When Darkness Falls

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 Betreff des Beitrags: Re: Kampf um Ismaelia
BeitragVerfasst: 17. Nov 2014 00:46 
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Schattenlord
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Solan hörte ihr aufmerksam zu. Als sie beendet hatte setzte er an. Mein Beileid wegen deinen Bruder. Ich frage mich was an diesen Buch so besonders sein soll wenn der Kerl dafür über Leichen geht. Er wandte sich kurz ab und sah nach oben. Solche Gaben sind gefährlich auch wenn sie niemanden schaden so schaden sie einen doch meist selbst.
Ein kalter Windzug fegte über die Lichtung. Den jungen Mann fröstelte es. Er verschränkte die Arme vor der Brust. Kein Wunder das er fror, immerhin trug er nichts weiter als eine Hose. Und noch etwas störte ihn. Solan griff zu dem seltsamen Halsband. Dieses Mal etwas vorsichtiger. Langsam tastete er es ab fand den Verschluss doch er konnte ihn nicht öffnen. Missmutig zog er seine Hand zurück. Wir sollten uns schlafen legen meinte er nun. Das war wohl ein harter Tag.
Er lies sich zurück sinken und verschränkte die Arme am Hinterkopf. Aus den Augenwinkeln bemerkte er wie sich das Mädchen ebenfalls niederließ. Achja, meinte er noch bevor er die Augen schloss. Mein Name ist Solan.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kampf um Ismaelia
BeitragVerfasst: 26. Nov 2014 11:44 
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Diese kleine Stadt ist eine der wenigen wo es keine Rolle spielt welcher Rasse man angehört. Es erstaunt mich immerwieder das gerade die abseits liegenden Städte und Dörfer keine Vorurteile haben. Thar streckte seine langen Flügel aus und genoss das wärmende Licht der Sonne.
Nach wenigen Minuten hob der Drache seinen Kopf. Er spürte das sich sein Bruder näherte. Am Stadtrand erschienen Heath und das Halbelfenmädchen. Thar wunderte sich und sah den Dragoniker grimmig an, als die beiden ihn erreicht hatten.
Schau nicht so Thar. Ich weiß, aber sie hat etwas an sich. Ausserdem hat sie uns durchschaut. Du wirst doch nicht schwach?, witzelte Thar und schaute nun die Halbelfe an.
Heath drehte sich zu Myst um und lächelte sie an. Dies ist mein Bruder Thar. Er ist zwar ein wenig rau aber ein lieber Kerl. Myst sah Thar an und verbeugte sich vor dem grünen Drachen. Es ist mir eine Ehre dich kennenzulernen Thar. Ich bin Myst Argonhard.
Der Dragoniker und sein Bruder waren verblüfft. Sie weiß wie man sich gegenüber einem Drachen verhält, brummte Thar zufrieden. Sie gefällt mir. Ich weiß nun was du meinst Heath.
Die Halbelfe richtete sich wieder auf. Mein Vater hat mich dies gelehrt. Man solle gerade Drachen mit Respekt gegenübertreten., meinte er stehts. Myst setzte sich vor Thar auf die Wiese. Der Drache blickte sie genau an. Es tut mir Leid um deinen Vater. Doch wisse er wurde mit viel Respekt bestattet. Myst schaute betrübt. Ich danke dir Thar. Ihre Traurigkeit wich schnell der Ernsthaftigkeit. Nun Heath was wolltet ihr von den Männern? Der Dragoniker seufzte und setzte sich mit auf die Wiese.

Sailin erwachte als sie die warmen Strahlen der Sonne auf ihrem Körper fühlte. Das erste Mal seit langem hatte sie durchgeschlafen. Und das obwohl Solan und sie noch nicht außer Gefahr waren. Das junge Mädchen richtete sich auf. Sie hörte Wasser platschen. Solan war wohl am Fluss. Sailin erhob sich, lief zum Wasser und nahm einen kräftigen Schluck davon.
Wenn ich mich nicht irre müsste nicht weit weg der "heilige See" sein. Ich fürchte sie haben schon längst mitbekommen, das wir nicht mehr da sind. Wenn wir dorthin gehen wären wir erstmal in Sicherheit. Die Menschen dort sind gute Heiler und könnten dich zusammenflicken. Was ist dir passiert, das du so verwundet wurdest? Waren das die Wachen?
Sailin wartete geduldig auf eine Antwort. Sie war sich nicht sicher ob Solan jetzt gesprächiger war.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kampf um Ismaelia
BeitragVerfasst: 26. Nov 2014 11:47 
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Schattenlord
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Ein paar Kämpfe bevor ich hier her kam. Als Krieger bleiben Verletzungen nun mal nicht aus. Vielleicht haben mir die Wachen auch noch ein paar schrammen zugefügt ich habe keine Ahnung, war ja lange bewusstlos. Ich denke allerdings nicht das sie einen sanft in die Zelle tragen. Solan warf nun selbst einen Blick auf eine der Wunden. Sie hatte wieder angefangen zu bluten.
Durch das Wasser konnte er seine Verletzungen wenigstens säubern doch er musste vorsichtig sein. Der Aufenthalt in der dreckigen Zelle war ihm nicht gut bekommen. Plötzlich hörte er ein Geräusch. Äste knackten. Solan spannte sich an und griff zu dem Schwert an seinen Gürtel. Ein Gebrüll folgte als mehrere Männer aus den Gebüsch stürzten direkt auf die beiden zu. Solan brauchte nicht lange zu überlegen um zu wissen das es sich bei diesen Pack um Banditen handelte.
Nase und Mund war von Tüchern verborgen und sie trugen fast alle Bandaras. Noch dazu waren sie bis an die Zähne bewaffnet. Er sprang auf und begab sich in Kampfposition. Das Schwert hielt er leicht zur Seite ausgestreckt.
Na dann kommt schon, murmelte er. Der erste der Männer hatte Solan erreicht. Dieser konterte den Schlag und vollführte eine Parade womit er den Angreifer sofort außer Gefecht setzte. Zwei weitere griffen an. Solan beugte sich unter den Angriffen hinweg und setzte sofort nach so das beide gleichzeitig zu Boden fielen. Der vierte der Männer hielt mitten in seiner Bewegung inne, als ihm eine kleine Kugel aus Magie entgegen flog. Es wurde schlagartig hell und der Kerl wurde einfach vom Druck weg geschleudert. Drei Banditen lagen nun vor und hinter Solan am Boden. Der vierte lag etwas entfernter an einen Baum der den Flug abgefangen hatte. Solan setzte über den Mann vor sich weg und ging auf den Kerl am Baum zu.
Dieser sah ihn mit großen Augen an. Wa... Was bist du? stammelte dieser. Solan beugte sich zu dem Mann hinunter.
Einfach nur jemand der nicht gerne beklaut wird. Keine Angst deine Kumpels Leben noch, aber versucht das nicht wieder. Bein nächsten Mal bin ich nicht mehr so freundlich. Mit diesen Worten verpasste Solan dem Kerl einen Hieb mit den Ellenbogen gegen den Hinterkopf so das dieser zusammen sackte. Dann musterte er ihn. Ohne lange zu überlegen entledigte ihn Solan seiner Kleidung.
Einer leicht zerrissenen schwarzen Hose und ein ebenso leicht mitgenommenes weißes Ärmelloses Oberteil.
Schließlich zog sich der junge Mann die Sachen über, dann verzog er zynisch die Lippen. Mit diesen Merkwürdigen Halsband und diesen Klamotten musste er nun selbst fast wie einer dieser Banditen wirken. Im Moment war ihm dies allerdings egal, Hauptsache er musste nicht mehr so elendlich frieren. Solan wandte sich um und lief zurück zu Salin. Diese versuchte wohl gerade noch zu verstehen was hier geschehen war. Der heilige See also? sprach Solan nun. Also gut, dann lass uns dorthin aufbrechen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kampf um Ismaelia
BeitragVerfasst: 26. Nov 2014 11:56 
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Seid einigen Wochen schon passieren immer wieder merkwürdige Sachen. Abgelegene Dörfer werden bis zur Unkendlichkeit verbrannt, die Bewohner auf fürchterliche Weise hingerichtet. Sonst relativ friedliche Tiere werden ohne Grund aggressiv. Sie schließen sich mit Anderen zusammen und schlachten wahllos Leute ab. Außerdem verschwinden Personen ohne eine Spur zu hinterlassen. Wir haben herausgefunden, dass die Wyvernreiter, welche die angegriffen haben, auf der Suche nach etwas waren. Sie sind in einen versteckten Tempel eingebrochen und haben irgendetwas entwendet. Ich wurde von meinem Hauptmann beauftragt zusammen mit Thar ihre Spur zu verfolgen und ihren Stützpunkt ausfindig zu machen. Myst schaute traurig aufs Gras. Und wegen mir konntest du deinen Auftrag nicht erfüllen. Heath legte seine Hand auf ihre Schulter. Du kannst nichts dafür. Der Auftrag war zwar wichtig, doch ich konnte doch nicht einfach wegsehen. Was wäre ich da für ein Drachenritter?
Der Dragoniker überlegte kurz. Was mich wundert. Sie mussten ja irgendetwas von dir wollen. Myst fasste sich an den Verband. Der Größere meinte ich hätte etwas von ihnen, aber was sollte das sein? Ich habe nichts. Heath kratzte sich am Kopf. Bevor sie dich angegriffen haben suchten sie etwas auf der Lichtung. Sie waren ziemlich in Panik. Während Heath das erzählte fiel es der Halbelfe wieder ein. Sie hatte doch etwas. Warte Mal, rief sie und kramte in ihrer Tasche. Nach wenigen Sekunden zog Myst ihre Hand wieder heraus. Ich habe doch etwas. Das habe ich auf der Lichtung im Wasser gefunden. Heath sah auf ihre Handfläche. Dort lag eine weiße Perle, gerade so groß das sie in die geschlossene Hand passte.
Was? Eine Perle? So etwas ist doch zu nichts nütze. Der Dragoniker war verwundert. Ich glaube nicht das sie hinter dem her waren. Er schaute zu Thar. Doch der Drache brummte nur. Schau mich nicht so an. Wahrscheinlich haben sie Myst weggehen sehen und falsche Schlüsse gezogen.
Myst grinste und verzog das Gesicht. Der Schnitt an ihrem Kopf begann wehzutun. Alles okay? Heath sah sie besorgt an. Du solltest dich noch ausruhen. Ja, meinte die Halbelfe und verzog den Mund. Wenn es nur nicht so wehtun würde. Mit einem mal begann die Kugel zu leuchten. Mysts Kopf kribbelte kurz. Nach wenigen Sekunden war sah die Kugel wieder so matt aus wie vorher. Was zum...?, kam es von Heath. Die drei sahen sich fragend an. Seid wann kann eine Perle so etwas? Was machst du da?, fragte der Dragoniker als Myst ihre Verband abnahm. Er wollte sie noch aufhalten doch dann hielt er in seiner Bewegung inne. Anstatt einer frischen Wunde war auf ihrer Stirn nichts mehr zu sehen. Deine Wunde. Sie ist weg. Myst fasste an ihre Stirn. Als die Perle leuchtete kribbelte mein Kopf. Anscheinend kann das Dinge heilen. Wozu brauchen die so etwas? Der Dragoniker stand auf. Wir sollten sofort nach Porto Drako aufbrechen. Das müssen wir dem Hauptmann erzählen. Myst nickte, stand auf und steckte die Kugel wieder weg. Heath kletterte auf Thars Rücken, ergriff Mysts Hand und zog sie zu sich hinauf. Halt dich gut fest. Es könnte etwas holprig werden. Der Drache richtete sich auf, breitete seine Flügel aus und erhob sich mit kräftigen Flügelschlagen in die Luft.

Sailin hockte noch am Fluss als Solan wegen dem Krach aufsprang. Sie konnte nichts tun nur da sitzen und den Kampfgeräuschen horchen. Innerlich verfluchte sie sich. Wie konnte das nur geschehen. Anstatt hier zu hocken müsste sie mitkämpfen. Es klang als wären mehrere Feinde da. Würde Solan das schaffen?
Sie wurde aus den Gedanken gerissen als Solan plötzlich wieder neben ihr stand. Leicht perplex versuchte sie seinen Worten zu folgen. Der See? Ja. Sie stand auf und überlegte kurz. Er liegt im Osten. Wir müssen über den Fluss und dann einen halben Tagesmarsch. Sailin griff nach Solans Arm. Ich werde dich nicht loslassen. Mach dir keine Gedanken um mich und lauf einfach. Natürlich hatte sie die kleine Zuckung in Solans Arm gespürt. Ihm war es unangenehm das sie ihn berührte. Ich weiß, aber sonst müsstest du mich tragen und ich glaube das würdest du erst recht nicht wollen, witzelte sie und lächelte ihn an.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kampf um Ismaelia
BeitragVerfasst: 26. Nov 2014 12:03 
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Solan wies sie nicht zurück als sie seinen Arm umklammerte. Dieses Mädchen brauchte nun jemanden der sie führte. Dies war ihm klar. Resigniert seufzte er und setzte sich dann in Bewegung. Sie liefen eine ganze Weile durch den Wald. Nach einen ihm doch recht lange vorkommenden Fußmarsch erreichten sie den besagten See. Inmitten des Sees auf einer Anhöhe ragte der Tempel empor. Ein lange Brücke führte zu diesen hinüber. Sie hatten es nun fast geschafft. Dort konnte man dem Mädchen endlich helfen und er sich endlich ausruhen.. Solan bewegte sich mittlerweile recht langsam vorwärts die Wunden schmerzten. Da vorne ist es, sprach er zu Sailin gewandt. Ich kann den Tempel bereits sehen.
Als sie endlich die Tore erreicht hatten und sie durchschritten kam auch schon eine Frau auf sie zu. Sie war in Priestergewänder gekleidet. Als sie den Zustand der beiden erkannte rief sie ein paar Priester zur Hilfe.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kampf um Ismaelia
BeitragVerfasst: 26. Nov 2014 12:11 
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Ist das schön. Myst sah sich faziniert um. Alles ist so klein. Heath lachte. Ja es ist immer wieder schön. ich kann mir nicht schöneres vorstellen als mit Thar zu fliegen. Myst schaute den Mann vor sich fragend an. Heath? Was treiben die Dunkelelfen? Nun war es er Dragoniker der nicht verstand. Wie kommst du jetzt auf die? Ich spüre sie. Sonst tue ich das nicht so, aber momentan. Sind sie auch an den Greultaten beteiligt? Heath zuckte mit den Schultern. Naja so genau wissen wir das nicht. Bisher haben sie sich noch im Hintergrund gehalten. Wir vermuten sie sind an einigen der Attentate beteiligt gewesen. Myst nickte. Heath sah zu Thar. Sie spürt die Dunkelelfen?, fragte er in Gedanken. Naja beide sind Elfen. Da ist das kein Wunder. Heath da kommt jemand, meinte Myst und zeigte nach vorne. Heath folgte dem Fingerzeig. Das sind Akela und Tailon. Der Dragoniker zeigte nach unten. Versuch dort zu landen. Die Halbelfe musste sich beim festhalten extrem anstrengen, als Thar mit einem plötzlichen Ruck nach unten flog. Sanft landete er und die beiden stiegen von seinem Rücken. Etwas weiter entfernt landete der blaue Drache mit seiner Reiterin. Myst. Bleib bei Thar. Sie nickte und Heath begab sich zu dem anderen Dragoniker.
Wer ist das? Fragend sah Myst zu Thar. Das ist Tailon und seine Reiterin Akela. Die beiden führen Botengänge aus. Vielleicht ein neuer Auftrag für uns. Die Halbelfe nickte und ließ sich auf den Boden sinken.
Sie wusste nicht wie lange sie dort saß und zusah wie Heath und Akela sich unterhielten. Myst wollte gerade aufstehen und sich die Beine vertreten da drehte sich Heath um und kam wieder zu Thar und ihr. Akela stieg auf den blauen Drachen und flog davon.

Sailin war froh als sie endlich den Tempel erreicht hatten. Kaum durch die Pforte geschritten, hörte sie wie eine Priesterin nach Hilfe rief. Das junge Mädchen ließ sich auf den Boden sinken. Der Marsch hatte sie zu sehr ausgelaugt.
Fußgetrappelt verkündete das mehrere Personen angerannt kamen. Jemand kniete sich neben Sailin und atmete tief ein. Frau Sailin? Was ist mit ihnen geschehen? Wir haben sie schon überall gesucht. Sailin schaute in die Richtung aus der die Stimme kam. Oh Blair. Mein Freund und ich sind etwas in Bedrängnis geraten und konnten geradeso entkommen. Wärt ihr so gütig? Sie keuchte kurz und kippte nach vorne.
Der Priester fing sie auf und hob Sailin hoch. Ihr habt sie gehört. Ihr zwei kümmert euch um den jungen Mann und versorgt seine Wunden. Und du, dabei zeigte er auf die Priesterin, kommst mit mir mit. Die Priesterin nickte und folgte dem Priester namens Reyson.

Die beiden übrigen Priester stützen Solan beim gehen. Der junge Mann wurde in ein kleines Zimmer geführt, welches recht bescheiden eingerichtet war. Neben einem Bett gab es noch einen kleinen Schrank und ein Fenster. Solan wurde zum Bett geführt. Dort wusch und verband man seine Wunden mit einer speziellen Salbe. Diese Salbe hilft der Wunde sich schneller zu schließen. Leider ist unsere Heilerin gerade in der Stadt Osgarth. Sie hätte etwas mehr tun können. Der Priester betrachtete nun das Halsband. Hmm, das dürfte schwieriger werden. Dieses Halsband dient dazu Kräfte zu unterdrücken. Allerdings ist es das erste Mal das ich es sehe. Bisher haben wir nur davon gehört. Einst lebte hier ein mächtiger Magier. Ich hörte er ist in die Stadt gezogen, da er dort eher seine Erfüllung sah. Wenn ihr es loswerden wollt, dann würde ich euch raten in Osgarth nach ihm zu suchen. Allerdings erst wenn ihr wieder zu Kräften gekommen seid.
Blair stand plötzlich in der Tür. Ihr werdet sowieso dorthin gehen müssen. Hier können wir für Sailin nichts tun. Nur einen Platz zum Ruhen können wir bieten. Der Mann betrat das Zimmer. Deine Freundin ruht sich im Zimmer nebenan aus. Ihre Wunden sind nicht so schlimm, die Erschöpfung ist es aber umso mehr. Sie hat ihr Augenlicht verloren, aber mehr Wunden hat Sailin nicht. Wie geht es dir? Seine Stimme klang besorgt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kampf um Ismaelia
BeitragVerfasst: 26. Nov 2014 12:12 
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Solan hörte sich aufmerksam an was die Priester zu sagen hatten. Sailin war eindeutig eine gute Bekannte hier. Das sie das Augenlicht verloren hatte wunderte ihn nicht wirklich. Es würde schwer werden für das Mädchen doch nun musste sie damit leben. Mir geht es gut, murmelte er als der Mann an der Tür ihn fragte. Nach Osgarth müssen wir also. Verzeih die Frage aber ich bin nicht von hier. Wo finden wir die Stadt?

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 Betreff des Beitrags: Re: Kampf um Ismaelia
BeitragVerfasst: 26. Nov 2014 13:17 
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Thar richtete sich auf und schaute Heath an. Was wollten sie? Heath sah enttäusch aus. Wir sollen einen wichtigen Brief nach Osgarth bringen. Und dabei hätten wir sofort nach hause zurückkehren müssen. Die Halbelfe überlegte. Ich kenne da jemanden in Osgarth. Vielleicht kann sie uns sagen was es mit der Kugel auf sich hat. Dann hätten wir noch mehr Informationen für deinen Hauptmann. Myst lächelte Heath an und auch er bekam ein Grinsen im Gesicht. Das ist perfekt. Dann lasst uns mal schnell weiterziehen. Thar stupste Heath an. Sie weiß anscheinend genau wie sich dich wieder aufheitern kann. Der Dragoniker schnaubte und stieg zusammen mit Myst auf den Rücken des Drachen. Als sie abhoben und sich auf den Weg in Richtung Osgarth machten, meinte Heath noch: Danke Myst.

Blair musterte den jungen Mann. Osgarth liegt im Osten mitten im Talkessel von Dyrnquell. Wenn man den Wald nach Osten verlässt kommt man auf eine Straße, welche direkt in die große Handelsstadt führt. Wenn ihr also auf der Straße beliebt kommt ihr direkt hin. Der Priester nickte den beiden anderen zu. Sofort verließen sie den Raum. Ruh dich aus. Sobald ihr wieder bei Kräften seid, geben wir euch ein Pferd. Damit verließ auch er den Raum und ließ Solan allein zurück.
Es dauerte zwei Tage bis die beiden sich soweit erholt hatten, das sie reisen konnten. Sailins Augen waren durch eine Binde verdeckt worden. Damit sollten sie noch etwas geschont werden. Wir danken ihnen Blair, sagte Sailin. Sie wurde auf das Pferd gehoben und sass nun hinter Solan. Seine Verbände waren nicht mehr so zahlreich. Die Salbe der Priester hatte Wunder gewirkt. Ein paar Schrammen waren noch zu sehen, aber das gröbste war weg. Blair nickte. Ist schon gut. Versucht Mona zu finden. Sie müsste auch wissen wo der Magier ist. Viel Glück. Damit setzte sich das Pferd in Bewegung und trug die Beiden Richtung Osten.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kampf um Ismaelia
BeitragVerfasst: 26. Nov 2014 13:18 
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Sie erreichten die Stadt in der Abenddämmerung Salin war vor Müdigkeit eingenickt und lehnte an Solans Rücken.
Dieser lies das Pferd nun langsam durch das Stadtohr schreiten. Die Stadt empfing sie mit dem gewohnten Lärm wie man es von großen Städten erwartete. Viele Gerüche lagen in der Luft. Ein buntes Treiben herrschte auf den Straßen. Solan musste aufpassen das nicht jemand ausversehen Salin vom Pferd holte beim vorbeirennen. Der Hengst wieherte. Die Masse schien ihm nicht sonderlich zu behagen. Solan begann sich durch zu fragen. Er erkundigte sich über den Magier. Dabei erntete er viele neugierige und auch misstrauische Blicke. Mit dem Halsband und den leicht mitgenommenen Klamotten musste er auf die Bewohner der Stadt auch seltsam wirken dies gestand er sich ein. Nach einer Weile ohne Erfolg steuerte Solan den Hengst vor eine Schenke. Er hob Salin vom Pferd und trug sie hinein. Die Anwesenden drehten neugierig den Kopf zu ihnen als sie die Schenke betraten. Solan ignorierte sie und ging zum Wirt. Er fragte nach einen Zimmer für Salin. Zum Glück hatte er in der Hose die er dem Banditen abgenommen hatte etwas Gold gefunden. Doch es reichte gerade mal für eine Person und eine Nacht. So entschied er sich dafür draußen zu übernachten. Wichtiger war es, das Sailin nun Ruhe fand. Die Reise war anstrengend.
Der Wirt zeigte ihm das Zimmer und Solan trug Salin in den besagten Raum um sie auf das Bett zu legen. Dann verließ er die Schenke. Er lief samt Pferd um das Haus herum um sich etwas daneben in einer Gasse niederzulassen. Die Zügel des Pferdes band er an einen Pfeiler. Solan fragte sich warum er nicht einfach ging. Nun war das Mädchen in Sicherheit. Die Menschen hier würden sich sicherlich um sie kümmern. Er entschied sich dazu erst einmal weiter nach diesem Magier zu suchen um das Halsband loszuwerden. Was dann geschah wusste er nicht. Wie sollte er auch. Solan schloss die Augen und lehnte sich an die Hauswand. Doch er sollte keine friedlichen Träume finden.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kampf um Ismaelia
BeitragVerfasst: 26. Nov 2014 13:18 
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Myst seufste als sie von Thar abstieg und die Stadt vor sich sah. Weiße Backsteinhäuser glänzten in der aufgehenden Sonne. Osgarth war eine große Handelsstadt. Neben den belebten Hauptstrasse gab es auch viele verwinkelte Gassen. In diesen konnte man sich ziemlich schnell verlaufen. Die breiten, gepflasterten Hauptstrassen führten geradewegs zum Zentrum des Stadt. Dort standen viele Marktstände mit den verschiedensten Waren im Angebot. Allerdings florierte nicht nur der Handel in Osgarth. Wenn man die Stadt betrat musste man gut auf seine Taschen aufpassen.
Heath stieg von Thars Rücken und stellte sich neben Myst. Sie schient tief in Gedanken zu sein. Woran denkst du Myst? Die Halbelfe schreckte hoch. Nun auch wenn Osgarth eine riesige Handelsstadt ist und hierher viele Leute aus den unterschiedlichsten Winkeln des Landes kommen, gegenüber anderen kann die Stimmung gereizt sein. Ich war schon öfters mit meinem Vater hier und naja... Myst schwieg kurz und sah dann zu Thar. Ich denke es ist besser wenn Thar nicht mitkommt. Der Drache brummte zustimmend und legte seinen Kopf aufs Grad. Gute Idee. Ich wollte mich eh ausruhen und die Sonne genießen. Myst, Heath sah sie besorgt an. Wenn du Angst hast in die Stadt zu gehen, dann bleib hier bei Thar. Die Halbelfe schüttelte den Kopf. Ich komme mit. Wir müssen doch meine Freundin finden. Sie musterte Heath. Allerdings sollten wir etwas unauffälliger gekleidet sein. Naja, vor allem du, grinste Myst. In deiner glänzenden Rüstung ziehst du ja die ganze Aufmerksamkeit auf dich. Myst lief zu einem etwas abseits stehenden Haus. Heath schaute ihr verwundert hinterher. Was hat sie vor? Thar hob den Kopf. Wer weiß. Vielleicht konnte sie deinem Anblick nicht mehr ertragen. Der Dragoniker drehte sich beleidigt von Thar weg und schaute auf die Stadt. Haha, sehr witzig. Kurze Zeit später kam Myst wieder. In ihren Armen trug sie anscheinend Kleidung. Wo warst du? Ich habe uns einen Umhang besorgt. Damit kannst du deine Rüstung verdecken. Nickend nahm der Dragoniker den braunen Stoff an. Danke dir. Er tat es Myst gleich und zog den Umhang über. Nur setzte er, im Gegensatz zu der Halbelfe, die Kapuze nicht auf.
Wir sollten uns auf den Weg machen. Heath sah noch einmal zu seinem Bruder und lief dann mit Myst los. Bis gleich.

Langsam wachte Sailin auf und erschrak im ersten Moment. Sie lag in einem weichen Bett. Wie war sie hierhergekommen? Solan? Bist du da? Es gab keine Antwort. Langsam stand Sailin auf. Sie musste sich in einem Zimmer befinden. Von draußen hörte sie Straßenlärm. Waren sie etwa schon in Osgarth? Doch wo war Solan? Während sie sich an der Wand langtastete fand die eine Tür. Sailin öffnete sie und verließ das Zimmer. Es roch nach Bier und Schwein. Gläser klapperten und Leute unterhielten sich. Sie musste sich in einer Schänke befinden. Langsam bahnte sie sich den Weg runter in das Pub. Solan?, fragte sie vorsichtig. Aus der anderen Ecke der Schränke rief ein Mann. Dein junger Freund hat draußen übernachtet. Er hat nur dein Zimmer bezahlt und ist dann wieder verschwunden. Ich danke ihnen, meinte Sailin und nach wenigen Minuten hatte sie den Weg raus in die Stadt gefunden.
Langsam lief Sailin die Strassen entlang, immer in der Nähe der Häuserwände. Wie sollte sie Solan hier nur finden? Sailin kam nicht Drumherum zu denken das er sie vielleicht hier zurückgelassen hatte. Doch dann schüttelte die junge Frau den Kopf. Das würde er sicher nicht tun.
Sailin? Bist du es?, eine Stimme von hinten ließ das junge Mädchen erschrecken. Sie blieb stehen und drehte sich um. Oh Gott Sailin. Du bist es. Die junge Frau legte den Kopf schief. Mona bist du es? Mona nickte doch schaute besorgt. Ja. Was ist passiert? Warum? Nicht hier auf der Strasse. Sailin begann zu flüstern. Mona griff Sailins Arm. Dann komm wir gehen zu mir nach Hause.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kampf um Ismaelia
BeitragVerfasst: 26. Nov 2014 13:18 
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Am frühen Morgen bereits hatte sich Solan auf gemacht um den Magier zu suchen. Die Träume hatten ihn ohnehin keine ruhe gelassen. Immer wieder sah er die brennende weiße Stadt vor sich. Meridian. Würde er diesen Ort je wieder sehen?
All diese Orte und deren Namen die er hier bis jetzt gesehen und vernommen hatte, waren ihm vollkommen fremd. Er war schon länger unterwegs doch was er von den Bewohnern im Bezug des Magiers erfahren hatte stimmte ihn nicht gerade hoffend. Dieser Mann war verschwunden. Hier hatte er also eine Sackgasse erreicht. Der junge Mann wusste nicht mehr weiter. Gedankenverloren schlenderte er über den Markt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kampf um Ismaelia
BeitragVerfasst: 26. Nov 2014 13:19 
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Myst und Heath liefen durch die Strassen der Stadt. Je weiter sie ins Zentrum vordrangen umso voller wurde es. Aufeinmal wurde Myst von hinten geschubst. Sie verlor das Gleichgewicht und rempelte einen anderen Mann an. Oh Verzeihung, sagte sie schnell. Aber es war zu spät. Beim Fall war ihre Kaputze nach hinten gerutscht und der Mann erkannte das sie eine Halbelfe war. Wie kannst du es wagen mich zu berühren. Du mit deinem verschmutzten Körper, schrie der Mann Myst gleich an. Dies erweckte natürlich die ganze Aufmerksamkeit der Bürger. Und dann wagst du es dir auch noch mich anzusprechen. Myst wusste gar nicht wie ihr geschah, meinte dann aber trotzdem. Ich sagte doch Verzeihung. Außerdem wurde ich angerempelt und bin dadurch an sie gekommen. Nun auch noch die Schuld von sich nehmen wollen. Na das passt ja zu euch Missgeburten, keifte der Mann weiter und wurde dabei immer lauter.
Plötzlich flog seine Hand auf Myst zu. Im letzten Augenblick konnte Heath den Schlag mit dem rechten Arm abfangen, doch er spürte die ungeheure Wucht immer noch. Die Leute atmeten tief ein, während Heath seinen Arm empor hielt sah mein seine glänzende Rücstung. Dem Dragoniker war das im Moment aber egal. So klein wie sie ist, hätte das schwere Folgen haben können..., dachte er und biss die Zähne zusammen, den Speer mit linken Hand umklammernd. Kurz blickte er noch mal zu dem Mädchen, welche mit vor den Mund erhobenen Händen dastand. Ihre Blicken huschten vom Dragoniker zu dem Mann und zurück. Was nun? Ganz ruhig...Ruhe bewahren...ich darf niemanden verletzen..., sagte Heaths immer wieder in Gedanken und atmete tief ein und aus bevor er den Mann einen Schritt zurückdrängte und den Speer abwehrend vor sich hielt.
Sir, diese Dame hat sich aufrichtig bei Euch entschuldigt! Es war nicht ihre Absicht euch zu stören und wenn ich richtig sehe seid ihr auch nicht verletzt. Warum also zu solch brutalen Mitteln greifen?, verteidigte Heath Myst mit fester Stimme und blickte den Mann kühl an. Doch die Menge johlte und erfreute sich an dem Streit, sodass der Mann nicht im Traum daran gedacht hätte nun zu gehen.
Du?! Was mischt du dich da ein, elende Missgeburt! Sohn einer räudigen Hündin! Verschwinde bevor ich zu wirklich brutalen Mitteln greife!, schrie der Mann und angewidert trat der Dragoniker einen Schritt zurück.
Eure letzte Chance, Sir, aus dieser Sache unverletzt herauszukommen. Noch ein falsches Wort und ich kann für nichts mehr garantieren!, versetzte Heath und die Luft schien förmlich zu gefrieren. Einen Moment zögerte der Mann, doch dann stürzte er sich mit wildem Schrei auf Myst zu. Dieses sprang kurzerhand mit einem leisen Schrei nach hinten. Ich habe dich gewarnt, Dummkopf!, sagte Heath nur und schlug dem Mann das stumpfe Ende des Speeres auf den Schädel, woraufhin dieser bewusstlos zu Boden sackte.
Immer noch gafften die Leute, doch hatten sie nicht mehr genug Mut den Dragoniker weiter herauszufordern. Langsam löste sich die Traube auf und seufzend klopfte Heath sich den Staub ab. Dann drehte er sich zu Myst um. Alles in Ordnung? Bist du verletzt?, fragte er besorgt. Als der Dragoniker sie auf einmal ansprach, schreckte Myst kurz hoch. Sie war immer noch etwas geschockt, dass der Mann sie angegriffen hatte. Ähm... Ja danke mir geht es gut. Das habe ich dir zu verdanken, sagte sie mit noch leicht zitternder Stimme. Sie lächelte den Dragonier aber an. Vielen Dank, das hätte böse ausgehen können. Heath lächelte. Ich bin froh das du heil geblieben bist. Komm wir sollten weitergehen. Myst nickte und zog sich die Kapuze wieder über den Kopf. Dann lass uns mal den Brief abgeben. Der Dragoniker zupfte seinen Umhang zurecht und schaute dann erschrocken Myst an. Der Brief...Wieder klopfte er an seiner Kleidung. Er ist weg. Myst drehte sich erschrocken um. Das muss derjenige gewesen sein der mich angerempelt hat. Damit kommt er nicht davon. Heath konnte nicht so schnell reagieren, wie die Halbelfe auch schon losgerannt war. Myst. Nein blieb hier, schrie er ihr noch hinterher, dann war sie verschwunden. Heath wollte gerade der Halbelfe nachrennen, da kam aus der entgegengesetzten Richtung ein Schrei und einige Leute kamen ihm entgegen gerannt. Was zum..?

Der Schrei hallte immernoch durch das Stadtzentrum. Die meisten Leute rannten auseinander und offenbarten einen Mann in einem schwarzen Umhang, welcher gerade die Kehle eines Mannes zudrückte. Wo ist sie? zischte er. Ich weiß das sie hier ist. Der Mann versuchte noch etwas zu sagen doch dann erschlaffte er. Meister hier auf dem Platz ist sie nicht. Ein paar dutzend Männer tauchten zwischen den verängstigten Schaulustigen auf. Unter den Menschen befanden sich auch Dunkelelfen. Der finstere Mann drehte sich um und warf den Toten gegen eine Hauswand. Dann durchsucht die ganze Stadt. Bringt sie mir lebendig.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kampf um Ismaelia
BeitragVerfasst: 26. Nov 2014 13:19 
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Solan hörte das Geschrei und den Tumult aus dem Stadtzentrum. Er band die Zügel des Pferdes an einen Baum fest und eilte dann in die Richtung davon wo der Lärm her kam. Was ging da nur vor sich. Zuerst das wütende Gebrüll und nun panisches Geschrei. Ihm kamen ein Haufen Leute entgegen gerannt denen er geschickt ausweichen musste. Die Masse war in Panik geraten. Solan keuchte auf als ihn ein Mann extrem in die Seite prallte. Seine Verletzung meldete sich lautstark.
Er biss die Zähne zusammen und drängte sich dennoch weiter durch die Menge. Bald hatte er den Platz erreicht und konnte sehen was diesen Aufruhr verursachte. Ein paar dunkle Gestalten schienen etwas zu suchen. Einer von ihnen sah aus wie der Anführer der Truppe. Solan hielt sich erst noch zurück doch seine Hand legte sich langsam auf den Griff seines Schwertes.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kampf um Ismaelia
BeitragVerfasst: 26. Nov 2014 13:20 
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Mona sass Sailin gegenüber und traute ihren Ohren nicht. Sie schaute traurig auf den Boden. Oh Elias. Das tut mir Leid. Was du da beschrieben hast ist so entsetzlich. Ich bin froh das du entkommen konntest. Die junge Priesterin stand auf und hockte sich vor Sailin. Was deine Augen betrifft kann ich nichts machen. Solange kein Wunder geschieht... Sailin senkte den Kopf. Ich verstehe. Für einige Sekunden war es still in Selinas Haus. Dann schrak Sailin hoch. Da kommt jemand mit einem sehr magischen Gegenstand. Kaum hatte sie das gesagt, klopfte es an der Tür. Von draussen erklang eine feine doch klare Stimme. Mona? Bist du da? Ich bin es Myst? Die Priesterin war verwundert, drehte sich zu Sailin um und lächelte. Keine Sorge. Es ist nur eine Freundin. Sailin stand auf und hielt sich an der Stuhllehne fest. Wer war dieses Mädchen und vorallem was trug sie bei sich?
Die Tür wurde geöffnet und Mona begrüßte Myst. Was machst du den hier?, fragte ihre Freundin. Ich habe einen Dieb verfolgt und bin dann hier gelandet. Doch ich wollte auch zu dir. Ich habe etwas gefunden und bräuchte dein Wissen über magische Gegenstände. Die Antworten sprudelten nur so aus der Halbelfe heraus. Warte, warte. Nicht so schnell. Mona trat beiseite. Komm erstmal herein. Myst nickte dankend und betrat das Haus. Drinnen stand ein junges Mädchen. Sie trug ein schwarzes Kleid und ihre fast weißen Haare waren zu zwei Zöpfen zusammengebunden. Was Myst an ihr besonders merkwürdig fand waren die mattblauen Augen. Ihr fehlte jeder Glanz. Das ist Sailin. Sie ist eine gute Bekannte von mir. Selina wendete sich an die junge Frau. Sailin, dies ist Myst. Eine sehr gute Freundin von mir. Es freut mich, sagten beide gleichzeitig. Kurz stutzten sie dann lachten die Halbelfe und Sailin.
Myst wendete sich sofort wieder der Priesterin zu. Mona schau dir das an. Die Halbelfe holte die Kugel aus ihrer Tasche. Ich habe diese Kugel neulich gefunden. Erst dachte ich es sei eine normale Perle. Doch das Ding kann heilen. Das kommt mir bekannt vor. Mona lief einige Male im Kreis. Ich habe darüber schon etwas gelesen. Da ging es um einen Gegenstand der klein aber sehr mächtig war. Es hieß diese Kugel wurde vor Äonen für viele mächtige Zauber benutzt. Anscheinend hatte sie dabei einen positiven Effekt und einen negativen. Was war das denn nochmal? Wenn der Benutzer die magischen Künste beherrschte konnte die Kugel in seinen Händen heilen. Ich weiß nicht mehr was der andere Effekt war. Selina sah abwechselnd von Sailin zu Myst. Sailin ich habe eine Idee. Die Priesterin nahm Mysts Arm und führte sie zu Sailin. Dann sah sie die Halbelfe an. Kannst du versuchen mithilfe der Kugel ihre Augen zu heilen? Man hat ihr vor kurzem das Augenlicht genommen und vielleicht hilft diese Kugel.
Sailin schluckte schwer. Sie merkte wie die Blicke der beiden auf ihr lagen. Was würde diese Myst sagen? Würde sie ihr helfen? Das junge Mädchen war nervös. Okay. Ich versuche es, meinte Myst. Sailin atmete erleichtert auf. Ich danke dir.
Myst nahm Sailins Hand konzentrierte sich auf ihre Wunden. Die Augen der jungen Frau kribbelte. War das ein Anzeichen darauf das ihre Augen heilten? Sailin begann sich schon zu freuen. Doch plötzlich schrie Mona auf und riss Myst Hand von ihrem Arm los. Nicht. Der negative Effekt. Jetzt weiß ich es wieder. Wenn die Verletzungen zu stark sind oder du zu viel Magie benutzen musst, dann könntest du sterben. Myst sah Selina an, ihr Gesichtsausdruck veränderte sich kaum. Ein hoher Preis. Nun sah die Halbelfe Sailin an. In ihrem Blick war Mitleid. Es tut mir so Leid Sailin. Die junge Frau schüttelte den Kopf. Ihre Augen hatte sie geschlossen. Muss es dir nicht. Ich würde nie von dir so ein Opfer verlangen. Sie öffnete ihre Augen und erschrak. Ich kann sehen! Wie es hat geholfen? Myst sprang auf, während Sailin den Kopf schüttelte. Nicht direkt. Ich bin immer noch blind, aber irgendwie kann ich etwas sehen. Nicht mit meinen Augen, irgendwie anders. Es ist schwer zu begreifen.
Mit einem mal gab es Tumult auf der Strasse. Leute schrien durcheinander und schienen davonzulaufen. Myst ging zur Tür und öffnete sie. Die Halbelfe spürte sie. Dunkelelfen. Und sie schienen auf dem Markt zu sein. Sie drehte sich um und schaute die anderen Beiden ernst an. Ich muss los. Es sind Dunkelelfen in der Stadt und ein Freund von mir ist dort. Die Halbelfe wollte schon gehen da rief Sailin: Warte, ich komme mit. Ich habe dort auch jemanden. Myst legte den Kopf schief. Bist du sicher? Als Sailin nickte liefen die Beiden los. Während sie in Richtung Markt rannten steckte Myst die Kugel wieder tief in ihre Tasche. Nach kurzer Zeit hatten sie den großen Platz erreicht. Etwa ein dutzend Dunekelfen standen zwischen anderen finsteren Gesellen. In der Mitte des Platzes stand ein großer Mann und schien Befehle zu erteilen. Neben Myst keuchte Sailin auf. Er ist hier. Oh nein.
Myst alles okay?, erklang eine Stimmt von hinten. Sailin und Myst drehten sich um. Dort stand ein großer junger Mann mit weißgrünen Haaren und einer Lanze in der linken Hand. Heath. Die Halbelfe schien erfreut zu sein diesen Mann zu sehen. Die drei sahen zur Mitte, als der finstere Mann nach jemandem schrie.

Meister? Ein Dunkelelf sah den schwarzen Mann an. Meister wir haben sie bisher nicht gefunden. Doch der Mann reagierte nicht. Er schien nach etwas zu suchen. Dann rief er plötzlich. Komm raus Junge. Ich weiß du bist hier. Ich habe dir doch dieses kleine Geschenk gemacht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kampf um Ismaelia
BeitragVerfasst: 26. Nov 2014 13:20 
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Schattenlord
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Solan hielt in seiner Bewegung inne. Der Mann konnte ihn spüren. Eigentlich standen mehrere Personen vor ihn. Das Halsband also. Der dunkle Kerl konnte ihn durch das Band spüren. Solan packte sein Schwert und trat aus der Menge hervor. Dir also hab ich dieses Ding zu verdanken dann musst du wohl dieser Kerl sein von dem alle reden.
Er ging noch ein paar Schritte näher bereit für den Angriff. Solan setzte zum Angriff an. Blitzschnell machte er einen Satz nach vorne direkt auf die dunkle Gestalt zu.

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