen Mann hinter sich an. Ich habe dir schonmal gesagt das es besser ist mir nicht zu folgen. Der junge Mann verschwänkte die Arme. Ich weiß. Du bist auf der Flucht. Ich wüsste nur mal gerne vor wem oder was eigentlich. Du hast mir das Leben gerettet. Denkst du ich lasse dich da ganz alleine für dich herumziehen. Diese Dinger waren mir suspekt. Auch wenn du anscheinend gut zaubern kannst. Ich würde mir es nicht verzeihen wenn dir etwas geschieht nur weil ich dich jetzt alleine gelassen habe. Versteh das doch mal Sailin. Die junge Frau musste unweigerlich grinsen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Vergessene Nebel
BeitragVerfasst: 25. Okt 2014 12:48 
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Auf einer Wiese in Rimor lag ein jungen Mann mit langen schwarzen Haar und und auch sonst völlig dunkel gekleidet.
Eine Augenbinde verdeckte sein linkes Auge. Er trug einen langen schwarzen Mantel und ein Schwert samt Schutzhülle lag neben ihm im Gras. An Händen und Füßen trug er seltsam wirkende schwarze Eisenhandschuhe und Stiefel die wie die Klauen eines Dämons aussahen. Tief atmete er ein. Das nicht verdeckte Auge war geschlossen. Der Wind umspielte sein Gesicht. Es tat gut. Plötzlich tat es einen dumpfen Schlag und er fluchte Laut. Missmutig richtete er sich auf und sah auf den Apfel der nun vor ihn lag. Neben ihm lachte jemand. Der junge Mann nahm den Apfel sah ihn kurz missmutig an dann aber zuckte er mit den Schultern und biss hinein. Lecker sagte er grinsend rieb sich aber mit der anderen Hand den Kopf.

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 Betreff des Beitrags: Re: Vergessene Nebel
BeitragVerfasst: 25. Okt 2014 12:49 
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Selina lachte und richtete sich auf als Sengerath der Apfel traf. Die junge Frau trug einen knielangen dunkellilafarbenen Rock. Ein hellila Tuch war schräg um ihre Hüfte gebunden, wie auch ein roter Gürtel. Ihr Oberteil ließ einen freien Blich auf den Bauch zu und war ebenfalls in dunkellia. Sie trug einen langen schwarzen Umhang. Sie strich sich eine lange weiße Haarsträhne aus dem Gesicht und schaute kurz ihren Gefährten an, welcher gerade in den Apfel biss. Dann zupfte sie sich die Stoffbänder an den Handgelenken zurecht und schaute zur Strasse. Als Selina ihren Blick schweifen ließ, fiel ihr eine junge rotbraunhaarige Frau auf. Sie schien sich mit einem Händler zu unterhalten. Irre ich mich oder ist das Helena?, fragte sie Sengerath und zeigte in die Richtung der Frau. Neben ihr stand ein hochgewachsener blauhaariger Mann. Er hielt die Zügel von zwei Pferden in der Hand.

Sailin stand auf und drehte sich zu dem jungen Mann um. Sie trug ein dunkelblaues ärmelloses und schulterfreies Oberteil. Ihre in der gleichen Farbe gehaltenen Handschuhe reichten bis über den Ellenbogen in die Mitte des Oberarmes. Ausserdem hatte sie einen schwarzen weiten Rock und ebenso schwarze bis zu den Knöcheln reichende Schuhe an. Um ihre Hüfte hing ein hellbrauner Stoffgürtel. An diesem waren zwei goldene Reifen befestigt.Ich kann ganz gut auf mich aufpassen. Ausserdem befindest du dich in Gefahr solange wie du mit mir herumziehst. Und das gefällt mir nicht. Versteh du das doch Alasdair. Der junge Mann schüttelte den Kopf. Er beugte sich etwas vor und zeigte mit dem Finger auf sie. Das sagst du. Doch bis auf die Typen im Wald habe ich noch niemanden gesehen der dich verfolgt. Sailin lief an ihm vorbei und setzte die Kapuze wieder auf. Das liegt auch daran das ich gelernt habe mich gut zu verstecken. Alasdair drehte sich um und schaute ihr nach. Und was haben wir jetzt vor? Er zuckte kurz mit den Schultern. Ich weiß weiterziehen. Sailin hielt an und drehte sich um. Morgen ja. Doch heute ruhen wir uns hier aus. Die junge Frau schaute nochmal auf das Grab. Dabei lag Traurigkeit in ihrem Blick.

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 Betreff des Beitrags: Re: Vergessene Nebel
BeitragVerfasst: 25. Okt 2014 12:49 
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Sengerath stand auf und klopfte sich den Staub aus den Mantel. Dann sah er zu der jungen Frau und ihren Begleiter. Kurz wandte er sich Selina zu und drückte ihr grinsend den Apfel in die Hand. Dann ging er los. Vor Helena blieb er stehen und verbeugte sich flüchtig. Schön dich wieder zu sehen Helena meinte er freundlich. Den Mann neben ihr maß er erst mal mit einen abschätzenden Blick. Was treibt dich denn hier her nach Rimor?

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 Betreff des Beitrags: Re: Vergessene Nebel
BeitragVerfasst: 25. Okt 2014 12:49 
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Selina schaute Sengerath hinterher und stand auf. Kurz schien sie zu überlegen. Dann biss sie in den Apfel und lief ihrem Gefährten hinterher.
Helena schaute den jungen Mann vor sich an und lächelte kurz. Sengerath. Schön dich wiederzusehen. Und auch dich Selina. Die junge Frau schaute zu Sengeraths Begleiterin. Ich hätte nicht gedacht euch hier zu treffen. Hallo Helena, sagte Selina und schaute dann den Mann neben ihr an. Helena sah kurz zu Geoffrey und dann wieder zu den beiden. Nun wir sind nur auf der Durchreise. Geoffrey und ich müssen einige Nachforschungen machen. In der Stadt Alsin im Süden von hier ist etwas komisches geschehen. Flamir möchte das ich dem etwas auf den Zahn fühle. Geoffrey ist aus Ismaelia hierhergekommen. Er ist Dragoniker und verfolgt eine unbekannte Person. Anscheinend gab es bei ihm Ärger. Der Täter ist jetzt wohl hier in Antarres. Vielleicht hängen die bedien Sachen ja zusammen, deswegen begleitet er mich. Selina verschränkte die Arme vor der Brust. Verstehe. Der Dragoniker schaute die beiden an. Helena bemerkte den Blick. Oh das sind Freunde. Sie haben uns vor einem Jahr sehr geholfen. Das ist Sengerath und seine Gefährtin Selina. Geoffrey nickte und verbeugte sich kurz. Wie schon gesagt. Mein Name ist Geoffrey Deyson. Freud mich. Der Mann musterte kurz die beiden Ankömmlinge. Während die junge Frau ein Obeteil samt Rock trug, war der andere komplett in schwarz gekleidet. Sein Oberkörper war frei und nur zum Teil durch den langen ärmellosen Mantel verdeckt. Seine Hände und Füße waren in Rüstung geschlagen. Das Material aus welchem diese bestanden konnte der Dragoniker nicht deuten. Doch sie hatten neben schwarz auch purpurne Ansätze. Ausserdem trug der schwarzhaarige Mann mehrere Bänder an seinen Armen.

Willst du echt hier eine Pause machen?, fragte Al Sailin während sie durch die Ruinen liefen. Warum nicht? Ich denke nicht das hier nach mir gesucht wird. Vermutlich ist es der letzte Ort an dem sie mich suchen würden. Als die junge Frau den entgeisterten Blick des Halbelfen sah lächelte sie flüchtig. Natürlich rasten wir nicht hier. Sondern etwas entfernt von der Stadt. Alasdair schien auf einmal beruhigter zu sein. Die beiden verließen den Ort und schlugen etwas entfernt ein Lager auf.

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 Betreff des Beitrags: Re: Vergessene Nebel
BeitragVerfasst: 25. Okt 2014 12:50 
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Freut mich ebenfalls sagte Sengerath und nickte dem Mann zu. Er legte die Hand auf seinen Schwertgriff und die andere stemmte er in seine Hüfte. Dann sah er zu Selina. Dann zuckte er mit den Schultern. Seltsame Vorkommnisse also. Sollen wir euch vielleicht begleiten? Wir haben gerade eh nichts besonders vor denke ich.
Nun bemerkte er wie der Blick des Fremden auf ihm haftete. Ja ich bin kein Mensch sondern von Dämonenblut meinte er einfach nur. Ich denke damit ist deine Frage die du dir vermutlich gerade selbst stellst beantwortet.

Ein Junger Mann saß auf den Dach einer Hütte. Er spielte an einen kleinen Holzstück herum das er selbst gerade schnitzte.
Plötzlich sprang er auf. Das Geräusch von trampelten Hufen war zu vernehmen. In der Ferne sah er mehrere Reiter auf das Dorf zukommen. Waffen blitzten in der Sonne auf. Die Reiter hielten direkt auf das Dorf Cardon zu.
Der Mann schrie los. Reiter! Eine menge bewaffnete kommen auf uns zu! Kaum hatte er dies geschrien wurde er von einen Pfeil durchbohrt und fiel vom Dach. Die dunklen Reiter stürmten einfach in die Straßen des Dorfes und trieben die Menschen erbarmungslos zusammen. Geschrei wurde Laut. Einer der Bauern versuchte eine Mistgabel als Waffe einzusetzen und wurde daraufhin von einen der Reiter der anscheinend der Anführer war niedergestochen. Der Mann hielt eine lange Klingenwaffe in den Händen. Treibt sie zusammen rief er. Niemand darf das Dorf verlassen. Eine Frau suchte verzweifelt nach ihren Kind. Wenig später sah sie den Jungen auf den Boden liegen. Er blutete am Kopf. Sie stürmte zu ihm und wurde plötzlich von dem Reiter aufgehalten. Er lies sein Pferd steigen. Zurück Frau sagte er scharf. Dann warf er einen kurzen Blick auf den Jungen. Nehmt ihn und geht zu den anderen. Einige Reiter hielten Fackeln in der Hand. Brennt das Dorf nieder. Für den Lord rief der Anführer und die Fackeln landeten auf den Dächern aus Stroh. Bald schon stand das ganze Dorf in Flammen.

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