When Darkness Falls

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 Betreff des Beitrags: Der schwarze Bund
BeitragVerfasst: 22. Okt 2014 10:27 
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Schattenlord
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Der schwarze Bund

Nerevar. Ein Land das weit im Osten liegt und von den meisten nicht einmal gekannt wird. Eine verderbniss befiel den alten Tempel des Dämmerlichtes. Den Hort der Hüterinnen und Wächter. Nach und nach kehrten die Toten aus ihren Reihen zurck und terroesierten das Land unter der Herrschafft des Imperators Menethil. Verdorben und Gefallen.
Nur eine kleine Gruppe aus längst vergangener Zeit widersetzt sich der Herrschafft. Die schwarze Legion lebt weiter.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ungeborenes Land
BeitragVerfasst: 30. Okt 2014 21:41 
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Das Klacken eiserner Schuhe war auf dem verfallenen steinernen Weg zu hören. Ein grauhaariger Mann in einer komplett schwarzen rote Rüstung lief über diesen. Sein langer mit silbernen Streifen verzierter Umhang wehte im Wind. Der mit einem Totenkopf verzierte Streitkolben hing an dessen rechter Seite. Der Weg des Mannes führte ihn direkt zu einem dunklen Tempel. Dieser stand zwischen mehreren verdorbenen Bäumen. Die Statuen, welche um den Tempel herum aufgereiht waren zeigten abwechselnd eine Frau und einen dämonisch wirkenden Mann. Die weiblichen Statuen trugen lange Gewänder und hielten einen Stab in den Händen. Die Männlichen hatten einen langen bis zu den Knöcheln reichenden Rock um die Hüfte geschlungen. Ihr Oberkörper war komplett frei. Ein merkwürdiger Kragen zierte den Hals. Eine dämonisch wirkende Maske, welche mehrere Hörner an der Seite hatte, zierten die Gesichter. Nur die Augen und Nasenlöcher waren zu erkennen. Der Mund wurde vollkommen verdeckt.
Der Mann durchquerte die Eingangspforte. Auch in dem Gebäude standen noch mehrere dieser Statuen. Am Ende des großen Saals befand sich in der Mitte eine Art Podest. Auf diesem stand eine Schüssel. Eine merkwürdige Flüssigkeit war darin zu sehen. Auf einem weiteren Podest hinter der Schüssel lag eine dämonische schwarze Maske. Mehrere Hörner ragten an den Seiten heraus. Rechts und links neben dem Podest stand jeweils eine Frau. Die links auf der Seite tug ein dunkelgraues Kleid. Ihre langen weißen Haare fielen über die Schulter. In ihren Händen hielt sie ein zusammengefaltetes schwarzes Kleidungsstück. Die Frau rechts trug ein langes schwarzes Kleid. Ihre Stirn zierte ein ebenso dunkles Diadem. Dieses wurde etwas von ihren schulterlangen roten Haaren verdeckt. In ihren Händen hielt die Frau ebenso ein Diadem. Wir haben auf euch gewartet, sagte die Frau zu dem ankommenden Mann. Dieser starrte kurz auf die Frau. Dann ging er zu dem Becken. Ist alles vorbereitet?, fragte er schließlich. Die Frau nickte. Wir können jederzeit anfangen. Sehr gut. Der Mann zog eine kleine Phiole hervor. In dieser war eine leicht grünlich schimmernde Flüssigkeit. Kurz betrachtete er diese dann öffnete der Mann sie und goss die Flüssigkeit in das Becken vor sich. Nachdem das Becken anfing zu leuchten machte der Mann einige Schritte rückwärts und murmelte dabei einige unverständliche Worte.
Als langsam eine junge Frau vor dem Podest auftauchte schaute der Mann kurz mit einem Lächeln auf diese. Zuerst war sie noch durchsichtig. Doch nach und nach bekamm die Frau mehr Konturen. Als sie komplett da stand war sie völlig nackt. Ihr zierlicher Körper war leicht blass. An ihrer linken Hüftseite befand sich eine kleine Narbe. Die über der Schulter hängenden grünen Haare waren vorne etwas länger. Ihre blauen Augen schauten ihn starr an. Willkommen zurück werte Hüterin, sagte der Mann freundlich zu ihr. Sofort zeigte er der rechten Frau an der Hüterin das Kleidungsstück zu reichen. Die Frau schaute für einen Moment geschockt an sich herunter. Dann nahm sie das schwarze Kleidungsstück entgegen und zog es sich sofort über. Es war ein langes bis zu den Knöcheln reichendes Kleid. Kaum hatte die Frau es an schaute sie zu dem Mann. Verwirrung lag in ihrem Blick. Verzeiht das wir eure Ruhe gestört haben werte Hüterin. Doch unsere Welt ist in Gefahr und wir bräuchten eure Hilfe. Unsere letzte Hüterin ist verstorben und dieser Tempel wurde arg mitgenommen. Eine dunkle Macht hat den hier befindlichen Seelen die Verbindung zu der Welt entrissen. Doch ohne eine Seele, welche der neuen Hüterin den Weg zeigt, gibt es keine Hoffnung mehr. Der Mann zeigte auf die Frau, welche links von ihm stand. Würdet ihr als ehemalige Hüterin den Zukünftigen mit eurem Rat zur Seite stehen? Wenn ihr uns in dieser schweren Zeit helft wäre das ein wahrer Segen für uns. Wir müssten euch nur dieses Diadem aufsetzten, damit ihr an diesen Tempel gebunden werden. Keine Sorge. Es passiert nichts. Das ist nur damit ihr den hier erscheinenden, neuen Hüterinen erscheinen könnt. Die grünhaarige Frau schaute noch immer verwirrt. Ihr Blick blieb an der Frau mit dem Diadem in der Hand heften. Es wirkte so als kannte sie diese.
Als die rothaarige Frau einen weiteren Schritt auf die junge Frau zumachte tauchte in deren rechten Hand plötzlich ein weißer Stab auf. Ein blau leuchtender Kristall war an dessen Ende angebracht. Die grünhaarige Frau schlug mit dem Stab der rothaarigen Frau das Diabdem aus der Hand. Dann erhob sie ihren linken Arm. Eine kleine leuchtende Kugel entstand in ihrer Hand. Plötzlich gab es einen sehr grellen Lichtblitz. Der Mann musste seine Augen verdecken so stach das Licht in seinen Augen. Verdammt, knurrte er. Lasst sie nicht entkommen.

Die grünhaarige Frau kam aus dem Tempel gestürmt. Mit dem Stab in der rechten Hand rannte sie den steinernen Weg entlang. Um sie herum befanden sich nur große Steine und Ödniss. Wo war sie? Warum war sie plötzlich wieder da? War sie es nur oder auch er? Sie rannte weiter. Immer wieder kam sie ins straucheln. Doch bevor die junge Frau hinfiel fing sie sich wieder und lief weiter.
Sie wusste nicht wie lange sie durch die Gegend gerannt war. Nach einigen Kilometern hatte die Ödniss aufgehört und eine grüne Landschaft erstreckte sich vor ihr. Mehrere Wälder tauchten auf. Die junge Frau stoppte an einem und sank in die Knie. Völlig ausser Atem fiel sie neben den Bäumen auf die Seite und blieb liegen. Den Stab hatte sie noch immer ind er rechten Hand.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ungeborenes Land
BeitragVerfasst: 30. Okt 2014 21:42 
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Schattenlord
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Ein junger Mann mit grünen Haaren und jeweils einen Dolch in der Hand sprang auf einen Felsen und streckte sich ausgiebig. Er trug einen Braunen Schal so wie eine Hose und fingerlose Lederhandschuhe in ähnlichen Brauntönen.
Ein grüne Weste und ein Waffengurt um die Hüfte für die Messer rundete das Bild ab
Dann pfiff er eine Melodie. Komm da Runter Ray sprach ein Mann mit einen Speer auf den Rücken und dunkler Kleidung. Du tust dir sonst noch weh. Warum sollte ich mir weh tun gab der junge Mann von seiner erhöhten Position zurück. Neben den Mann mit dem Speer lief eine junge Frau mit schwarzen zusammengesteckten Haar und einen Bogen auf dem Rücken samt Köcher und ein Mann der weitgehend verhüllt war und einen aufwendigen Gürtel Trug. Sein Breitschwert hing an einen Gurt am Rücken. Unter einer schwarzen Kapuze ragten ein paar purpurne Lange Haare hervor. Der großgewachsene doch auch schlanke Krieger schüttelte seufzend den Kopf. Ray sah sich etwas um und steckte seine Dolche wieder zurück. Dann bemerkte er etwas weiter entfernt. Es sah aus als liege dort jemand. Hey dort vorne liegt jemand sagte er nun laut zu den anderen und sprang vom Felsen. Ray verdammt knurrte der eine. Die anderen folgten ihm. Sie kamen bei einer Lichtung an. Dort lag eine Grünhaarige Frau mit schwarzen knöchelangen Kleid. In ihrer Hand hielt sie einen Stab.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ungeborenes Land
BeitragVerfasst: 30. Okt 2014 21:42 
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Die schwarzhaarige Frau, welche einen kurzen enganliegenden lederartigen Rock und ein knappes Oberteil trug, kam näher zu Ray und der dort liegenden Person. Es war eine sehr jung aussehende Frau. Ihre grünen Haare fielen ins Gesicht. Die schwarzhaarige Frau beugte sich kurz runter und fasste der am Boden Liegenden an den Arm. Sofort zog sie ihre Hand wieder zurück. Die ist eiskalt. Der Blick der schwarzhaarigen Frau blieb auf dem Stab hängen. Es war weiß und am Ende befand sich ein blauer leuchtender Kristall. Das ist eine Hüterin, rief die Frau auf und nahm sogleich den Bogen vom Rücken. Wir sollten sie sofort erledigen solange wir noch eine Chance haben, sagte sie während sie einen Pfeil einlegte.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ungeborenes Land
BeitragVerfasst: 30. Okt 2014 21:42 
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Schattenlord
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Der verhüllte Mann mit den purpurnen Haaren streckte eine Hand aus und hielt die junge Frau zurück. Warte sagte er.
Dann kniete er sich zu der am Boden liegenden. Kurz tastete er nach den Puls. Sie ist tot sprach Ray und packte eines seiner Messer. Sorgen wir dafür das es so bleibt. Der Mann mit dem Speer packte Rays Arm und hielt ihn fest. Dann schüttelte er den Kopf. Währenddessen erhob sich der Krieger wieder. Nehmt sie mit zur Feste sagte er schließlich was Ray beinahe die Gesichtszüge entgleiten lies. Aber... aber.... Der Krieger warf ihn einen befehlenden Blick zu und er verstummte. Ja Mentor sagte er und verneigte sich kurz.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ungeborenes Land
BeitragVerfasst: 30. Okt 2014 21:43 
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Die junge Frau senkte ihren Bogen und starte den Mann fassungslos an. Da es aber ein Befehl von ihm war wurde die Hüterin aufgehoben und mitgenommen. Es dauerte etwas dann erreichte der kleine Trupp Feste. Hey Sulona was bringt ihr denn heute wieder mit?, fragte ein schwarzhaariger Mann am Ende des Ganges in der Feste. Er trug eine lange schwarze Hose und ein Hemd in der gleichen Farbe. Über dem Oberteil sass eine schwarzweiße Weste. Ein weißer langer Mantel vervollständigte das Bild. Die junge Frau sah auf. Ach du bist es Kyle. Wir haben eine Hüterin gefunden. Und aus irgendeinem Grund wollte unser Mentor das wir sie mitnehmen anstatt gleich zu töten. Sulona schaute zu dem Mann, welcher die grünhaarige Frau in den Armen trug. Er brachte sie in ein kleineres Zimmer. Dort wurde die Frau auf ein schlichtes Bett gelegt. Sulona und Kyle folgten in das Zimmer. Die Frau legte den weißen Stab auf die mittelgroße Kommode und setzte sich dann neben in auf das Möbelstück. Ihren Bogen hatte die Frau noch immer in den Händen. Kyle stellte sich daneben an die Wand und sah auf die bewusstlose Hüterin. Ich frage mich warum es unser Mentor wollte. Keine Ahnung, sagte Sulona. Doch wenn sie auch nur eine falsche Bewegung macht jage ich ihr einen Pfeil durchs Herz. Kyle schaute kurz zu Ray. Der Junge hielt noch imer beide Dolche in der Hand und starrte auf die Frau im Bett. Ruhig Blut Junge, sagte Kyle nur. Der schwarzhaarige Mann schaute zur Tür als der Meister hereinkam.

Langsam wachte die junge Frau wieder auf. Doch irgendetwas war anders. Anstatt auf einem harten Boden zu liegen fühlte sich der Untergrund ganz weich an. Langsam öffnete sie die Augen. Eine braune Decke erhob sich über ihr. Eine falsche Bewegung und du kannst wieder gute Nacht sagen, hörte die junge Frau von der Seite. Sie drehte ihren Kopf etwas und sah das mehrere Personen im Raum standen. Eine schwarzhaarige Frau sass auf einer Kommode und hatte ihren Bogen erhoben. Ein jungerer Mann stand mit zwei erhobenen Dolchen da. Neben den beiden stand ein Mann mit schwarzen Haaren und einer dessen Gesicht durch eine Kapuze verdeckt war. Nur ein paar purpurne Haarsträhnen ragten hervor. Langsam richtete sich die grünhaarige Frau auf. Wo war sie nur? Und wer waren diese ganzen Leute? Warum wurde sie so bedroht? Sie verstand nichts.

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BeitragVerfasst: 30. Okt 2014 21:43 
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Der verhüllte Krieger stellte sich etwas entfernt vom Bett hin und bedeutete den anderen die Waffen zu senken. Ihr macht ihr nur Angst meinte er schließlich. Ray sah ihn verständnislos an. Dann flüsterte er etwas Soluna ins Ohr. Manchmal zweifele ich an seiner Vernunft. Nun wandte sich der Krieger direkt an Sailin. Ich grüße dich Hüterin Sailin Liam. Es ist lange her.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ungeborenes Land
BeitragVerfasst: 30. Okt 2014 21:44 
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Sulona musste schmunzeln als Ray das in ihr Ohr flüsterte. Dann aber sah sie zu dem Krieger. Er kannte ihren Namen? War sie ihm also nicht fremd? Die schwarzhaarige Frau verstand nichts, doch senkte sie ihren Bogen etwas.
Sailin schaute nun direkt zu dem Mann. Sie verstand absolut nichts mehr. Lange her?, fragte sie schließlich. Was meinen sie damit? Wie lange? Wer sind sie? Kurz schaute die junge Frau auf ihre Hände, nur um dann den Krieger wieder anzusehen. Ich war tot. Das geht doch nicht. Warum bin ich hier?

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 Betreff des Beitrags: Re: Ungeborenes Land
BeitragVerfasst: 30. Okt 2014 21:44 
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Es sind an die 50 lange Jahre her seid die Dämonen der Dunkelheit und des Lichtes in Antarres erneut versiegelnd wurden. Nun hat man dich zurückgeholt. Oder sagen wir man hat deine Ruhe gestört. Der Krieger seufzte. Es tut mir Leid dir das nun so einfach zu sagen aber du befindest dich in einen Zustand zwischen Leben und tot.
An die 50 brachte Ray stockend hervor. Die sieht doch nicht aus wie eine alte Frau?

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 Betreff des Beitrags: Re: Ungeborenes Land
BeitragVerfasst: 30. Okt 2014 21:44 
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Die junge Frau fasste mit der rechten Hand ihre Linke an. Sie merkte das diese kalt war. Kurz seufzte Sailin und schaute dann wieder zu dem Krieger. Deswegen fühle ich mich also so komisch.
Sailin schaute zu dem Jungen. Wenn du wüsstest wie alt ich war als ich starb wärst du noch verblüffter, brachte sie nur kurz hervor. Dann sah sie wieder zu dem Krieger. Die Dämonen waren also gefallen und das vor fast 50 Jahren. Sie hatten es also geschafft. Warum? Warum hat das dieser merkwürdige Mann gemacht? Und warum reagieren diese Leute hier so gereizt auf mich? Wo bin ich hier überhaupt?
Sulona stieß einen abfälligen Ton aus.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ungeborenes Land
BeitragVerfasst: 30. Okt 2014 21:45 
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Hüterinnen und ihre Wächter sind längst nicht mehr das was sie einmal waren, begann der Krieger. Das Volk in diesem Land kennt sie nur als das absolut Verdorbene. Sie helfen dem Imperator dieses Land zu tyrannisieren. Für dich mag das unverständlich sein aber für alle hier ist dies der Alltag. Deswegen fürchtet man sie. Der Krieger machte eine Ausschweifende Handbewegung. Sieh haben bereits viele Hüterinnen und deren Wächter verdorben. Nun wollten sie auch dich korrumpieren. Niemand kennt noch die wahre Bedeutung des alten Bundes. Das haben wir diesen Mann zu verdanken. Wie sie das getan haben weiß ich nicht. Aber der alte Bund ist nicht länger unschuldig. Nun antwortete er noch kurz auf die letzte Frage. Du befindest dich hier in einer Feste der schwarzen Legion. Der Mann sah zu Ray der sofort in Halbachtstellung ging. Die Legion wurde zu der Zeit neu gegründet als das Imperium zu einen verheerenden Schlag ausholte. Der Fial Dark später auch bekannt als Anima scharrte eine Armee um sich die er gegen das Imperium führte. Nach einen heftigen Schlag wurden viele von ihnen getötet. Nach einiger Zeit verbündeten sich die Schatten und die überlebenden der Legion unter der Führung des dunklen Lords Anima wieder zu einen riesigen Bund. Die schwarze Legion kämpfte gegen die Truppen aus den Nebelreich und unter der Führung Animas errungen sie den Sieg. Heute ehren wir ihn als unseren Gründer und Mentor. Für die schwarze Legion. Den letzte Widerstand gegen die Unterdrückung des Imperators und der Verderbnis. Der junge Mann lockerte sich wieder und der Krieger nickte ihm zu.

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BeitragVerfasst: 30. Okt 2014 21:45 
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Sailin hatte den Krieger besorgt angeschaut als er dies erzählte. Hüterinnen und ihre Wächter waren verdorben? Als er die schwarze Legion erwähnte schaute die junge Frau erstaunt auf. Während der junge Mann die Geschichte der Legion aufsagte musste Sailin unweigerlich grinsen. Als er dann fertig war lachte die junge Frau los.
Sulona sprang sofort von der Kommode und schaute Sailin finster an. Du wagst es über den Gründer und die schwarze Legion zu lachen?, knurrte sie. Sailin wischte sich eine Träne aus den Augen. Verzeih, aber wenn er das hören würde von wegen Mentor, würde er glatt meckern. Es freut mich zu hören, dass es die Legion noch gibt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ungeborenes Land
BeitragVerfasst: 30. Okt 2014 21:46 
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Soll das etwa heißen du kommst aus einer Zeit in der Anima noch existierte? Der verhüllte Krieger drückte Ray etwas bei Seite. Ja ich fürchte das würde er sagte er zu Sailin. Du solltest dich erst einmal sammeln. Ausruhen kann man nicht wirklich sagen. Lass den Stab erst einmal liegen solltest du dich hier frei bewegen wollen. Das würde Unruhe auslösen.
Ray versuchte über die Schulter des Kriegers zu sehen. Und ignoriere ihn wenn er anfängt dumme fragen zu stellen sagte er leiser. Er drehte sich um. Ach noch etwas. Du bist hier nicht länger in Antarres. Dies ist Nerrevar ein Land das in Antarres nicht bekannt ist hinter den Nebelreich und Nor Dra Xerxes.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ungeborenes Land
BeitragVerfasst: 30. Okt 2014 21:46 
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Sailin schaute dem Krieger hinterher. Er forderte alle auf das Zimmer zu verlassen und ging dann als letztes. Die junge Frau seufzte und stand auf. Kurz starrte sie auf ihre Füße, als sie merkte das sie gar keine Schuhe anhatte. Bei ihrer Flucht war ihr das gar nicht aufgefallen. Sailin lief zum Fenster und schaute hinaus. Sie bafand sich in einer kleinen Feste. Anscheinend war sie in einem größeren Gebäude. Nicht weit weg konnte die junge Frau eine Art Tempel erkennen. Er war umgeben von vielen kleineren Häusern. Zwischen diesen konnte Sailin am Ende der Feste eine Mauer erblicken. Plötzlich ging die Tür wieder auf. Sailin drehte sich um. Im Türrahmen stand die junge Frau mit den zusammengebundenen Haaren. Der Mentor wollte das ich dir die hier bringe, meinte sie knapp und legte ein Stoffbündel und Schuhe auf das Bett. Vielen Dank, sagte Sailin und lächelte etwas. Die schwarzhaarige Frau drehte sich zu ihr um. Ich heiße Sulona. Und ich werde dich solange du hier bist genau im Auge behalten. Wenn du auch nur etwas merkwürdiges Versuchtst jage ich dir einen Pfeil ins Kreuz. Die Frau drehte sich wieder um und verließ den Raum. Sailin schaute ihr etwas irritiert hinterher und seufzte dann. Die alte Hüterin lief zu dem Bett und schaute sich die Sachen an. Die Schuhe waren Braun und würden ihr bis zu den Knien reichen. Ein langer grüner Rock und ein weißes langärmliges Oberteil lagen neben den Stiefeln. Sailin zog das schwarze Kleid aus, dann schlüfte sie in die Unterwäsche und schließlich in die anderen Sachen. Dann setzte sich die junge Frau auf das Bett und zog die Schuhe an. Als Sailin fertig war ließ sie sich einfach nach hinten ins Bett fallen. Sie war nicht mehr in Antarres und es waren bereits an die 50 Jahre vergangen seid sie mit ihm die beiden Dämonen besiegt hatte. Die Hüterinnen und Wächter waren in diesem Land verdorben. Kurz musste die junge Frau überlegen. Die Frau in dem Tempel kam ihr so bekannt vor. Jetzt wusste Sailin auch woher. Diese rothaarige Frau war damals im Dämmerlicht Tempel gewesen als sie zur Hüterin ernannt wurde.
Am nächsten Tag begab sich Sailin aus dem Gebäude heraus. Vor ihr tat sich eine kleinere Stadt auf. Die Menschen liefen in den Strassen hin und her. Es gab Markstände und sonst so alles wie es in einer Stadt war. Es war schwer zu glauben das es ausserhalb dieser Feste völlig anders war. Sailin spürte das aber eine merkwürdige Aura um diese Feste lag. Die Menschen fürchteten sich. Ihr Weg führte die junge Frau zu dem Tempel. Als sie vor ihm stand erblickte Sailin aus den Augenwinkeln jemanden auf der Mauer stehen. Kurz schaute sie in die Richtung. Dort stand Sulona mit einem rothaarigen jungen Mann. Sailin sah das die beiden in ihre Richtung schauten. Ohne weiter darüber nachzudenken ging die junge Frau in den Tempel. Sailin konnte nicht fassen was sie da sah. Eine Statue des Anima. Diese dämonische Gestalt würde sie immer erkennen. Das Gesicht wurde von einer Maske verdeckt, nur das Maul war frei. In ihm könnte man viele Fänge sehen. Mehrere spitze Hörner ragten aus dem Haupt des Dämon. Der Körper des Dämonens wurde von mehreren Adern durchzogen. Ein langer Stoffumhang hing an dessen Hüfte. Ein Schlitz an der Seite offenbarte einen Blick auf die Beine. Mehrere Gurte waren um den Körper Animas geschlungen. Sailin trat näher an die Statue und berührte sie kurz, dann ging sie einfach in die Knie und weinte. Sie waren beide gestorben bei dem letzten Kampf. Nun war sie selbst wieder da. Nicht lebendig aber auch nicht tot. Sie war alleine in einem ihr völlig fremden Land. Das Bild eines jungen Mannes tauchte vor ihren Augen auf. Er hatte lange schwarze Haare. Seine rotbraunen Augen waren einfach wunderschön. Er lächelte sie frech an.
Ich habe bisher noch niemanden gesehen der vor der Statue des Animas hockte und weinte, sagte plötzlich eine männliche Stimme hinter Sailin. Die junge Frau wischte sich die Tränen weg und stand auf. Als sie sich umdrehte, erkannte die junge Frau den schwarzhaarigen Mann, welcher ebenfalls in dem Raum gewesen war, als sie erwachte. Sailin schaute ihn einfach an und sagte nichts.
Du bist also eine Hüterin? Ich hätte nicht gedacht das Hüterinnen so jung und hübsch sind. Der Mann drehte sich kurz um als Sailin an ihm vorbeischaute. Etwas entfernt am Tempeleingang stand Sulona. Keine Sorge wegen ihr. Sie tut dir schon nichts. Der Mentor hat es schließlich befohlen. Ich bin Kyle Balden. Sailin nickte nur kurz, als der Mann seinen Namen nannte. Mentor?, fragte sie schließlich. Der Mann nickte. Ja der Krieger, welcher mit dir gesprochen hat gestern. Hat dieser Mentor auch einen Namen? Kyle lächelte. Natürlich, doch wir nennen ihn nur Meister. Er hat die schwarze Legion hier in das Land gebracht. Auch wenn Anima sie gegründet hat. Wir verdanken ihm viel. Er führt den Widerstand gegen den Imperator und die Verderbniss. Sailin drehte sich wieder zu der Statue um. Ich kann es alles noch nicht richtig begreifen. Ich meine da wo ich herkomme und gelebt habe waren die Hüterinnen die Hoffnung des Volkes. Sie halfen ihm wo immer es nötig war. Während sie dieser ehrvollen Aufgabe nachgingen wurden sie von dem Wächter beschützt. Die junge Frau seufzte. Doch jetzt 50 Jahre später und in einem völlig anderen Land sollen die Hüterinnen schlecht sein? Was ist nur geschehen? Das sollte einfach nicht sein. Das sagtst du jetzt vielleicht. Wer sagt uns denn das du nicht auch verdorben bist? Schließlich bist du eine Hüterin., sagte Sulona. Sailin drehte sich zu der Frau um, welche nun neben Kyle stand. Du kennst mich nicht, also urteile nicht so schnell. Ja ich bin eine Hüterin, doch habe ich immer alles getan um den Menschen zu helfen. Ich bin gestorben, als ich zusammen mit meinem Wächter zwei Dämonen besiegte, um die ganze Welt vor der Zerstörung zu bewahren. Und nun stehe ich plötzlich hier. Weder tot noch lebendig. Ich bin in einem völlig fremden Land. Alleine und getrennt von ihm. Glaube mir da ist mir sicher nicht zumute irgendwelche finsteren Machenschaften zu verfolgen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ungeborenes Land
BeitragVerfasst: 30. Okt 2014 21:47 
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Klingt zumindest einleuchtend meinte nun Ray der neben den anderen auftauchte. Aber sie könnte und auch Gott weiß was erzählen. Er sah zu der Statue. Alleine schon die Tatsache sie soll Anima kennen. Warum sollte eine Hüterin neben solch einen mächtigen Dämon verweilen. Du bist echt wieder viel zu Freundlich Kyle sagte er noch und tadelte mit erhobenen Finger. Da tauchte der verhüllte Krieger wieder auf nur das er dieses mal nicht wirklich verhüllt war. Die Kapuze hatte er abgezogen. Langes Purpurnes Haar fiel seine Schultern herab. Die Augen waren stechend und ziemlich seltsam für einen Menschen. Wie immer ruhte das Breitschwert auf seinen Rücken. Wenigstens einer der ihr nicht gleich eine Waffe ins Kreuz stoßen will meinte er und sah zu der jungen Hüterin. Wir müssen reden. Es geht um deinen Wächter.

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